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25.1.09


Lodjur

Beiträge: 135

13.07.2006 12:51
Feuerzelt antworten
Hi, ich finde es recht interessant...meine Variante eines Zeltes zum Betrieb mit Zeltofen hatte ich ja als Bauanleitung im Inet veroeffentlicht. Nun nach drei Jahren bekommt man das Zelt zu kaufen. Angeblich ist es schon seit Jahren der Renner bei ihnen. Wers glaubt ;-) Wer hatte schon vor meinem Zelt einen Flansch am Zelt. Ich habe jedenfalls bei meiner Suche im Inet damals nicht derartiges gesehen. Die Aehnlichkeit zu meinem Zelt ist aber auch zu verblueffent. Aber egal. ich habe es ja veroeffentlicht.
http://cgi.ebay.de/Ofen-Zelt-Tipi-beheiz...oQQcmdZViewItem

zum Vergleich hier meine Veroeffentlichung:

http://www.explorermagazin.de/misch/kothe04.htm

CU Bernd
nicht nur drüber reden...machen!

Ulrich

Beiträge: 9

13.07.2006 13:16
RE: Feuerzelt antworten

... komisch auf ihrer normalen Interseite (feuerzelte.de) bieten sie es gar nicht an ??

Gruß

Ulrich

joe

Beiträge: 63

13.07.2006 18:02
RE: Feuerzelt antworten

... net heulen - schlechts zeug wird net abgekupfert ...

... musst bloss aufpassen - wenn er sichs patentieren lässt, musst lizenz zahlen für dein zelt!

;-)

Lodjur

Beiträge: 135

13.07.2006 19:03
RE: Feuerzelt antworten

Heul ja nicht :-). Habs ja als Bauanleitung veröffentlicht. Aber etwas dreist finde ich es schon. Naja, Lizenz...das soll er mal wagen ;-)).Habe genug unabhängige Zeugen incl. Betreiber des Explorermagazins die bestätigen können wann das Zelt entstanden ist. Aber soweit wirds nicht kommen...Aber wie gesagt, ich finde es recht interesant. Und Recht haste. Mist baut niemand nach .-).
CU Bernd
nicht nur drüber reden...machen!

Gersprenzfischer

Beiträge: 158

14.07.2006 11:10
RE: Feuerzelt antworten

Da haben wir das Hauptproblem im unserem Wirtschftsleben, das Plagiat. Leider lohnt es sich für uns Bastler nicht, unsere, mehr oder weniger genialen Ideen schützen zu lassen, da der Aufwand und die Kosten es nicht rechtfertigen. Ich schätze der einfachste Schutz würde mal locker 2.500 Teuronen, wenn nicht mehr verschlingen. Es bleibt also nur die Erkenntnis, dass die Idee von einem selber stammt! Anderseits hat dies den Vorteil, dann man auch die Ideen anderer kostenlos nutzen und sich die besten Alternativen selber zusammenkonstruieren kann.

Falls ich mir mal wieder ein Lavvu nähe, kriegt es übrigens auch einen Flansch! Die Idee des Flansches am Zelt ist echt klasse und in der Original Lodjur Version taugt der Flansch ja nicht nur als Durchlass, sondern auch als Führung des Rauchrohrs. Ein Flansch und ein stabiler Ofen, dann kann man sich meines Erachtens sogar die Befestigung an der Mittelstange sparen.

Falls ich mein nächstes Projekt umsetze, werde ich wahrscheinlich auch mit Veröffentlichungen eher zurückhaltend sein. Vielleicht findet sich ja ein Hersteller, der gegen geringe Lizenzgebühr bereit ist, die Produktion aufzunehmen. Oder ich versuch mich mal selber an einer Vermarktung.

Uwe

mapman

Beiträge: 38

14.07.2006 12:26
RE: Feuerzelt antworten

Hallo Bernd,

das kommt leider immer wieder vor und wird kaum zu verhindern sein.
Ich kann mich z. B. an einen Fall erinnern, da hat jemand einen Ofen nachgebaut und hinterher technische Details davon großartig als schöpferische Eigenleistung herausgestellt ;-)

Gruß
Ralf
------------------------------
http://www.kanadier.gps-info.de

Lodjur

Beiträge: 135

14.07.2006 13:18
RE: Feuerzelt antworten

Hallo Ralf, zu 1 gebe ich dir Recht, bin ja auch gar nicht sauer sondern sehe halt interessiert wie es so geht. Zu 2 kann ich nur sagen wer lesen kann ist klar im Vorteil. Weder im Artikel im Explorermagazin noch auf meiner HP mache ich einen Hehl daraus das ich den Ofen nachgebaut habe. Ich schreibe ja sogar ausführlich darüber wie ich dazu gekommen bin. Alles in allem haltlose Anschuldigungen über die ich nur die Schultern zucken kann. Selbst meine guten Eigenentwicklungen wie das zerlegbare Untergestell werden nicht "großartig als schöpferische Eigenleistung herausgestellt" sondern sind halt dabei und Schluss. Also lieber mal genau lesen und nicht sich evt. eine Meinung dazu einreden lassen... Ich bin schliesslich nicht der einzige der solche Teile baut. Fakt ist das sowohl Grundform und Funktion alt sind und wen man davon ausgeht, form follows funktion, kommt auch oft was ähnliches dabei raus.
CU Bernd
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mapman

Beiträge: 38

14.07.2006 19:29
RE: Feuerzelt antworten

Hallo Bernd,

wir brauchen die Sache hier nicht zu vertiefen, lass einfach gut sein.
Kann ja jeder basteln wie er lustig ist.
Ein bisschen lesen kann ich aber schon auch, und in einer früheren Version des Artikels war das eben teilweise etwas anders formuliert.

Das Posting war zudem allgemein gehalten ohne jemanden persönlich anzugreifen.
Außerdem haste wohl den Smilie ;-) übersehen.


Gruß
Ralf
------------------------------
http://www.kanadier.gps-info.de

Lodjur

Beiträge: 135

17.07.2006 12:25
RE: Feuerzelt antworten

Hi Ralf, ich will es gar nicht vertiefen. Soll gut damit sein. Aber der Artikel im E.Magazin ist absolut so wie eingesandt. Auf meiner Hp habe ich den Text der geaenderten Ausfuehrung der Oefen nach schonmal veraendert. An die angesprochene Formulierung kann ich mich aber nicht erinnern da die ja auch der Aussage im zuerst erschienen Artikel im E. Magazin widersprochen haetten. Den Smilie hatte ich schon gesehen ;-0. Wollte ich Rabatz machen haette ich das sicher nicht im Forum getan. Das Thema ist fuer mich durch.
CU Bernd

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Frank_Moerke

Beiträge: 308


18.07.2006 09:03
RE: Feuerzelt antworten

Hallo Uwe,
der einfachste Schutz ist die Anmeldung von einem GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ beim Patentamt. Liegt im zweistelligen Eurobereich, ist also bezahlbar. Wer wirklich kommerziell abkupfert, den wird das allerdings auch nicht schrecken. Da muß schon ein europaweiter Schutz angemeldet werden.

Frank



Jens7

Beiträge: 51

17.01.2006 09:25
der Kothenofen und das Kohlenmonoxid antworten

Hallo,
als ich bei der letzten Tour meinen Ofen mal testhalber mit Grillbriketts bestückt habe kamen mir Zweifel an meinem Tun. Zum einen sind sie zum Heizen ungeeignet und zum anderen Stinken die Dinger total. Als ich nun auf dem Boden lag kam ín mir die Frage auf: was ist eigendlich mit Kohlenmonoxit und anderen giftigen Gasen, wenn der Ofen in der Kothe nur so vor sich hin glimmt?
Ich habe zu diesem Thema noch nie etwas gefunden.

Vorgestern kam im Fernsehen eine Sendung über das Überlebenstraining vom Kampffliegern in Norwegen und dort wurde gesagt, dass mehr Menschen in einer Schneehöhle erstickt sind als erfrohren.

Die Kothe ist ja in der Regel zum Boden hin geschlossen, so das sicht theoretisch Gase sammeln könnten.

Wer weis etwas dazu?

Gruß Jens

Lodjur

Beiträge: 135

17.01.2006 13:16
RE: der Kothenofen und das Kohlenmonoxid antworten
Hi Jens, da diese Thematik doch sehr gefählich ist wird wohl niemand da endgültige Aussagen machen wollen. Tatsache ist das die Grillbriketts beim glühen/glimmen genau das tun wozu sie gefertigt sind. Die Holzkohle wird langsam zu feiner Asche reduziert. Solange genügend Sauerstoff zur Verfügung steht ist sicher alles OK. Aber wer will das sicherstellen. Ich heize immer bis zum mehr oder weniger geplanten Penntermin, lasse den Ofen noch kontrolliert ausgehen und bereite den dann noch vor für eine schnelle Zündung am Morgen. Ich würde den nie ohne Aufsicht über Nacht brennen lassen. Ich denke schon das ein Zelt oder die Kohte nicht unbedingt Gasdicht im Bodenbereich ist aber darauf verlassen würde ich mich nicht. Und da ich meisst solo unterwegs bin liegt die Verantwortung am Morgen wieder aufzuwachen nur bei mir . Da hole ich mir lieber ne kalte Nase! In meinem Zelt wäre die Gefahr wohl nicht so hoch, ich benutze nie einen Boden aber trotzdem lasse ich es. Und ausser CO, das weil geruch, farb und geschmacklos extrem gefährlich ist entstehen ansonsten beim qualmen Gase/Dämpfe die der Gesundheit zwar nicht zuträglich sind aber so stinken das man die schnell wahrnimmt. Im Vollrausch wohl nicht aber wer macht das schon auf Tour .
CU Bernd
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jan_dettmer

Beiträge: 245


17.01.2006 20:12
RE: der Kothenofen und das Kohlenmonoxid antworten

Bei Stefansson gibts (in The Friendly Arctic glaub ich) dazu ne nette story. Die sind in nem Igloo flast all krepiert, weil sie nen Primus ordentlich aufgedreht hatten. Da draussen sturm war haben sie alles abgedichtet. Nachdem 2 Leute umgekippt sind, ist einer durch die Igloo wand nach draussen gesprungen mit klassischem aehhhm Becker-Hecht (auch wenns den da noch gar nicht gab). Dann sind alle fast erfroren, weil es ja Nacht und Sturm war und saukalt und das Igloo Kaputt.

Happy trails, Jan
http://www.open-canoe.de
http://www.bc-ww.com

reinald

Beiträge: 55

18.01.2006 10:30
RE: der Kothenofen und das Kohlenmonoxid antworten
Salut,

Kohlenmonoxid (CO) ist leichter als Luft, im Gegensatz zu Kohlendioxid (CO2). Wenn die Kothe oben offen ist, sollte von CO also eigentlich keine Gefahr ausgehen. In einem luftdichten Raum sieht das natuerlich nicht so aus. CO2 ist in höheren Konzentrationen (> 10%) auch giftig und schwerer als Luft. CO2 hat, als noch die Siliertuerme gab, ganze Bauernfamilien das Leben gekostet. Ich kenne The Friendly Arctic nicht, kann mir aber vorstellen, dass die auch eher ein CO2 Problem hatten. Bin aber kein Arzt oder Toxikologe, also Angaben wie immer ohne Gewähr.
Cheers
Reinald

Peter_Will

Beiträge: 5

07.02.2006 10:43
RE: der Kothenofen und das Kohlenmonoxid antworten

Zäumen wir die Frage doch einmal andersherum auf. Was würde über Nacht in einem unbeheiztem Zelt passieren:
Der Mensch atmet pro Minute etwa 10 Liter Umgebungsluft. Dabei reduziert er den Sauerstoffgehalt von 21% auf 17% und erhöht den Kohlendioxidgehalt um diese 4%!
In acht Stunden Schlaf atmet er also 4800 Liter (10L x 60/min x 8).
Das heisst er atmet 192 Liter Kohlendioxid aus.
Wäre eine Dackelgarage gasdicht, würde sich jeder, der darin schläft selber umbringen.


N. A.

Beiträge: 26

15.02.2006 12:08
RE: der Kothenofen und das Kohlenmonoxid antworten

Diese Überlegung dreht bei mir auch schon lange. Bei meinem SChwedenofen habe ich aus diesem Grund eine Aussenluftzufuhr. Dies liesse sich doch auch beim Zeltofen bewerkstelligen; denke an einen klein zusammenklappbaren Schlauch mit einem Dorchm. von 5-7cm.
Was denkt ihr?

Norbert

N. A.

Beiträge: 26

20.03.2006 08:50
RE: der Kothenofen und das Kohlenmonoxid antworten

Da ich per Private Mail um genauere Info angefragt wurde, stelle ich meine Antwort hier noch rein, falls es andere auch interessiert.
Dies ist nicht ein Zeltfachmännischer Tip, bloss eine Idee, die auf anderen Erfahrungen beruht!

Also bei meinem Schwedenofen zu Hause habe ich ein Loch hinter dem Ofen in die Wand gebohrt (10cm), einen 8cm Flexschlauch durchgesteckt (Isoliert), am Ofen ein Loch mit Stutzen und Schieber zum Regeln der Zuluft (und bei Nichtgebrauch, dass keine Kaltluft ins Haus dringt). Beim Zeltofen würde ich das viel einfacher gestalten: Aluflexschlauch (Baubedarf, ca 5cm) je nach Ofenkonstruktion dort anbringen, wo er sowieso Luft ansaugt. Fertig. Ausprobieren lohnt sich. Bessere Heizleistung, da das Feuer nicht die aufgewärmte Raumluft verbrennt.

Gruss Norbert

Lodjur

Beiträge: 135

20.03.2006 23:12
RE: der Kothenofen und das Kohlenmonoxid antworten

Hi Norbert, bei einem fest eingebauten Ofen kann ich mir das vorstellen. Der zieht ja auch nur an vordefinierten Stellen/Stelle Luft. Die meisten Zeltöfen basieren auf einem ähnlichen Bauprinzip und holen sich die nötige Verbrennungsluft rundherum an vielen Stellen. Das würde mit dem Schlauch nicht funktionieren. Der Ofen denkt gar nicht daran sich gezielt die frische Luft aus dem Schlauch zu holen. Man kann zwar gezielt blasen aber nicht gezielt frei saugen. Ausserdem stehen die Öfen in der Zeltmitte und somit würde der Schlauch quer durchs Zelt liegen. Das geht nicht lange gut und ist auch lästig. Und so ein Aluflexschlauch ist nicht gerade das stabilste. Wird beim Transport sicher schnell plattgemacht und sperrig ist das auch noch. Und die Effizienserhöhung durch die Verbrennung frischer Sauerstoffreicherer Luft (nicht kälterer) halte ich bei dem kleinen Zeltofen für sehr fraglich und sicher kaum bis gar nicht spürbar. Wenn ich so sehe wie meiner brennt möchte ich auch gar nicht das der noch besser heizt . Ich denke mal ein Zelt ist nicht so dicht das man da spürbar ein Gefälle an Sauerstoffgehalt zwischen Aussen und Innen hat. Wie schon in diesem Thread von anderen geschrieben halte ich auch die Gefahr durch CO2 für viel grösser. Und das käme wohl nur zum tragen wenn man im Winter mit der Kohte meterhoch einschneien würde?? An CO Vergiftung sterben wohl nur die Leutchen im Camper mit Luken dicht und defekter Gasheizung. Nichtsdestotrotz lasse ich meinen Ofen Nachts nicht unbewacht brennen. Ein wenig Schizo und übervorsichtig kann nicht schaden
CU Bernd
nicht nur drüber reden...machen!

N. A.

Beiträge: 26

23.03.2006 09:26
RE: der Kothenofen und das Kohlenmonoxid antworten

Hi Bernd

klar, wegen dem unkontrollierbareren Luftansaugen kanns natürlich schwierig werden.
Ich habs ja auch nie mit einem Zeltofen probiert. Klar ist ein Zelt nie 100% dicht (aber mein Haus auch nicht, und doch ist es ein Unterschied, ob die Verbrennungsluft von hinten in den Ofen geht, oder ob er immer die wärmste Umgebungsluft zum Brennen nimmt und duch Festerritzen & Co wird kalte Luft ins Haus gesaugt. Fachleute sprechen von 50% mehr Wärmeleistung.).
Nur ist es immer eine persönliche Erwägung, was man will und braucht - so wie die, die am Auto ESP und ASR und all den Kram brauchen.

Eigentlich paddle ich lieber, als über Zeltöfen zu diskutieren, die ich nicht brauche

Happy Zeltheizing

Norbert

Lodjur

Beiträge: 135

23.03.2006 12:45
RE: der Kothenofen und das Kohlenmonoxid antworten

Hallo Norbert, wie ich schon meinte..bei einem richtigen Ofen ist das nachvollziehbar. Der ist ja auch ein geschlossenes System. Wenn der seine Verbrennungsluft zugefuehrt bekommt braucht er keine Raumluft anzusaugen und somit Raumwaerme also warme Luft abziehen die in Form von kalter Aussenluft durch Undichtigkeiten nachgefuellt wird und den Raum wieder abkuehlt bzw. Zugerscheinungen macht. Und wenn du keinen Zeltofen brauchst gibts sowas ...Nee ernsthaft. Brauchen tut man sowas nat. nicht aber es ist schon eine feine Sache wenn man es hat, entsprechendes Zelt vorrausgesetzt. Und da man die meissten Oefen auch als Hobo vor dem Zelt nutzen kann hat man das meisste eh schon dabei. Ich persoenlich mache unterwegs ueberhaupt kein "richtiges" Lagerfeuer mehr, das machen schon mehr als genug und versauen die Landschaft.
CU Bernd
nicht nur drüber reden...machen!

Dull Knife

Beiträge: 165

23.03.2006 16:14
RE: der Kothenofen und das Kohlenmonoxid antworten

Hallo Bernd!
Mit einem selbstgebauten feuerfesten Tisch aus Ästen, Bindfaden und Erde brauchst Du nicht auf ein Feuer zu verzichten. Der Tisch hinterläßt nur vier Löcher im Boden, wenn der Rasen vorher ausgestochen und beiseitegelegt wurde, nicht mal das. Ein Galgen für den Topf vervollständigt das Ganze.
Fröhliche Feuerung wünscht
Martin

Lodjur

Beiträge: 135

23.03.2006 19:47
RE: der Kothenofen und das Kohlenmonoxid antworten
Hi Martin, klar du hast nat. Recht. Mit entsprechendem Aufwand kann man sicher sein Feuer bodenverträglich gestalten. Ich gebe zu, bin da etwas faul. Ankommen auf den letzten Drücker..wie immer obwohl man sich immer sagt diesmal nehme ich mir Zeit für den Lagerbau .
Zelt hochziehen und ein bischen Holz suchen, das wars dann schon. So ein Hobo nimmt alles was die anderen als zu klein liegenlassen. In Schweden brauche ich mich meisstens nur im Umkreis von 1-2 Metern an den massenhaft rumliegenden kleinen Zapfen und Ästchen bedienen. Ich bin durch sehr viele unschöne Erlebnisse bezüglich Lagerplätze, ich war in den letzten 8 Jahren jedes Jahr bis zu drei Monate in Schweden und habe da dementsprechend viel gesehen, ziemlich ab vom Lagerfeuer. Mir reicht mein schönes kontrolliertes kleines Feuer das nichts beschädigt, gut zum kochen ist und absolut keine Bastelei braucht. Apropo Rasen, hast du mal in der Saison einen Kanurastplatz gesehen auf dem noch Rasen wächst? Ich sehe meisst nur zertrampelte und verbrannte Erde. Darum findet man mich da ich meisst solo unterwegs bin da auch ganz sicher nicht. Und wo ich lagere kannst du nach einem halben Tag nicht mehr sehen das da jemand war.
CU Bernd
nicht nur drüber reden...machen!
Martin_P

Beiträge: 2

11.06.2006 10:37
RE: der Kothenofen und das Kohlenmonoxid antworten

Hi,
bei der Gefährlichkeit sollte der Unterschied zwischen Kohlendioxid und Kohlenmonoxid nicht übersehen werden. Kohlendioxid ist nicht giftig, sondern verdrängt nur aufgrund seiner Dichte die Luft -> man bekommt keine Luft mehr. Kann z.B. in (Jauche)Gruben, Kellern oder abgedichteten Iglus bei sehtr hohen Konzentrationen ohne Luftwechsel passieren. Bei Luftzufuhr kann man sich wieder schnell erholen.

Kohlenmonoxid ist hochgiftig, lagert sich bereits in geringen Mengen im Blut an und verhindert den Sauerstofftransport zum Gehirn und zu den anderen Körperzellen. Man kann noch daran sterben, nachdem man schon wieder an der frischen Luft ist. Insgesamt ist Kohlenmonoxid also sehr viel gefährlicher.

Bei ausreichender Luftzufuhr zum Verbrennungsvorgang ist aber die Wahrscheinlichkeit der Kohlenmonoxidentstehung zum Glück aber nicht sehr groß.

reinald

Beiträge: 55

16.06.2006 14:14
RE: der Kothenofen und das Kohlenmonoxid antworten

Salut,

Das stimmt so nicht ganz: CO2 wirkt bereits in Konzentrationen tödlich, bei denen die verfuegbare Sauerstoffmenge nicht im geringsten kritisch ist. Dabei wird das Atmemzentrum im Gehirn lahmgelegt.
Nichts fuer ungut, bin halt ein alter Besserwisser.
Cheers
Reinald



Gersprenzfischer

Beiträge: 158

30.05.2006 10:53
Zeltofen Kifaru antworten

Ich habe gerade folgenden Post im Konkurrenzforum eingetragen:

"Ich schwanke gerade, ob ich mir zu meinem Hoboofen eine Aufsatz bauen soll, um ihn als geschlossenen Ofen zu benutzen, oder ob ich einen der am Markt vorhandenen Zeltofen kaufen soll. Die Ofenrohre für den Eigenbau würden mit ca 50 Euro zu buchen schlagen, dazu noch das VA Blech und eventuell Laserschneidkosten, so dass der Eigenbau auch auf mind. 100 Euro käme. Gewichtsmäßig läge ich dann wohl bei 4-6 kg.

Zumindest im Web gesehen habe ich bis jetzt http://www.campfirestove.de, ein edles, aber relativ schweres Teil, http://www.fibistove.ch, dito, diverse Hoboöfen samt Aufsatz und die Ofen der amerikanischen Firma Kifaru. http://www.kifaru.net
Laut Internetseiten relativ genial gebaut, aus VA, mit einem zusammenrollbaren Ofenrohr. Der mittelgroße Ofen wiegt samt Rohr knapp 2,5 kg, das large Modell knapp 3kg. Samt Rohr sind das sensationelle Werte. Preislich liegen die Dinger bei knapp 300 $ oder max. 250 Euro. Im Vergleich zu hiesigen Preisen ebenfalls als Schnäppchen zu bewerten. Selbst mit Zoll und Einführumsatzsteuer sollten die Teile unter 300 Euro bleiben.
Kennt jemand diese Kifaru Öfen live? Wie gut sind sie verarbeitet, es gibt immerhin eine "Livetime Warranty"

Uwe


Lodjur

Beiträge: 135

30.05.2006 17:37
RE: Zeltofen Kifaru antworten

Hi Uwe, kennste den OFENß http://www.ranger-onlineshop.de/
da mit Suchfunktion nach Zeltofen suchen. Schwedischer Zeltofen, 60 Hoch 22 im Durchmesser mit Ofenrohren die in den Ofen reinpassen. Für deine Kohtengrösse ideal. Nur 129 Euro. Ist zwar aus Stahlblech aber für den Preis einfach genial.
CU Bernd
nicht nur drüber reden...machen!

moose

Beiträge: 255


24.06.2006 07:58
RE: Zeltofen Kifaru [edit]  antworten
Habe den bestellt, lange gesucht 175$ + 90 $ Fracht ist 197 Euro, billiger hab ich es nicht gefunden - fahre seit langem (Kanu + Tipi) mit selbstgebauten halboffenen Blechöfen, das hier ist eleganter. Sehr netter Kontakt. Das preiswerteste für 5 kilo Blech , was ich gefunden habe.
Gruß Jörg

Empire Canvas Works
Snowtrekker™ Tent Stoves
Snowtrekker - Small
Dimensions: 9" x 10" x 12"
Stove Weight: 7 lbs
Damper: 7 oz.
Side shelf: 11 oz.
Folding stove snow legs(stainless): 9 oz.
3 Sections telescoping 3” pipe, 20” long ea.: 2 lbs. 5 oz.
Total Stove Package Weight = 10 lbs. 5 oz.
http://www.snowtrekkertents.com/portablewoodstoves.html
moose

Beiträge: 255


06.07.2006 18:41
RE: Zeltofen Kifaru [edit]  antworten
Hier ist er klein handlich, heizt gut, empfehlenswert

Gruß

Moose

Angefügte Bilder:
IMGP3306.JPG   IMGP3305.JPG   IMGP3304.JPG  
schwimmendeWerkzeugkiste

Beiträge: 500


25.10.2007 20:37
RE: Zeltofen Kifaru antworten
Hallo Moose,

ich erwäge angesichts des günstigen Dollar-Kurses so einen Snowtrekker-small zu bestellen. Kannst Du vielleicht berichten, welche Erfahrungen Du mit dem Teil in der Zwischenzeit gemacht hast? Ich könnte mir vorstellen, dass er sich bei Hitze etwas verzieht. Dann wüsste ich auch gerne, wie hoch das Rohr reicht - sind es drei Elemente? - passen sie in den Ofen beim Transport? Wie sieht er wohl jetzt nach häufigerer Verwendung aus?
Ach ja, und wieviel Zoll musstest Du bezahlen als das gute Stück eintraf?

Schöne Grüße
Axel

P A D D E L B L O G

moose

Beiträge: 255


22.01.2008 07:35
RE: Zeltofen Kifaru [edit]  antworten

moin,

sehr zufrieden,

verzieht sich nicht

3 rohre

höhe mit ofen 200 cm

passen nicht in den ofen , stört mich nicht (passt alles in outside und prospector erst recht)

für einsatz im "tenttipi 7er" hab ich mit wickelstahl 0,1 mm 1000 x 300 verlängert

moose

schwimmendeWerkzeugkiste

Beiträge: 500


22.01.2008 09:03
RE: Zeltofen Kifaru antworten
Tach auch moose,

herzlichen Dank für die Antwort - sie kam 'zu spät'. Habe mir den Ofen wagemutig schon vor Wochen gekauft und bin ebenfalls sehr zufrieden auch wenn sich meine Erprobung bislang auf Testeinsätze im heimischen Garten beschränken.
Ich hatte zwei zusätzliche Rohre mitbestellt um die Länge bis zum Zeltfirst zu überbrücken - in das eine passen die konischen drei Standardrohre und in das andere kommt die verlängerte Klobürste zum Reinigen...

Schöne Grüße
Axel

P A D D E L B L O G "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

moose

Beiträge: 255


22.01.2008 20:06
RE: Zeltofen Kifaru [edit]  antworten
na ja, zeigt den mitlesern, dass das ein überlegenswerter ofen ist.
bin dabei auf deine idee mit der ofenrohr isolierung gestoßen. genial. die idee kommt mir gerade recht. nähe die holzlatten allerdings in weiche hitzeschutzmatte ein (bis 1200 Grad) hitzestabil

moose

wen es interessiert, hab lange gesucht, eine matte aus diesem material lege ich auch immer unter den ofen oder unter die offene feuerschale, seitdem ist der boden jungfreulich unter der feuerstelle, besonders empfohlen in lappland
Gewebe: kurzfristig bis 1300 ºC, bis 1100 ºC dauerbelastbar
• Silikatfasern mit Filamentdurchmesser 9 µm
• toxikologisch unbedenklich, asbestfrei, flexibel, weich
• Basisgewebe glatt, mit einer Schiebefest- und Hochtemperaturbeschichtung
• Gewicht: 650 g/m² und 1250 g/m²
• Materialstärke: 0,7 mm und 1,4 mm
http://www.jutec.com/hitze.html, die nähen jede größe
PakCanoe Bo

Beiträge: 146


22.01.2008 22:11
RE: Zeltofen Kifaru antworten

Sag mal, was kosten denn solche Matten? Würde es nicht vielleicht auch reichen, das Rohr mit so einer Matte zu umwickeln? Hast Du dort direkt bestellt und kann man dort auch so kleine Mengen ordern?

Lieber Gruß BO

moose

Beiträge: 255


22.01.2008 22:24
RE: Zeltofen Kifaru [edit]  antworten
es geht jede kleinmenge. habe für 60 x 60 cm von der schweren matte mit umnähen 13 euro bezahlt, das gewebe hält hitze aus, gibt sie aber auch weiter, je mehr lagen desto besser wir die hitze abgeleitet, wenn man das gewebe ein paar mal rundrum wickelt könnte es gehen, aber mit lättchen in taschen und dem federring als abstandshalter, ist es besser und eleganter. habe bei örtlichem handel bestellt. direkt geht wohl auch.

DonauElch

Beiträge: 30

29.07.2006 10:56
Suche Schnittmuster für Einmast-Tipi antworten

Servus beinander,

ich bin schon länger auf der Suche nach einem Schnittmuster für ein Einmast-Tipi. In diesem Tipi sollte man dann auch einen Zeltofen verwenden können.
Die Tipis, die es zu kaufen gibt, treffen nicht so wirklich meine Vorstellungen. Entweder sind diese ziemlich schwer (was ja im Kanusport nicht wirklich Freude bereitet), oder der Stoff ist nichts besonderes , usw.
Und ausserdem, diese ewige Kauferei !!! Selber Nadel und Faden in die Hand zu nehmen ist doch viel ursprünglicher. "Back to the roots"

Vielleicht kann uns ja hier jemand einen Tipp geben, oder weiterhelfen.

Viele Grüße aus Niederbayern

Gersprenzfischer

Beiträge: 158

03.08.2006 16:50
RE: Suche Schnittmuster für Einmast-Tipi antworten

http://Www.andersj.se dort unter gör det själv, dann unter Teltkäta. ist zwar alles schwedisch, aber die Zeichnungen sind verständlich. Vielleicht hilfts.
Ansonsten hilft nachdenken und rechnen. Mit ein bisschen sinus und cosinus, lässt sich jedes Tipizelt berechnen, sei es 4, 6, 8 oder gottweiswieviel eckig. Die Planunszeit ist mindestens genauso interessant wie die Selbernäherei, die übrigens nicht ganz trivial ist. Die Zeltstoffe und die großen Stoffteile haben Ihre eigenen Tücken.
Schau Dir die einschlägig bekannten Zelte an, suche das für Dich vorteilhafte und mach alles selbst, nicht nur das Nähen. Danach weist Du alles, was Du beim nächsten noch besser machen könntest, aber es ist schon klasse im "eigenen" Zelt zu schlafen.

Uwe

Jens7

Beiträge: 51

10.08.2006 08:44
RE: Suche Schnittmuster für Einmast-Tipi antworten

Der Typ ist echt Klasse! Wo nimmt er die ganze Zeit her? Da fallen mir auch gleich wieder die Sachen ein die ich mal bauen wollen.

DonauElch

Beiträge: 30

10.08.2006 09:12
RE: Suche Schnittmuster für Einmast-Tipi antworten

Tja Jens,
wer kann, der kann!!!!! :-)

Gersprenzfischer

Beiträge: 158

10.08.2006 13:44
RE: Suche Schnittmuster für Einmast-Tipi antworten

Hat der Link geholfen? Was machen die Planungen?

Uwe

Uwe_F

Beiträge: 33


11.08.2006 15:35
RE: Suche Schnittmuster für Einmast-Tipi antworten

Hallo,

zum Thema Material:
Bei stoffamstueck.de ist jetzt wieder was Passendes verfügbar:
Material: 100% Baumwolle
Bindung: Leinwand
Gewicht: 300g/qm (495g/m)
Breite: 165cm
Ausrüstung: durchgefärbt, Fleck- und Wasserabweisend, lichtbeständig, schimmelresistent.
Preis: 6,90 €/m
Mindestbestellmenge: 1m (Ab 100,-€ Bestellwert versandkostenfrei, darunter 5,-€)

Hatte vor längerem bereits ein Model der Kata von Anders Jonsson (Link siehe oben) gefertig, konnte derzeit leider keinen Stoff in der Breite bekommen.

Ach ja: Nadel und Faden - z.B. Aman Rasant - gibts unter anderem hier: fadenversand.de

Viele Grüße,
Uwe


Bernd-pgl

Beiträge: 44

05.11.2006 19:05
Hobo Ofen und Feuerverbot in Schweden antworten

Hallo Schwedenfahrer

Ich habe da mal eine Frage an Euch.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht beim verwenden der Öfen in den Zelten(Tentipi) und dem Feuerverbot in den Sommermanaten in Schweden.Zum heizen werde ich ihn weniger brauchen, aber verhungern wollte ich auch noch nicht,also nur zum Kochen.Wie ich auf den Schwedenseiten gelesen habe besteht ein Feuerverbot in den Sommermonaten.Ich sehe das aber so,dass diese wunderbaren Öfen für mich keine offene Feuerstelle darstellen.Oder sehe ich da etwas falsch.

Gruß

Bernd


Lodjur

Beiträge: 135

05.11.2006 19:40
RE: Hobo Ofen und Feuerverbot in Schweden antworten

Hi Namensvetter...,
ich kann dir nur raten das Feuerverbot sehr ernst zu nehmen. Ich bin selber auch ein absoluter Nutzer des Hobos und nehme schon gar keinen normalen Campingkocher mehr mit, aber für Schweden habe ich immer einen Einsatz für den Hobo dabei wo ich einen Trangiabrenner einsetzen kann. Dann mutiert der Hobo zum reinen Windschutz und Topfhalter. Den Trangiabrenner darf man ja immer nutzen. Ich habe zwar vor ein paar Jahren mal einen Ranger im Glaskogenreservat gefragt ob ich meinen Ofen nutzen darf, trotz bestehendem Feuerverbot. Er liess sich das Ding vorführen und erlaubte es mir wenn ich den nur als Kocher nutzen würde, also nicht noch als Lagerfeuerersatz. Ich habe aber auch einen sehr guten Untersatz und betreibe den Hobo nicht direkt auf dem Boden. Das nehme ich aber nicht als Freibrief und würde bei sich bietender Gelegenheit wieder erst fragen. Die Schweden sind zu Recht ziemlich empfindlich geworden, es gab da in den letzten Jahren genug Schäden durch dusselige oder ignorante Touris.
CU Bernd
nicht nur drüber reden...machen!

Bernd-pgl

Beiträge: 44

06.11.2006 08:04
RE: Hobo Ofen und Feuerverbot in Schweden antworten

Hallo Lodjur

Auch ich stelle meinen Ofen unter einen Hitzeabsorbierende Platte,damit wir die Natur schützen und nicht verbrennen,denn der nächste wo an meinen Platz kommt soll das Gefühl haben,dass er der erste an dem Lagerplatz ist.Ich benutze einen weitverbreiteten Ofen, ,den ich offen und auch geschlossen verwenden kann und damit ist er eigendlich in der Verwendung nur ein Windschutz mit Kochplatte.Wenn wir an die Lagerplätze kommen wo Lagerfeuer erlaubt sind,so könnte ich doch auch diesen Ofen verwenden.Im Zweifelsfall muss halt mein Trangia mal dranglauben gebraucht zu werden.Aber so ein Hobo spendet halt auch Strahlungswärme ab,was ihn halt auszeichnet für diese Touren.Und wenn es kälter wird auch im Zelt angenehm warm wird.

Gruß

Bernd

welle

Beiträge: 401


06.11.2006 08:24
RE: Hobo Ofen und Feuerverbot in Schweden antworten

Hallo,
auch unter dem Tarp nutze ich einen geschlossenen Ofen, mit Füßen und schräggestelltem
Rohr (aus Titan)klappt wunderbar und ich hatte bei der Trockenheit
letzten Sommer keine Probleme mit den Rangern.
Gruß
Albert

Peter Peuker

Beiträge: 107


06.11.2006 18:32
RE: Hobo Ofen und Feuerverbot in Schweden antworten

Hej Bernd,

ich kann mich nur ausdrücklich der Meinung von Lodjur (dem anderen Bernd) anschließen. Was heißt Feuerverbot? Genau, Feuerverbot ohne wenn und aber. Mit Erfahrungen beim Brechen eines Verbotes ist es immer so eine heikle Sache. Entscheide und verantworte!

Gruß

Peter

moose

Beiträge: 255


07.11.2006 07:10
RE: Hobo Ofen und Feuerverbot in Schweden [edit]  antworten

Moin,
wenn man den Boden nicht verbrennt, die Steine nicht schwarzrußt, die Asche beseitigt und nur Feuer nur zum Kochen verwendet sagen die Rangers nix, weil Sie sehen der passt auf. Die Schweden machen in der Regel Feuer wo und wie Sie wollen, auch im Feuerverbot. Wenn man das nicht nachmacht ist alles o.k. Wer einen Waldbrand verursacht ist dran, egal ob das Feuer erlaubt ist oder nicht. Merkwürdigerweise passiert bei den Höllenfeuern der Einheimischen (ich hab aus so mancher verlassener Fremdglut eine Pfeife angemacht und die Glut dann gelöscht)auch nichts, aber trotzdem als Gast eben nicht nachmachen.

Gruß
moose

Gero

Beiträge: 11


05.12.2006 17:58
RE: Hobo Ofen und Feuerverbot in Schweden antworten

Peter,

wenn Feuerverbot ein Feuerverbot ohne wenn und aber ist, wie macht dann ein Trangia / Whisperlite / Coleman die Wärme zum Kochen? Etwa nicht mit Feuer?

Ein ordentlich eingesetzter und bedienter Hobo ist genauso ein Kocher, und vom Feuerverbot nicht betroffen. Ein Zeltofen ist noch weniger vom Feuerverbot betroffen.

Zum Glück sind die Skandinavier noch nicht so verbohrt, daß nur noch der nackte Wortlaut gelten würde - sie verstehen noch was Sinn und Intention der Vorschriften sind.
Grüße
Gero

Lodjur

Beiträge: 135

05.12.2006 18:50
RE: Hobo Ofen und Feuerverbot in Schweden antworten

Hi Gero, hmmm ganz so leicht würde ich das nicht nehmen bzw. sehen. Mit Feuerverbot ist das entfachen von offenen Feuern also Lagerfeuern gemeint. Ich garantiere dir aber das, wenn ein mit entsprechender Verfügungsgewalt versehener Schwede, dich mit einem Trangia bei hochgezogener Feuerwarnflagge auf dem puptrockenen Boden eines Tannenwaldes oder Hochmoores sieht...der wird dir was anderes erzählen!! Die Jungs sind schon deutlich näher an der Wirklichkeit als hier die meissten in D.land. Aber auch ein noch so perfekter Hobo gilt nicht automatisch als Kocher und ist vom Verbot nicht betroffen. Wer sagt das? Ich würde da immer fragen, im Zweifel nicht benutzen. Ich habe über 8 Jahre teilweise in Schweden gelebt und habe reichlich Feuer gesehen. Was ein Einheimischer da anstellt ist deren Sache. Aber als Touri hast du wenn es sich ergibt immer die Ar***karte. Und einen Zeltofen nutzt man ja in der Regel nicht im Sommer wenn Trockenheit herrscht. Wenn aber doch, auch den würde ich nicht bei Feuerverbot benutzen. Du hockst ohne Sicht nach draussen im Zelt und siehst nicht was dein evt. Funkenregen da draussen anrichtet...nee das würde ich nicht riskieren. Wie schon gesagt..fragen, schon die Tasache das man fragt nimmt die für dich ein. Dann noch etwas Glück und dir wird die Hobonutzung erlaubt. Aber selber entscheiden das das ungefährlich ist.....Ich weiss, die grosse Freiheit da und schon genug Vorschriften hierzulande, aber auch in Schweden ist es schon länger vorbei mit dem tun und lassen was einem gefällt. Vom einhalten der Regeln des Allemansrätten ganz abgesehen.
CU Bernd
nicht nur drüber reden...machen!

HeinzA

Beiträge: 171

16.12.2006 08:58
RE: Hobo Ofen und Feuerverbot in Schweden antworten

Hi!

Durch diese Beiträge bin ich darauf aufmerksam geworden, dass es mit dem Lagerfeuer in Schweden zur Zeit ziemlich schlecht aussieht. Blöd, wo ich mir gerade einen Künzi zugelegt habe... Es war mir bewusst, dass es bei Trockenheit etc. ein generelles Feuerverbot in Schweden gibt, zumindest war das so in Värmland, aber jetzt habe ich auf der Asnen-Karte (danke, Martin) gelesen, dass das Feuerverbot allgemein von 1. April bis 30. September gilt. Ist das nur dort so oder gilt das für alle kanurelevanten Regionen?

CU Heinz

Peter Peuker

Beiträge: 107


18.12.2006 18:36
RE: Hobo Ofen und Feuerverbot in Schweden antworten

Hej Gero,

ich meine, dass ich als gelernter Forstwirt schon eine eine fundierte Aussage zum Thema "Waldbrandgefahren" treffen kann. In der Frage von Bernd ging es um Feuermachen mit Zeltöfen. Besonders in Skandinavien ist die Gefahr von Bodenfeuern/Bodenbränden sehr groß. Diese Feuer entwickeln sich "unterirdisch" in der Humusschicht des Waldbodens. Auf Grund der klimatischen Verhältnisse und der vorhandenen Vegetation, ist die sich in den borealen Wäldern Skandinaviens bildende Rohhumusschicht (kaum oder gar nicht verrottete abgestorbene organische Substanz von Pflanzen) vieler Orts verhältnismäßig stark ausgeprägt. Bodenfeuer entwickeln sich oft unbemerkt und brechen u.U. erst nach Tagen offen aus, wenn der Verursacher schon längst den Ort verlassen hat. Sie sind schwer zu löschen, zu kontrollieren und können sich sehr weit unterirdisch durch die Rohhumusschicht "durchfressen" sowie immer wieder ausbrechen. Da hierbei die Humusschicht mit verbrennt, ist die Schädigung des Waldbodens als Pflanzenstandort besonders schwerwiegend. Und aus diesen Gründen geht auch von einem Zeltofen (z.B. Hobo) bei Waldbrandgefahr eine potentielle Gefahr aus.

Gruß

Peter
http://www.northtrail.de


HeinzA

Beiträge: 171

18.03.2007 17:33
Unterlage für Holzofen antworten

Hallo Leute!

Ich suche nach einer feuerfesten Unterlage für meinen Künzi, um den Boden darunter zu schonen. Jörg meinte, dass er ein Serviertablett mit Sand füllt und dieses dann als Standfläche benutzt. Ich habe also die alte Alupfanne meines Trangia mit Sand gefüllt und dann ordentlich eingeheizt. Abgesehen davon, dass der Kocher in der weichen Oberfläche eingesunken ist und nicht mehr so gut zog, war die Pfanne trotzdem so heiss, dass das Gras darunter einen schrecklichen Feuertod erlitt. Bei Lodjur habe ich eine aluschimmernde Platte gesehen. Was ist das? Und was verwendet ihr so, damit die Umwelt keinen Schaden nimmt, wenn wir schon zündeln müssen?

Liebe Grüsse aus Österreich
Heinz

dermott

Beiträge: 51

18.03.2007 17:44
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Hey Heinz,Aspest brennt auch nicht!!!!!!!!!!!is vielleicht nicht ganz ungefährlich für dich aber dem gras machts nix!!!!!!!! im ernst: hast du mal versucht dir was aus loch blech zu biegen? ansonsten schau mal bei msr,optimus und primus ob die nich was brauchbares haben!ansonsten noch max Fuchs und Relags! gruß rene

Robson NRG XL C1

Dull Knife

Beiträge: 165

18.03.2007 18:22
RE: Unterlage für Holzofen antworten
Hallo Heinz!
Für meinen Holzofen (Selbstbau) lege ich ein Edelstahlblech unter, nasser Sand drunter und fertig ist der Lack. Oder eine unbewachsene Stelle suchen oder Soden wegstechen, feucht halten, damit er hinterher problemlos anwächst und anschließend wieder einsetzen.
Gruß Martin
Gersprenzfischer

Beiträge: 158

19.03.2007 09:40
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Meinen hobo habe ich früher mittels 2er Gewindestangen an die Mittelstange meines Lavvus gehängt. Bei 20-30 cm Abstand gab es dann keine Probleme. Mein Holzofen steht ebenfalls auf Gewindestangen, auch kein Problem.
Was aber im Zweifel noch hilft sind 2 Pfannen ineinander, durch Kieselsteine getrennt. Dann dürfte die STarahlungshitze nur noch wenig Chancen haben. Ansonsten flache Steine oder unbewachsene Stellen.
Sämtliche anderen Lösungen wie Asbestunterlagen etc. bedeuten zusätzliches Packvolumen. (siehe u.a. auch http://www.lodjur.de)

Uwe

Bernd-pgl

Beiträge: 44

19.03.2007 11:31
RE: Unterlage für Holzofen antworten
Hallo

Bei meinem HOBO schlage ich drei Zeltheringe so in den Boden, dass sie noch 5cm hervorstehen und lege meine Alu-platte, die etwas größer ist als der Durchmesser vom Ofen darauf.Die Platte ist mit Hitzereflektierender Schutzmatte beschichtet.Ich habe so noch nie Probleme mit dem Boden gehabt,Das tolle ist daran, wenn ich wieder alles einpacke, sieht man noch nicht einmal das hier jemand war.Und zuviel Balasst ist das auch nicht,gerade wenn ich nachdenke, dass ich zwei Pfannen übereinander legen soll. Die muß ich doch auch mitnehmen und gerade die bräuchte ich, für mein Essen zu zubereiten. So eine Aluplatte sieht man auch oft beim GOC, fahrt mal zum Canadiertreffen nach Wertheim.

Gruß
Bernd
Angefügte Bilder:
P1010074.JPG  
Peter Bergmann

Beiträge: 80

19.03.2007 12:45
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Die Aluplatte kann ich sehr empfehlen, entweder mit Heringen oder einfach zwei Holzscheiten etwas vom Boden entfernt. Die hitzebeständige Schutzmatte stammt übrigens aus dem Fahrzeugbau.
Auch auf Campingplätzen habe ich mit dem System noch nie irgendwelche Probleme gehabt.

Grüße
Peter Bergmann

HeinzA

Beiträge: 171

19.03.2007 13:01
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Hallo!

Vielen Dank für die informativen Antworten. Ich werde mich wahrscheinlich für diese Aluplatte entscheiden. Kann ich die irgendwo fertig kaufen? Oder könnte sie mir jemand anfertigen? Ich glaube nämlich, dass ich nicht das geeignete Werkzeug und die Einkaufsmöglichkeiten dazu habe. Wenn wir gerade beim Anfertigen sind: ich suche noch die U-Haken für den Schmutzstreifen des Tentipi. Hier gilt auch das gleiche wie oben: gibt es dafür eine Einkaufsmöglichkeit oder werden diese auch selbst angefertigt? Ich komme vielleicht, wenn es terminlich klappt, zum Kringelfieber und/oder zum Treffen am Murner See.

Liebe Grüsse

Heinz

Holger F

Beiträge: 48


19.03.2007 14:46
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Hallo Zusammen,

villeicht bin ich ja etwas naiv, oder unbedarft. Aber wieso nimmt man einen relativ effektiven Wärmeleiter wie eine Aluminiumplatte als Hitzeschutz. Ich würde ja eher etwas besser Isolierendes wie z.B. Stein, oder eine Holzbohle (die ggf. mit etwas nichtbrennbaren absichern) nehmen.

Gruß

Holger

Bernd-pgl

Beiträge: 44

19.03.2007 16:21
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Hallo Holger

Willst du den Stein oder die Holzbohlen immer mit dir rumschleppen? Die Aluplatte wiegt nicht viel und wenn Du mal 4 Portagen am Tag gemacht hast, so bist du auf jedes Gramm froh,dass du nicht zu schleppen brauchst.
Es gibt natürlich viele Möglichkeiten als Untersatz, aber die Aluplatte hat mir am besten gefallen, auch dadurch,dass man am Boden nichts versengt. Man kann es auch machen wie Peter beschrieben hat mit zwei Holzscheite nur das Ergebnis zählt. nichts versengen und freude mit dem Ofen haben.

Gruß
Bernd

Holger F

Beiträge: 48


19.03.2007 16:54
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Hallo Bernd,

jetzt habe ich glaube ich meinen Gedankenfehler. Bei meinen Überlegungen zum Holzofen bin ich immer von einem festen Camp ausgegangen (da ich in der Regel von einem festen Camp meine Touren unternehme). Da spielt das Gewicht in der Tat eine untergeordnete Rolle. Hier ist es wichtiger, dass die Isolierung gut ist, damit das Gras sicher nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Wenn es auf Packmaß und Gewicht ankommt, kann ich die Lösungen mit den "Alupfannen und der Erd/Kiesschicht dazwischen verstehen.

Gruß

Holger

steinsucher

Beiträge: 23

19.03.2007 17:16
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Hallo zusammen,
ich nehme immer einen Stein.
Das Schleppen vermeide ich indem ich jeden abend einen frischen Stein suche.
Das bringt Abwechslung und Trapperfeeling ins Lagerleben.
Und Steinsuchen macht noch dazu Spaß. Glaubt mir!
Die besonders schönen schleppe ich dann natürlich doch mit nach Hause.
Aber das ist sicher nicht jedermanns Sache....
Es grüßt Euch der
steinsucher

Olaf

Beiträge: 71


19.03.2007 20:15
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Hej hej
Hat vielleicht auch jemand Erfahrung mit mit nem Hobo im Kultalavvu? Ansonsten such auch ich mir immer wieder nen neuen Stein wie Steinsucher. Ohne ihn dann doch mit zu schleppen
Hejdå Olaf

Mark Maier

Beiträge: 32


19.03.2007 23:08
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Hallo Olaf,

Ich benutze einen selbergemachten Hobo-Ofen im Kultalavvu. Mein Ofen besteht aus dem Edelstahl-Besteckkorb ORDNING von Ikea (EUR 4,09), den ich mit vier 60 mm - Gewindeschrauben als Füßen auf einem runden Edelstahl-Tablett mit Rand (ca. 35 cm Durchmesser) befestige. So kommt von allen Seiten Luft dran, und die Grasnarbe drunter wird höchstens warm. Außerdem steht die ganze Angelegenheit stabil, und man kann den brennenden Ofen sogar transportieren, ohne sich die Finger zu verbrennen.

Für Feuer im Kultalavvu empfehle ich, gutes Holz zu verwenden, das möglichst keine Funken verursacht. Ich habe bis jetzt noch kein optimales Material in der richtigen Größe auftreiben können (und bin zu faul, selber welches zu sägen), daher hatte ich auch schon einigen Funkenflug, aber bis jetzt glücklicherweise noch keine Brandlöcher in Zelt, Schlafsack oder Isomatte.

Ist übrigens saugemütlich mit Feuer im Kultalavvu. Meistens bin ich allein, aber wir sind auch schon zu viert um den Besteckkorb gesessen. Morgens mache ich mir so das Teewasser heiß (Kanne an Feuerarm an Mittelstange), das geht ziemlich fix. Ich habe außerdem eine Hutze fürs Kultalavvu genäht, die, ähnlich wie beim Moskoselkatan/Tentipi, von innen variabel bedient werden kann. Eine ausreichend große Rauchöffnung ist wichtig, und sorge auch dafür, daß das Feuer immer genügend Hitze produziert (nicht schwelen lassen), sonst steigt der Rauch nicht ordentlich auf und das große Husten geht los...

Viele Grüße,
Mark.

Olaf

Beiträge: 71


20.03.2007 15:45
RE: Unterlage für Holzofen antworten
Hej hej Mark,

erstmal vielen Dank für die prompte Antwort. Mit dem Funkenflug hast Du mein Thema getroffen. Stehe kurz davor mir ein Kultalavvu zu bestellen. Ich mag die Höhe, das Packmaß/Gewicht und natürlich meinen Künzi dann auch im Zelt. Und genau da trau ich dem Material noch nicht so richtig.?.?
Und dann würde mich auch noch interessieren, wie es ohne der Abspannung im oberen drittel steht?
Kannst Du mir evtl noch genaueres über die Hutze schreiben, die Funktionsweise interessiert mich brennend. Brennend - in Diesem Fall ziemlich zweideutig

Hejdå Olaf

(out off topic?)
Ulrich

Beiträge: 9

20.03.2007 15:53
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Hallo,

ich habe mir einen Satz (4Stck) Abdeckungen für Herdplatten aus Edelstahl gekauft (für die alten, schwarzen). 2 davon habe ich mit der flachen Seite zusammengeschraubt (Kostenpunkt ca. 6 Euronen).


Gruß

Ulrich

Mark Maier

Beiträge: 32


20.03.2007 19:50
RE: Unterlage für Holzofen antworten
Hoi Olaf,

Also die Sturmleinen (habe ich übrigens auch auf Moskosel-weise befestigt = Gummischlaufe mit Tanka) braucht man wirklich nur bei Wind, denn dann wird das Kultalavvu evtl. etwas eingedrückt. Ansonsten kann man das Zelt an den 8 Riemen in der Spitze prima abspannen, so daß die Flächen gleichmäßig straff sind. Ich kann mit meinen 1,90 m prima stehen (auch auf Klompen), sehr angenehm beim An-/Um-/Ausziehen.

Meine Eigenbau-Hutze besteht aus einem ähnlichen Material wie das Zelt selbst, ist also flexibler und schrumpelfähiger/raffbarer als die Hutze aus dem dickem Material, die beim Zelt dabei war (wird jetzt scheinbar getrennt verkauft). Sie ist rundum geschlossen und hat vier Schlagösen (Messing) am Rand. Von jedem Eckhäring des Zeltes geht eine lange dünne Gummischnur zu einer Öse. Diese Gummis ziehen den Haubenrand nach unten (= die Haube zu). An denselben Ösen ist jeweils auch eine Zeltschnur befestigt, die innen nach oben und dann durch eine von vier kleinen Messingschraubösen geht, die ich von unten in die hölzerne Spitzenplatte geschraubt habe. Von dort wieder nach unten, ins Innere des Zeltes. Jede Schnur führe ich dann an der Innennaht entlang und durch die korrespondierende Innenschlaufe im Zelt (gegenüber den Außenschlaufen für die Sturmleinen). Ein Tanka drauf und einen Sicherheitsknoten unten dran. Wenn ich an einer dieser Schnüre ziehe, wird die entsprechende Ecke der Hutze nach oben gezogen (= geöffnet). In dieser Stellung kann ich sie dann mit dem Tanka fixieren. Mehrere Ecken gleichzeitig geht natürlich auch (= größere Öffunung), und man kann so die Leeseite der Hutze öffnen, ohne die Haube zu drehen. Wenn ich die Fixierung des Tanka löse, zieht die außenliegende Gummischnur die Haube von selber wieder zu.

Ich habe schon einige Nächte bei Wind und heftigem Regen im Kultalavvu verbracht, dann ist so eine Innenbedienung wirklich nett. Empfehlung: Behandle die Nähte an den Sturmschlaufen mit Nahtdichter. Seitdem habe ich keine Dichtigkeitsprobleme mehr. Kondenswasser läuft an den steilen Zeltwänden ab, ohne zu tropfen (außer, wenns arg weht und die Zeltwand flattert).

Groetjes,
Mark.
Lodjur

Beiträge: 135

20.03.2007 20:11
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Hallo Heinz, meine ersten Hobos hatten eine zusammenklappbare Sandwichplatte aus oben einer 1.5 mm Aluplatte, dazwischen ein Stück einer Steinwolle Deckenplatte das ich in feste Alufolie eingepackt habe und mit Silikonkautschuk verklebt habe. Als Unterseite dann ein 2 mm Alulochblech. Alles war mit Silikonkautschuk verklebt. Die Teile hatte ich halbiert und mit angepoppten Scharnieren verbunden. So konnte man die Platte zusammenklappen. War dann 30 x 15 cm gross und etwa 2 cm dick. Aufgeklappt also 30 x 30 cm. Das passte immer noch gut ins Boot und wog etwa 500 Gramm. Da konnteste du ein Höllenfeuer drauf machen und der Boden wurde höchstens handwarm. Die Alufolie war wichtig damit sich die Steinwolleplatte nicht durch Nässe auflöste. So war das alles absolut wasserfest. Die nächste Generation war mein gelasertes zerlegbares 4 Teiliges Untergestell aus 3 mm V2A. Wog aber nat. entsprechend war aber der absolute Bodenschutz. Das konnteste auf einen Tisch mit Tischdecke stellen ohne das da was beschädigt wurde. Da ich mit der Hobobauerei aufgehört habe gibts das aber alles leider nicht mehr. Wenn du mich mal anmailst schicke ich dir wenn du magst Bilder der Sandwichplatte.
Ich nutze meinen Hobo sowohl offen lieber aber geschlosen in meinem Pyramidenzelt. Offen aber nur mit absolut trockenem Holz. Dank Leinen ist mein Zelt aber nicht so Funkengefährdet.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

Olaf

Beiträge: 71


21.03.2007 15:01
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Hej hej Mark
Und nochmals vielen Dank, für Deine Ausführliche Beschreibung. Klingt supi und hat mich so neugierig auf das Zelt gemacht, das ich es mir jetzt bestellen werde.
Geiles Forum mit guten Leuten!!
Hejdå Olaf

Albert

Beiträge: 66

21.03.2007 19:51
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Moin,
zwar nur ein alter Feuerlöscher aber brennt gut, wärmt,kein Campinplatz
Wärter regt sich auf,keine beschädigung der Grasnarbe,allgemeiner Treffpunkt.
Albert

Angefügte Bilder:
ofen 001.jpg  
HeinzA

Beiträge: 171

22.03.2007 07:25
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Hallo!
Vielen Dank für die zahlreichen Wortmeldungen und hilfreichen Hinweise. Wie ich die Sache jetzt sehe ist es wichtig, einen gewissen Abstand vom Boden zu halten und zu verhindern, dass Glutstückchen auf die Erde fallen. Es sieht mir auch so aus, als ob es doch zu einer heftigen Bastelei kommen würde..., sofern man nicht auf natürliche Materialien (danke, Steinsucher, auch ich kann an einem schönen Stein kaum vorbeigehen...) zurückgreift.
@ Mark: bringst du dein Lavvu zum Kringeln mit?
@ Albert: das ist mal eine echt starke Konstruktion, vor allem, wenn man die Herkunft berücksichtigt. Und durch die Bodenbügel ist der Abstand von brennbarem Untergrund gewährleistet...

CU Heinz

Mark Maier

Beiträge: 32


22.03.2007 12:59
RE: Unterlage für Holzofen antworten
Zitat von HeinzA
@ Mark: bringst du dein Lavvu zum Kringeln mit?


Yep. Mit Besteckkorb.
MM
robbi

Beiträge: 13

23.03.2007 12:30
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Hallo Mark,

darf man fragen, wo Du das (?) Lawu gekauft hast ?

Gruß

Robert

Karl-Michael Koch

Beiträge: 201

23.03.2007 13:42
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Ich bin zwar nicht Mark, habe auch nicht so ein Zelt, aber in Deutschland gibt u. a. es den: http://www.feuerzelte.de/

Grüße
Michael

Olaf

Beiträge: 71


08.05.2007 17:44
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Hej hej Mark
Habe mein Kultalavvu nun zurückgeschickt. Nachdem es 7 Tage mit 3 mal auf und abbauen gestanden hat, sind an der Kunstledernen Verteilerplatte (wie immer man das auch nennen mag), wo die oberen Spannriemen sitzen einige Risse aufgetreten. Soll es sofort getauscht bekommen. Nur da kaum Wind herrschte und ich sicher nicht rabiat mit umgegangen bin, habe ich schon einiges an Vertrauen dem Zelt gegenüber verloren. Ach ja, der Zipper des Reißverschluss ist auch gebrochen. Wie mag es dann erst bei meiner 3wöchigen Sommertour aussehen? Fahre im Juni noch mal für ein paar Tage nach Schweden.....wenn es das nicht mitmacht, werde ich wandeln. Entäuscht mich schon etwas. Ansonsten ist es ein geiles Gefühl darin zu schlafen.

Angefügte Bilder:
P1020981.JPG  
Mark Maier

Beiträge: 32


09.05.2007 13:37
RE: Unterlage für Holzofen antworten
Hallo Olaf,

Tut mir leid, das zu hören. Diese Scheibe ist bei mir aus echtem Leder, aber nach deinem Foto könnte deine auch Naturmaterial sein (wegen der Fasern), und da kann man halt auch mal ein schlechteres Stück erwischen (das sollte die Qualitätskontrolle allerdings im Griff haben). Das zentrale Loch ist bei mir mit einer Ringöse verstärkt. Außerdem ist diese Lederscheibe mit einem Druckknopf an der darunterliegenden Holzplatte befestigt. Bei dir scheint das auch nicht mehr Holz, sondern eine Art Glocke aus Metall oder Kunststoff zu sein, da am linken Bildrand. Ich bin gerade runter und habe mal ein paar Fotos gemacht von der Ober-und Unterseite der Lederplatte, siehe unten.

Ich baue mein Kultalavvu nicht ständig auf und ab, meist steht es ein ganzes Wochenende, zuletzt vor anderthalb Wochen am Edersee. Aber ich bin nicht übertrieben zimperlich damit, und hatte auch schon schweren Wind, Regen etc. und trotzdem noch keinerlei Probleme dieser Art. Was mich vor allem wundert, ist, daß dieser Riß aussieht, als ob der Zug auf der einen Seite größer war als auf der anderen. Das kann aber eigentlich nicht sein, denn die Mittelstange bleibt ja nur dann freiwillig stehen, wenn die Kräfte auf allen Seiten gleich sind. Außer, die Verteilung zwischen den 8 Gurten untereinander war sehr(!) ungleichmäßig?
Gerade kommt mir noch der Gedanke, daß du möglicherweise beim Aufbauen den "Pin" der Mittelstange nicht im Loch, sondern knapp daneben hattest. Könnte ja vorkommen, daß was verrutscht z.B. beim Aufrichten der Stange. Wenn du dann über die Gurte ordentlich Zug draufgibst, reißt du ein neues Loch ins Leder. Das könnte dann so aussehen, wie auf deinem Foto.

Der Reißverschluß ging bei mir erst sehr schwer, aber nachdem ich ihn geschmiert habe geht es jetzt. Ich habe Schnurschlaufen an jedem Zipper, dann kommt keine Biegebelastung drauf. Einmal waren die beiden Seiten gegeneinander ein paar Zentimeter verschoben (sowas passiert mir manchmal auch beim Hemden knöpfen), aber mit etwas sanfter Gewalt konnte ich das beheben.

Und yep, ich habe es bei Feuerzelte.de bestellt.

Gruß,
Mark.
Angefügte Bilder:
img_7986.jpg   img_7988.jpg  
markuskrüger

Beiträge: 82


29.06.2007 13:32
RE: Unterlage für Holzofen antworten

@ Mark:
Habe mir auf Deinen Beitrag hin auch einen Ordning besorgt und kürzlich eingeweiht - super Sache!
Habe ihn jetzt noch auf einen von ~12cm auf ~20cm teleskopierbaren Rutenständer (für Angelruten) geschraubt, damit ist der Bodenabstand auch kein Thema mehr!

Wie die Schweden bloß auf die Idee kommen, so einen tollen Zeltofen als Besteckständer zu benutzen....

Planung ist das Ersetzen des Zufalls durch den Irrtum.

maromaier

Beiträge: 98


29.06.2007 19:49
RE: Unterlage für Holzofen antworten

@Markus:

Klasse! Kannst du mal ein Foto posten, würde mich interessieren.

Mark.

Angefügte Bilder:
img_7724.jpg  
markuskrüger

Beiträge: 82


30.06.2007 12:20
RE: Unterlage für Holzofen antworten
Konnte leider erstmal nur Bilder im Trockenbetrieb machen, ich hoffe das klappt mit dem Hochladen...
Das Anschlußgewinde des Rutenhalters ist zöllig, so dass ich an dieser Stelle improvisiert habe. Ich habe eine Zentralschraube M8 und sehr große U-Scheiben verwandt. Mit 4,50€ war das ganze "deutlich" teurer als der Ordning - naja.

(Die Länge des Halters ist übrigens 28cm/44cm, da habe ich mich um nur wenige hundert Prozent verschätzt)

Gruß an alle "Bastler" im Forum!
Markus

Planung ist das Ersetzen des Zufalls durch den Irrtum.

Angefügte Bilder:
DSCF3489 (Medium).JPG   DSCF3490 (Medium).JPG  
schwimmendeWerkzeugkiste

Beiträge: 500


12.07.2007 22:08
RE: Unterlage für Holzofen antworten
Bin gerade auf die Alternative zum Hobo (und zum Besteckkorb) gestoßen: Pocket Cookers! Die Dinger werden international versandt. Meiner hat jetzt 22,21EUR gekostet (Ganz unten: Pocket Cooker SECONDS! Shipped Airmail to USA/Canada/Rest of World für 14,69 Pfund). Sobald er da ist berichte ich von der ersten Tasse Kaffee von unterwegs...

(drüber gestolpert bin im englischen Forum - da hab' ich auch das Bild geklaut)

Axel

P A D D E L B L O G

markuskrüger

Beiträge: 82


19.07.2007 06:02
RE: Unterlage für Holzofen antworten

Nur nochmal als Nachtrag zum eigentlichen Thema "Schonung des Untergrundes": Ich habe jetzt noch eine Feuerschale (hier zum Grillen) mit Rutenhalteradapter ausgerüstet. Das geht mit dem Bodenabstand sehr gut, der Untergrund wird gar nicht warm. Bei der gezeigten Nutzung ist das Ganze auch nicht kipplig, einen Topf würde ich allerdings nicht draufstellen.


'Planung ist das Ersetzen des Zufalls durch den Irrtum...'

Angefügte Bilder:
Grillschale.JPG  
schwimmendeWerkzeugkiste

Beiträge: 500


26.07.2007 17:58
RE: Unterlage für Holzofen antworten
...doch noch mal weg vom Thema (sorry!)
Jetzt habe ich den (schon letzten Freitag eingetroffenen) Pocket Cooker ausprobiert: Vortrefflich! Brennt tadellos mit minimalem Materialaufwand (ich habe ernstlich anfangs etwas zu viel Holz reingesteckt so dass die Flamme für den Betrieb im Zelt für mein Gefühl etwas zu groß geworden wäre).

Axel

P A D D E L B L O G

Angefügte Bilder:
IMAGE_00440kl.JPG   IMAGE_00441kl.JPG  

PakCanoe Bo

Beiträge: 146


09.09.2007 13:42
Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten

Hallo Freunde geheizter Zelte,

ich bin auf der Suche nach einem Zeltofen.
Er sollte:
-leicht sein (unter 10 kg mit Rohren)
-ein kleines Packmaß haben
-rostfrei sein
-zum Kochen verwendbar sein
-günstig im Preis sein

Bitte empfehlt mir entsprechende Öfen.

Ich könnte auch eine Anleitung zum Selbstbau gebrauchen, falls vorhanden.

Vielen Dank

Gruß
BO


josh

Beiträge: 72

09.09.2007 13:59
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten

hej bo,
leider finde ich den fred nicht mehr. es gab hier mal einen, der so ziemlich alle pros und cons eines jeden typs behandelt hat; incl. aller befindlichkeiten der entsprechenden user. vielleicht weiß frank, wo der zu finden ist.

im outdoorforum geistern einige ´rum, die sich einen ofen selbst gebaut haben:
http://forum.outdoorseiten.net/showthrea...&highlight=ofen
http://forum.outdoorseiten.net/showthrea...&highlight=ofen

viele grüße
ole

guidecanoe

Beiträge: 35

09.09.2007 14:57
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten

Moin BO,
hab auch schon jede Menge im www rumgeforscht, aber Öfen die die genannten Kriterien erfüllen, undbezahlbar bleiben, muß man wohl selbst aus USA importieren.
Vieleicht kann man das ja organisieren wie bei den Briten, die kaufen immer als Gruppe ein.

Gruß

Andreas

Schoolmann

Beiträge: 36

09.09.2007 15:31
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten

http://forum.outdoorseiten.net/showthread.php?t=15683

arnulf

Beiträge: 78

09.09.2007 18:47
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten
hallo
was haltet ihr davon?
Künzi's Hobo Kocher ''Magic Flame''

beschreibung unter http://www.paddelbaer.de/ unter news

hallo wer weisss was zum ofen?
markuskrüger

Beiträge: 82


09.09.2007 19:54
Zeltofen-Import antworten

Bin auch gerade etwas bei dem Thema, bin aber aufgrund der Preise und Gewichte inzwischen abgeschreckt...

Hatte u.a. was in den USA gefunden: http://www.fourdog.com/

Die hatten anscheinend schon öfters die Frage und schreiben dazu:
"Yes I ship to Europe cost for Two Dog with water jacket and pipe set to England is $ 130.00 by surface and $ 220.00 by airmail" (bei einem Preis ab $ 175,- für das kleinste Modell)

Inzwischen bin ich aus o.g. Gründen am Überlegen, ob ich an einen offenen Ofen (wie Hobo/Künzi o.ä.) 'einfach' ein loses Rauchabzugrohr andengele. Dann kann man zwar nicht drauf kochen, aber es heizt wenigstens raucharm...


'Ich habe da schon mal was vorbereitet:' (siehe Bild - Original: Fackelmann "Easy Grill", allerdings noch ohne Rohr)



Markus

...kann Spuren von Unsinn enthalten...

Angefügte Bilder:
070828 Pilawa 074.JPG   070830 Pilawa 179.JPG   070902 Pilawa 255.JPG  
Frank_Moerke

Beiträge: 308


09.09.2007 20:54
RE: Zeltofen-Import antworten
Mein Zeltofen: (das bekannte Petz-Prinzip in Edelstahl)
- Gewicht ca. 2,5 kg geeignet zum Kochen und als Hobo-Ofen nutzbar
- Gewicht Rohre + Zubehör ca. 2,4 kg (feueraluminiertes Abgasrohr, Durchmesser 60 mm)
Preis Ofen ca. 130,- € / Rohre ca. 60,- € /

Packmaß: 27 x 27 x 51 cm / alles in einer Sperrholzkiste in die noch Beil, Spaten, Anzündholz usw. Platz haben

+ Gewicht, vielseitig nutzbar, sehr geringer Holzverbrauch, auch zum Kochen geeignet
- man muß relativ oft nachlegen, beim Kochen muß der Topf von der Platte beim nachlegen

Für mich der fast ideale Ofen, vor dem Zelt (oder auch mal innen) als Hobo-Ofen nutzbar.

Eine Alternative könnte der Four Dog Titan (http://www.wildniabenteuer.de) sein. Gibt mehr Hitze, frist größere Holzscheite, man kann 2 Töpfe draufstellen.
Hat auch mit Rohren ca. 5 kg Gewicht, geht aber nicht als Hobo zu nutzen.

Frank

christian.loehnert

Beiträge: 25

09.09.2007 21:16
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten
Hallo BO

Die Kombination
"Edelstahl / mit Rauchrohren / kleines Packmaß / leicht (unter 10 kg mit Rohren)" und "günstig im Preis" wird schwer zu finden sein.

Zum Selber-konstruieren und -bauen ist hier eine kleine Anregung: http://www.canadier-muenchen.de/Verschiedenes/Zeltofen.pdf
Ofen 15cmØ x 31cm / 1,6 kg + Rauchrohre 9cmØ x 31 cm Packmaß / 2 kg = 3,6 kg

Ich benutze meinen Ofen seit 8 Jahren sowohl auf festen Lagerplätzen als auch auf Gepäcktouren. Auf Letzteren erleichtert mir das geringe Volumen (30 l) und Gewicht (11 kg) meiner Küchen-/Geschirr-/Ofentonne das Mitführen ausreichender Wein- und Biervorräte :-)

Gruß
Christian
Gersprenzfischer

Beiträge: 158

10.09.2007 09:20
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten

Meiner ist ein NAchbau des Kifaru Ofens. http://www.kifaru.net suche dort unter 'Stoves.

Der Ofen wiegt inklusive Rohr ca. 2 bis 2,5 kg und funktioniert hervorragend. Darauf kochen geht auch gut, obwohl die KOchzeiten deutlich unter einem Benzinkocher liegen.
Das günstige Gewicht wird durch die Verwendung von 0,3 mm !!! starker Edelstahlfolie erreicht, die sich im Betrieb zwar leicht, aber jederzeit unkritisch verzieht. Bis dato habe ich noch keinerlei Durchbrennstellen oder stärkere Verzunderungen entdeckt. Auch KIfaru berichtet dass noch nie ein Ofendurchgebrannt wurde.
Das Rohr besteht aus 0,1 mm folie und wird zusammegerollt, zum Verpachen quer, als Rohr längs.

Zum Bau brauchst Du allerdings eine Abricht, bzw. Abkantbank, ansonsten ein paar Gewindestangen und ein paar Nieten, sowie die Edelstahlfolie.

Ansonsten gibt es auch wieder beim forum.outdoorseiten.net einen ähnlichen Thread.

@Bo Du hast im Kanutreffenbericht geschrieben, dass Du Dir ein neues Boot zugelegt hast. Welches ist es denn und warum, Du warst Doch bis dato mit Deinem Pakboat sehr zufrieden.

Uwe

WenigPaddler

Beiträge: 154


10.09.2007 09:27
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten

Hallo
Nicht so sehr als Zeltofen, aber sonst für unterwegs ein Super-Grill:
http://www.cobb-grill.de/egenskaber.html
(oder suchen: "Cobb Grill")

Im Zelt hätte Angst wegen einer möglichen CO-Vergiftung.
Der Grill Funktioniert wirklich toll, von Kartoffeln in Folie garen bis Forellen Räuchern geht alles was man warm zubereitet. Nach unten gibt der Grill kaum Wärme ab und könnte auch im Boot angeheizt werden.
Die Grillbriketts muß Du allerdings mitschleppen, denn mit Holz aus dem Wald läßt er sich nicht betreiben. Der Grill ist aber sehr sparsam mit dem Brennstoff, 8 Grill-Brikett kriegen die Familie locker satt.
Wir benutzen auch Zuhause zum grillen nur noch den Cobb-Grill (4Personen) und wenn der Abend kälter wird kommt er als Fußwärmer unter den Tisch.
Hier im Norddeutschland findet man den Grill im Yacht-Bedarfs-Geschäften, sonst natürlich im Internet.

Gruß
Andreas

Peter Peuker

Beiträge: 107


11.09.2007 23:02
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten
Hej Bo,

hier ein Bildchen mit dem von Frank beschriebenen Ofen. Rechts im Bild siehst Du die Transportkiste für Ofen + Rohre + Platz für ein paar "Kleinigkeiten". Die Maße für die Kiste hat Frank in seinem Beitrag genannt. Wie auf dem Foto zu sehen ist, kann vor dem Hobo-Ofen mit dem Multistove auch prima Brot gebacken werden. Das geht entschieden schneller als am Lagerfeuer.



Übrigens als Ofenuntersatz nutze ich einen Weißblechdeckel von einer etwas größeren Farbdose. Damit wird verhindert, dass sich Glut in die Humusschicht des Bodens frisst.

Gruß

Peter
henriette

Beiträge: 9

13.09.2007 12:36
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten

hei, hat denn von euch jemand erfahrung mit dem heizfreund 5100?

arnulf

Beiträge: 78

13.09.2007 20:49
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten

Zitat von arnulf
hallo
was haltet ihr davon?
Künzi's Hobo Kocher ''Magic Flame''
beschreibung unter http://www.paddelbaer.de/ unter news
hallo wer weisss was zum ofen?



hallo kennt niemand den ofen /hat ihn niemand im gebrauch?
gruß
Frank_Moerke

Beiträge: 308


13.09.2007 21:01
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten

den künzi haben hier sicher schon ne menge leute. ist echt gut das ding, sehr empfehlenswert.
der künzi kann sicher in der übergangszeit mal das zelt etwas wärmen, als richtiger zeltofen im winter geht es eher nicht. in erster linie ist es eben ein kocher.

Frank

redzeder

Beiträge: 19

14.09.2007 09:30
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten

Hallo Bo, ich habe einen Künzi Nachbau und nen Schwedischen Armeeofen. Der Hobo reicht um, im Frühjahr bis Herbst, ein Tinde 4 auf angenehme Temperaturen zu bringen.Der Armeeofen ist dann für längere Lager oder bei extremeren Temperaturen. Nachteil des Armeeofens ist das man nur einen kleinen Topf darauf stellen kann. Der Ofen hat um die 12 Kilo, was mir pesönlich nichts ausmacht,ich fahre ja Canadier. Beides zusammen stellt für meine Bedürfnisse die Ideale Kombi dar. Hobo:kochen,Wärme,Feuerschein; Armeeofen:Wärme ohne dauerndes nachlegen und aufpassen, kochen;
Hobo ca.40 Euronen
Armeeofen neu ca.130 Euronen, gebraucht noch günstiger
zu bekommen bei einem uns bekannten Anbieter

Gruß Gunther

Gersprenzfischer

Beiträge: 158

14.09.2007 13:59
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten

So sieht meiner aus:

Ofen von der Seite mit Percolator (Kaffeemaschine)
Ofenrohr
Raucht ganz schön

Angefügte Bilder:
P6080066kl.JPG   P6080072kl.JPG   P6070058kl.JPG  
Dull Knife

Beiträge: 165

14.09.2007 18:42
Hobo made in Heimarbeit antworten
Dreiteile-Hobo, aus einem Edelstahlblech gebogen, Schlitze mit der Flex (Edelstahlscheibe) gefräst. Fertig.
Geht ab wie Nachbars Lumpi.
Happy Heizing,
Dull Knife
Angefügte Bilder:
PICT0135.JPG   PICT0137.JPG  
Kalle

Beiträge: 29


14.09.2007 19:13
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten

Also ich hab ne Petromax Petroleom Starklichtlampe.Die macht mit dem 1 Liter Petroleum nicht nur 12 Stunden sauhell,sondern strahlt auch noch jede Menge Wärme ab.
Wenn das Licht nicht erwünscht ist habe ich einen Ring welchen ich zur abducklung über das Glas hänge.

Gersprenzfischer

Beiträge: 158

15.09.2007 10:48
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten

Zu offenem Feuer (auch Hobo) und Winter fällt mir nur ein, dass gerade im Winter viel Hitze über das Rauchloch verloren geht, weshalb ich für Regenwetter und Winter einen geschlossenen Ofen für besser halte. Außerdem verbrennt ein Hobo realativ schnell, der Ofen hält die Wärem deutlich länger, wenn auch nicht besonders lang...

Uwe

arnulf

Beiträge: 78

15.09.2007 15:55
RE: Hobo made in Heimarbeit antworten

hallo dull knife
kannst nochmals bilder bei tag machen damit man den ofen erkennen kann

Lodjur

Beiträge: 135

16.09.2007 23:10
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten

Hi Kalle,
also ne Petromax halte ich persönlich für ziemlich ungeeignet. Die macht so einen nervenden Lärm, das ist echt zum abgewöhnen. Und da die ja wirklich reichlich Licht abgibt, man hockt im Zelt wie hinter einem "Röntgenschirm". Da spielste ja die ganze Zeit Schattentheater im Zelt Bei BW Tours heizten die auch immer mit ner 500 HK Petromax den Laderaum vom 5 Tonner. Und am nächsten Morgen hatten alle Kopfschmerzen von den Ausdünstungen. Vom Nervenden Rauschen ganz zu schweigen. Dann lieber einen vernünftigen kleinen Hobo wenn es kein richtiger geschlossener Ofen sein soll. Und wie Uwe schon schrieb brennt ein geschlossener zwar etwas länger, aber es reicht bei weitem nicht über Stunden um über die Nacht zu kommen. Ich persönlich würde eh nie den Ofen ohne Wache Nachts durchbrennen lassen.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

Dull Knife

Beiträge: 165

18.09.2007 19:55
RE: Hobo made in Heimarbeit antworten
Hallo Arnulf,
hier ist der HOBO noch einmal mit Erleuchtung...
Angefügte Bilder:
PICT0001.JPG   PICT0002.JPG  
Klaus

Beiträge: 939

18.09.2007 20:43
RE: Hobo made in Heimarbeit antworten
hi nicht schlecht für den eigenbau. welche materialstärke haben die va bleche ? denke mal es geht auch mit vier einzelnen blechen . die winterabende sind lang. klaus

Argosy o7
wo die straße aufhört fängt die canoetour an

Dull Knife

Beiträge: 165

18.09.2007 21:50
RE: Hobo made in Heimarbeit antworten

Materialstärke 1mm. Vier Bleche gehen wahrscheinlich auch, aber unbedingt auf Kosten der Stabilität. Mein Kocher verträgt auch einen 5 Liter-Topf. Enen ganzen Winterabend braucht man aber nicht.
Dull Knife

schwimmendeWerkzeugkiste

Beiträge: 500


23.11.2007 09:41
Künftig mit Klobürste unterwegs antworten
Heute kam schon der Ofen aus den USA. - Fühlt sich ein bisschen wie Weihnachten an.
Bin ganz euphorisch bei dem Gedanken künftig auch eine Klobürste im Gepäck zu haben (zum Reinigen der Ofenrohre).

Die Kosten waren schlussendlich folgende:
192,95 (Ofen inklusive fünf Rohrsegmente [drei davon ineinanderschiebbar], 'Spark-Arrester', Zugklappenrohr und variables Umlenkelement) und Fracht
5,21 (Zoll)
37,65 (MwtSt.)
macht: 235,81 EUR

Habe beim Auspacken mein Parmesanmesser benutzt (als kleiner Seitenhieb auf die Messerfuchtel-Diskussion). Das liegt auf dem Karton bzw. zwischen den Ofenteilen. NACHTRAG: Was auch extrem prima ist: Der Ofen samt Zubehör passt exakt in mein (noch unfertiges) 'Wanigan'. Grund genug, endlich daran weiter zu arbeiten.
Am Wochenende heize ich dann mal ein.

Axel

P A D D E L B L O G

Angefügte Bilder:
Stove001_Parcel.JPG   Stove002_Assembly.JPG   Stove003_complete.JPG   Stove004_packed_straight.JPG  
Klaus

Beiträge: 939

23.11.2007 09:59
RE: Künftig mit Klobürste unterwegs antworten
hi. axel herzlichen glückwunsch zu dem schönen teil, viel spasss und immer eine heiße suppe.
und das alles noch vor weihnachten.

gruß klaus

Argosy Canoe 2007
wo die straße aufhört fängt die canoetour an.

welle

Beiträge: 401


23.11.2007 19:57
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten
Hallo Bo,
bin auch in den USA fündig geworden
habe einen faltbaren Ofen bestellt,
der komplett 15 lbs ca. 6,8 kg wiegen
wird, Vorteil: das geringere Packmaß.
Ich werde diesen zum Wochenende testen
und durchfotografieren.
Wird so um die 300 bis 340 Euro frei
Haus Deutschland kosten.
Ich greife auch mal den Vorschlag von Andreas/
guidecanoe auf:
Wenn Interesse besteht kann ich ein group-
buying, wie es die Engländer mit vielen
Artikeln machen, für Öfen aus den USA organisieren.
Einsparungen wird es da wohl nur bei der Fracht
geben, da unsere amerikanischen Freunde so etwas
wie Rabatt gar nicht kennen.
Gruß aus der Nordheide
Albert
Angefügte Bilder:
mini I.gif  
maromaier

Beiträge: 98


24.11.2007 09:50
RE: Künftig mit Klobürste unterwegs antworten

Hallo Axel,

Deine Erfahrungen mit der Kombination von Tinde 4 und dem kleinen Öfchen aus den USA interessieren mich außerordentlich, denn genau über diese Kombi denke ich gerade nach. U.a. 'reizt' mich der Gedanke, daß ich dann für Zelt und Ofen zusammen nur knapp über 500 Euro auszugeben brauche.

Ist es realistisch, davon auszugehen, daß ich mit Ofen die anspruchsvolle Hutze (à la Tentipi) nicht wirklich brauche? Wenn doch, dann würde ich sie mir wohl selber bauen, wie auch schon fürs Kultalavvu.

Hat das Tinde Befestigungsschlaufen auf der Innenseite? Sind die Snowflaps jetzt über oder unter den Schlaufen für die Häringe? Deine sind drunter, bei Lodjur sind sie drüber.

Gruß,
Mark.

w w w . F r e e s t y l e C a n o e i n g . n l

schwimmendeWerkzeugkiste

Beiträge: 500


24.11.2007 10:01
RE: Künftig mit Klobürste unterwegs antworten
Hallo Mark,

"Erfahrungen" kann ich noch nicht bieten - und meine gegenwärtige Arbeitsbelastung erspart mir andere Ausreden dafür, dass ich im aktuellen Schmuddelwetter Zeltexperimente vernachlässige. Im Frühjahr weiß ich sicher mehr.
Mit dem Ofen (und einem hinreichend langen Rauchrohr) brauchst Du keine variable Hutze. Ich habe vor mir eine Aluplatte nach Vorbild dieses Engländers (sehenswert übrigens auch sein Polen-Reisebericht) anzufertigen - da sind dann überhaupt keine Näharbeiten mehr erforderlich und die Platte passt zum Ofen in die Kiste.
Ich bin ganz zufrieden damit dass meine Snowflaps unterhalb der Häring-Schlaufen angebracht sind - so kann ich sie auch nach innen schieben und dort fest-stecken - zu den Zweck will ich in den 12(?) Ecken jeweils drei kleine Löcher hineinmachen, die dann - mit einem Minihäring - übereinandergeheftet einen straffen Sitz am Untergrund schaffen (in Dänemark ist der Wind zeitweilig recht heftig drunter durchgeweht).

Schöne Grüße in die Niederlande
Axel

P A D D E L B L O G

Lodjur

Beiträge: 135

24.11.2007 22:57
RE: Künftig mit Klobürste unterwegs antworten

Hi, die Idee mit dem Blechsegment ist nicht schlecht. Aber ich würde an dieser Stelle kein Aluminium nehmen. Das leitet Wärme wie jeck. Da ein o.4 mm V2A Blech wäre schon besser. Und da es an der Stelle leider nicht dicht ist könnte man da evt. was machen wie ich das mit dem Silikongummidurchgang meines Zeltumbaus gelöst hatte. Oder einen kleinen Kragen an das Ofenrohr der grösser ist als das Loch des Durchgangs. Bleibt die Frage wie man den Kragen auf das Rohr bekommt wenn man es von innen durchschiebt. Ich denke mal eine Silikongummiplatte wäre da besser. Und das das die Hitze aushält konnte ich an meinem Zelt ja sehen.
CU Bernd

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PakCanoe Bo

Beiträge: 146


24.11.2007 23:03
RE: Künftig mit Klobürste unterwegs antworten

Nabend,

mal ne Frage: Wo bekomme ich eigentlich dieses hitzebeständige Silikon her? Oder muss ich Muttis Kuchenform zerschneiden?

Lieber Gruß
BO

Lodjur

Beiträge: 135

25.11.2007 11:37
RE: Künftig mit Klobürste unterwegs antworten

Hi Bo, das Internet ist eine gute Infoquelle, bei Ebay suchen und zuerst wohl einfach mal in die gelben Seiten schauen. Bei uns in Köln gab es einen Laden der hiess "Gummi Grün". Weiss nicht ob es den noch gibt. Sagt doch schon alles . Da bekam man Schläuche, Dichtungen, O-Ringe Gummi in Platten, Rollen usw. Halt alles was irgendwie aus Kunsstoff war und zum dichten taugte und verwandte Produkte. Ich halte Ebay für eine gute Quelle. Da wird einiges deutlich preiswerter verkauft als im realen Laden.
CU Bernd

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paddelbaer

Beiträge: 4


25.11.2007 11:42
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten

Hallo Arnulf,
wir nutzen den Hobo sowohl als Wärmequelle als auch zum Kochen. Kombiniert mit unserer Leiska, der Wanderpfanne von Muurikka, auch für kurzgebratenes wie Steaks. Beide sind auf fast jeder Tour dabei.
Gerne senden wir bei Interesse private Bilder (als "Gewerblicher" möchte ich diese hier nicht veröffentlichen)

Viele Grüße vom Paddelbaer

Peter und Karin

Lodjur

Beiträge: 135

25.11.2007 13:23
RE: Zeltofen-Empfehlung gesucht antworten
Noch ein Nachtrag, Bo die Idee mit "Klau" von Muttis Kuchenform ist sehr gut! Bevor du lange suchst...Falls es sowas auch als Springform gibt, in dem Fall nat. mit festangespritzen Wänden liesse sich das gut verwenden. Der Boden hat eine ausrechende Grösse und die Teile sind ja zu moderaten Preisen überall zu kaufen, zumindest wohl leichter zu finden als Silikon Halbzeugmaterial in Plattenform. Die schöne blaue Farbe würde mich dazu bringen das Gummi von innen gegen das Blech zu kleben . Das geht mit Silikonkleber sehr gut. Bei Blech kann man sich meine Flanschkonstruktion sparen.
Ich glaube ich mache mich jetzt mal auf die Suche nach einer Kuchenform....mein neues Bisontelt Tinde 3 braucht ja auch noch eine anständige Rohrdurchführung

So, noch ne Korrektur...es gibt ja sogar Dauerbackfolien aus Silikon. Einfacher gehts ja nicht. Gibt es wohl sogar u.a bei Tchibo. Die richtige Form und kein Verschnitt. Und preiswert sind die auch noch.

CU Bernd

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schwimmendeWerkzeugkiste

Beiträge: 500


25.11.2007 15:34
Blechsegment und Klobürstentuning antworten
Habe auf die Bodensee-Eisfahrt verzichtet und mich stattdessen meiner Bastel-Leidenschaft hingegeben. Herausgekommen ist der Prototyp eines Blechsegments für mein Zelt und eine verlängerte Klobürste zum Rohrreinigen - sie passt genau in die zusammengesteckten Rohre.
Das Blechsegment ist nur eine vorläufige Version - ich muss das Zelt richtig aufbauen um eine endgültige Lösung zu finden. Ich komme wohl nicht drum herum einen Riemen am Giebel zu kappen und will damit dann das Blechsegment oben und unten einknüpfen. Wenn ich dann künftig das Zelt aufbaue wird vor der Zeltstange das Ofenrohrende mit dem 'Spark-Arrester' aufgesteckt - sonst komme ich bei aufgestelltem Zelt aufgrund der Höhe da nicht mehr dran.
Axel

P A D D E L B L O G

Angefügte Bilder:
Stove013_Tent-Shield.JPG   Stov014e_Additionals.JPG  
PakCanoe Bo

Beiträge: 146


25.11.2007 16:44
RE: Blechsegment und Klobürstentuning antworten

Hallo Axel,

ich glaube gerade die Riemen sind das Problem. Wenn das Rohr trotz Silikon-Isolierung an diese kommt verbrennen sie. Meinst Du man muss wirklich einen abschneiden?

Vielleicht kann man sie auch zur Seite ziehen und fixieren?!

Ich bin auf Deine Lösung gespannt, ich habe ja auch das Tinde 4.

Lieber Gruß
BO

schwimmendeWerkzeugkiste

Beiträge: 500


25.11.2007 17:02
RE: Blechsegment und Klobürstentuning antworten
Das mit dem Zurseiteziehen könnte die Lösung sein. Wenn es mir gelingt an dem Blech rechts und links eine Führung anzunieten, über die die Riemen laufen drücken sie das Blech seitlich zusammen (und auch etwas nach unten, wo eine weitere Führung gegen den Zeltstoff stoßen muss). Danke für die Anregung - werde mal weiter grübeln. Zum Basteln komme ich so schnell nicht wieder: volle Woche, verplantes Wochenende,... und eigentlich sollte das Zelt ja aufgebaut sein - dazu ist es mir gerade zu feucht. Sonst gehts mir wie Mark, der sein Zelt jetzt irgendwie trocknen kriegen muss.
Axel

P A D D E L B L O G

Frank_Moerke

Beiträge: 308


26.11.2007 10:18
RE: Blechsegment und Klobürstentuning antworten

Kamine, Öfen usw. werden demnächst einen Feinstaub-Filter benötigen. Die Obrigkeit veranschiedet dazu grad ein Gesetz. Stellt sich jetzt die Frage, wann die Zeltofen-Hersteller reagieren und entsprechende Filter für ihre Produkte anbieten.

Ob auch für Lagerfeuer Feinstaubfilter vorgeschrieben werden, ist noch nicht bekannt.

Zumindest werde ich meinen Künzi in Zukunft wesentlich sparsammer einsetzen, um die Umwelt nicht noch weiter zu zerstören und meine Gesundheit zu gefährden.

Frank

schwimmendeWerkzeugkiste

Beiträge: 500


26.11.2007 10:32
RE: Blechsegment und Klobürstentuning antworten
Hallo Frank,

als ich das heute morgen in der Zeitung las musste ich kichern - weniger wegen der Meldung selbst sondern weil sich mir gleich die Frage aufdrängte wann das wohl hier im Forum auftaucht. Voilá, Gratulation! Du warst am schnellsten!

Axel

P A D D E L B L O G

Gersprenzfischer

Beiträge: 158

28.11.2007 10:03
RE: Blechsegment und Klobürstentuning antworten

Warum ersetzt Du nicht das Blech durch ein feuerfestes Gewebe. Dann kannst Du entweder den Riemen weglassen, das Gewebe ersetzt die Funktion oder du nächst die Riemen mit Abstand um die Rohröffnung.
Bei NOmex sehe ich gewisse Schwierigkeiten, das hält im Zwiefel die Temperatur nur gerade so, oder gar nicht aus. Ein dünnes Glasfaservlies müsste aber gehen. Damit hast D auch keine Packprobleme, das Gewebe verbleibt stationär und wird einfach eingerollt
Ich versuchs mit Silikongummi als Durchleitöffnung, das Ganze gefasst in Nomex, welches ca. 3cm Abstand vom Rohr hat und dann in meine Zeltbahn eingenäht wird. Ich gehe nicht über die Hutze, um deren Funktion nicht zu beeinträchtigen (Verstellbarkeit von Innen und Moskitoschutz, Wärmeregulierung). Durch die Führung durch die Zeltbahn steht dann der Ofen natürlich nicht mehr an der Mittelstange, sonder ca 0,5 bis 1m davor.

Uwe

schwimmendeWerkzeugkiste

Beiträge: 500


20.01.2008 12:50
RE: Blechsegment und Klobürstentuning antworten
Heute habe ich mir eine Lösung einfallen lassen, die ich gleich umgesetzt und ausprobiert habe. Ich habe zwei Spiralfedern (von Schreibtischlampen (- ja, die aus dem Vorspann der Pixar-Filme...) genommen, leicht ausgedehnt und um das Rohr zusammengeführt. Anschließend habe ich vorgebohrte Eichenholzstreifen mit einem recht flexiblen Drahtseil dran geknüpft. Jetzt kann ich diese Manschette an der passenden Stelle ums Rohr legen und damit den Nylon-Stoff und die Riemen vom Kontakt mit dem heißen Rohr schützen. Habe gleich mal angefeuert und einen Topf Tee gekocht - es war windig, das Zelt wurde gehörig geschüttelt und gerüttelt und meine Konstruktion blieb (stetig kritisch beäugt) an ihrem Platz. Das Holz wir (Hand-)warm. Ich sehe aber keine Gefahr, dass da etwas entflammen könnte oder ankokelt weil der Spalt zwischen Holz und Rohr ja ca. 1cm beträgt und Luft hindurchströmt. Bin sehr zufrieden mit dieser Lösung. Jetzt bin ich mal gespannt, wie das Drahtseil aussieht, wenn ich das Ganze nachher wieder abbaue - das halte ich noch für das schwächste Bauteil. Aber auch das Drahtseil kommt mit dem Rohr nicht in Kontakt - lediglich die Spiralfeder.

P A D D E L B L O G "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

Angefügte Bilder:
P1010197.JPG   P1010198.JPG   P1010206.JPG   P1010208.JPG   P1010212.JPG   P1010218.JPG  
PakCanoe Bo

Beiträge: 146


20.01.2008 13:04
RE: Blechsegment und Klobürstentuning antworten
Hallo Axel,
eine großartige, einfache Lösung!!!
Die werde ich auch nachbauen solange Du das Patent noch nicht angemeldet hast ;-)

Lieber Gruß
BO

ps: so hat man dann ja für die Not auch immer etwas trockenes Feuerholz dabei...
Frank_Moerke

Beiträge: 308


20.01.2008 13:13
RE: Blechsegment und Klobürstentuning antworten

Vielleicht nicht so schön, aber ganz einfach: eine Konservendose mit 80 mm Durchmesser, beide Deckel entfernt und mit kleinen Abstandshaltern an ein Rohr geschraubt tut es bei mir seit Jahren. Es geht noch einfacher: die Dose jeweils an den Enden so einbiegen, daß die eingeknickten Stellen auf dem Ofenrohr aufliegen und sich die Dose noch straff auf dem Rohr verschieben läßt.


happy ofenrohrtuning ...

Frank

PS: ab 2010 kommt dann ganz oben auf noch der Feinstaubfilter ...

schwimmendeWerkzeugkiste

Beiträge: 500


20.01.2008 21:02
RE: Blechsegment und Klobürstentuning antworten
Hallo Bo,

ich erhebe natürlich horrende Lizenzgebühren...

Jetzt nach dem Abbau bin ich immer noch sehr zufrieden - das Teil sieht völlig unbenutzt aus - die verchromten Spiralfedern haben nicht an Glanz verloren und das weiche Drahtseil (hat innen so einen Textilfaden) ist fortwährend flexibel und gänzlich intakt. Ich habe für mein Rohr 12 ca. 2cm breite Lättchen benötigt - sie sind so lang, dass die Manschette am Ende im Ofen transportiert werden kann. So braucht sie keinen zusätzlichen Platz. Wenn ich das Zelt beim nächsten Mal aufbaue mache ich noch zwei kleine Zapfen da ins Holz wo die Manschette an den Nylonriemen entlang läuft - dann kann sie ganz bestimmt nicht mehr rutschen.
Bin ganz euphorisch dass ich endlich eine vernünftige Lösung gefunden habe. Franks Blechdose ist für das Baumwoll-Zelt sicher die einfachere und weniger aufwändige Version aber beim Bison-Tinde scheint mir das etwas tückisch.

Axel

P A D D E L B L O G "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

Lodjur

Beiträge: 135

20.01.2008 23:14
RE: Blechsegment und Klobürstentuning antworten

Hi Axel, schliesse mich Bo an. Echt coole Idee und gute Umsetzung. Könnte glatt von mir sein...Lach. Da ich ja auch das Tinde habe werde ich nat. sofort eine Kopie anfertigen. Mir fielen spontan Eichenholz Plättchen ein die ich von einem Kumpel der Parkettleger ist immer abstaube. Es zerfallen ja immer mal ein paar der vorbereiteten Verbundplatten für das Parkett. Die in Buche und Eiche sind mein bevorzugtes Futter für den Hobo wenn ich auf WE Tour bin. Handlich und "pfurzdrogge". Da die ja nur in etwa halb so lang sind wie deine Leisten werde ich einfach am oberen und unteren Ende die Leisten auf der Aussenseite etwa 1 cm aufdoppeln. Dann kann der zugezurrte Stoff der Hutze nicht abrutschen. Das macht das Ding ja, wenn es in der Länge ausreichen sollte, nochmal etwas kleiner und handlicher.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

schwimmendeWerkzeugkiste

Beiträge: 500


21.01.2008 06:35
RE: Blechsegment und Klobürstentuning antworten
Hallo Bernd,

inzwischen weiß ich wie ich meine blendende Idee noch weiter hätte verbessern können: löchere und binde die Eichenholzstreifen doch stufenartig an die Spiralfedern, so dass die Manschette diagonal verschoben ist - dann folgt sie dem Winkel der Zeltwand. Vielleicht ist es dann sinnvoll in die ganz nach oben und ganz nach unten ragende Leiste jeweils innen ein Schräubchen als Abstandshalter zu drehen.
Ich hab mal ein Bildchen gemalt.

Axel

P A D D E L B L O G "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

Angefügte Bilder:
Skizze.JPG  
Jörg Wagner

Beiträge: 212

21.01.2008 10:49
RE: Blechsegment und Klobürstentuning antworten
Hi,
solange ich mein Tipi mit Ofen heize, benutze ich zur Isolierung meines 60 mm-Rohres ein 100 mm Rohrstück, welches ich am oberen und unteren Ende an jeweils 3 Stellen mit der Zange eingeknifft habe und dann mit dfem dünnen Rohrt verklemme. Es ist auf dem dünnen Rohr trotzdem noch verschiebbar, die ganze Sache hat in der Herstellung ca 40 sec. gedauert und 5 € gekostet, keine beweglichen (und damit verlierbaren ) Einzelteile!!!
Jörg Wagner
Peter Bergmann

Beiträge: 80

21.01.2008 12:42
RE: Blechsegment und Klobürstentuning antworten

Ich hab das gleiche System wie Jörg. Simpel, aber funktioniert.

Grüße
Peter Bergmann

Angefügte Bilder:
Ofenrohr1.JPG   Ofenrohr2.JPG  
Knickspant

Beiträge: 75


21.01.2008 13:21
RE: Blechsegment und Klobürstentuning antworten

Das ist wirlich bestechend einfach.
Fürs Baumwoll-Zelt ist die Ofenrohr-Lösung auch gut machbar - der Stoff kann ruhig auch etwas Strahlungshitze-'Bügeln' vertragen. Für die Nylon-Zelte (Tinde) würde ich aber doch etwas Hitze-absorbierendes Isolationsmaterial vorziehen. Da scheint mir die Kombination Luft/Holz ganz geeignet.
Ganz abgesehen von der Ästhetik...
GerdA

PakCanoe Bo

Beiträge: 146


01.10.2007 10:04
Schornsteinfeger im Zelt? antworten
(kein Witz)
Ich war eben bei Hornbach um Ofen-Rohr zu bestellen und habe mich von einem versierten Mitarbeiter belehren lassen müssen, dass auch Feueranlagen in Zelten vom Schornsteinfeger aus feuerschutztechnischen Gründen abgenommen werden müssen.
Wie haltet Ihr das mit dem Schornsteinfeger? Lasst Ihr ihn kommen wenn ihr einen Zeltofen betreiben wollt?
Gruss BO
Gersprenzfischer

Beiträge: 158

01.10.2007 10:21
RE: Schornsteinfeger im Zelt? antworten

Selbstverständlich kommt bei mir der Schornsteinfeger! Wäre ja noch schöner, einfach Gesetze, oder noch schlimmer, EU-Verordnungen, einfach nicht beachten zu wollen.

Ich ruf den eigentlich immer an, wenn mein Zelt aufgebautt ist. Leider kommt er nie dahin, wo ich bin, den er findet den Platz bei Uferkilometer nicht. Einmal kam einer, der wollte dann seine Bürstenkugel in meinen Hobo eintauchen. Aber einmal kam eine Schornsteinfegerin, der hab ich dann mein Rohr gezeigt...


Uwe

guidecanoe

Beiträge: 35

01.10.2007 12:12
RE: Schornsteinfeger im Zelt? antworten

moin BO,
Bezirksschornsteinfegermeister (schönes Wort-Ungetüm) sind in Deutschland zwar so etwas wie kleine Könige, aber für Deinen Zeltofen brauchst Du sie noch nicht. Diese ganzen Öfen dürfen nicht in festen Gebäuden betrieben werden, weil sie irgedwelchen Normen nicht entsprechen, und unterwegs gilt: siehe gersprenzfischer.
@ Gersprenzfischer: und?.... wars Rohr nachher sauber?!!??

Rußige Grüße

Andreas

Frank_Moerke

Beiträge: 308


01.10.2007 12:53
RE: Schornsteinfeger im Zelt? antworten

Selbstverständlich lasse ich den Ofen vor Erstinbetriebnahme vom Schornsteinfeger abnehmen!!!! Hier bei uns in Deutschland hat schließlich alles seine Ordnung. Einmal im Jahr werden die Abgaswerte des Ofens gemessen und protokolliert. So weiß ich wenigstens, daß alles in Ordnung ist und zahle dafür gern die 42,68 €.

Ganz im Ernst, gelegentlich kann man die Rohre mal mit einer bundesdeutschen Klobürste reinigen .... um irgendwelchen Verpuffungen vorzubeugen.
Die Bürste braucht aber vom Schornsteinfeger eine Zulassung ;-)

josh

Beiträge: 72

01.10.2007 12:57
RE: Schornsteinfeger im Zelt? antworten

hej bo,
wenn das wirklich kein witz sein soll und wenn du dich auch nicht im datum vertan hast, wird sich wohl der hornbachfuzzi jetzt diebisch in fäustchen lachen!
wie isses denn dann mit offenem feuer im zelt? wer muß denn da die erlaubnis erteilen?

ich kann mir ja sogar vortsellen, dass es nötig sein könnte, wenn ich ein fest installiertes tippi mit gußofen betreibe, eine hausnummer habe und das dung mein erstwohnsitz wäre...
aber so?

nun komm schon, du nimmst uns doch hoch, oder?
gruß
ole

PakCanoe Bo

Beiträge: 146


01.10.2007 15:17
RE: Schornsteinfeger im Zelt? antworten

Zitat von josh
hej bo,
nun komm schon, du nimmst uns doch hoch, oder?



Du weißt, ich mache gern mal ein Scherzchen, aber diesmal nicht, das habe ich heute früh wirklich erlebt!
Ehrlich!
rené

Beiträge: 131

01.10.2007 16:16
RE: Schornsteinfeger im Zelt? antworten

Hallo zusammen

Ich verstehe nicht, wo das Problem liegt. Im zweiten Boot - an der Anhängezugvorrichtung vom ersten Boot (natürlich mit ABE) - sitzen bei mir der Schornsteinfeger, der Gas-und Wasserinstallateur(für das Aufstellen und die Inbetriebnahme des Gaskochers und des Wasserbehälters) sowie in wechselnder Besetzung ein Mitglied eines Umweltschutzverbandes und des Umweltministeriums. Zugegebenermaßen muß ich etwas mehr paddeln als andere, aber dafür ist meine ökologische Weste blütenweiss.

Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass der gute Verkäufer den Werbeslogan von Hornbach falsch verstanden hat.
Etwa in der Form:
"Mach Ihn fertig bevor er dich fertig macht".

So ich muss dann erstmal los, meinen Klospaten vom Abwasserzweckverband abnehmen lassen.

Gruß René





Stefan Balthasar

Beiträge: 17

01.10.2007 16:51
RE: Schornsteinfeger im Zelt? antworten

Hochgradiger Blödsinn !!!

Aber es lassen sich ja noch mehr Vorschriften anwenden:

-Baugenehmigung für Zelte
-Energiepass
-Rauchgasanalyse

(bin selbst Schornsteinfeger)

Schöne Grüße
Stefan

Frank_Moerke

Beiträge: 308


01.10.2007 18:25
RE: Schornsteinfeger im Zelt? antworten

Es ist doch eigentlich sehr schön, daß es auch in Super- und Baumarktketten in Zeiten knapper Personaldecken trotzdem noch fach- und sachkundige Verkäufer gibt, die den Kunden umfassend informieren und auch Sicherheitsaspekte dabei nicht vernachlässigen.

Stellt Euch mal vor, jeder würde einfach ein Zelt hinstellen, einen Ofen reinstellen und den womöglich noch heizen!?!?! So geht das nicht!!!!

Für mich war das der Schenkelklopfer des Tages .....

Das mit der Klobürste war allerdings ernst gemeint - das Reinigen der Rohre meine ich ...

Bernd-pgl

Beiträge: 44

01.10.2007 18:38
RE: Schornsteinfeger im Zelt? antworten

Hallo Leute
Ich glaube,dass der Mitarbeiter von Hornbach seiner Zeit einhalbes Jahr voraus ist, denn da wäre doch der erste April, April,April.Wir sollten mal unsere Zelte bei Hornbach aufstellen, die würden sich bestimmt besser verkaufen, als die Gartenhäusen und ein Zelt im Garten sieht doch gleich schöner aus.Wenn du ihn nochmal sehen solltes den Hornbachfuzzi, kannst ihm ja sgen, dass der Ofen alle zwei Jahre zur ASU (Abgassonderuntersuchung)geht.

Rohr frei

Viele Grüße
Bernd

Frank_Moerke

Beiträge: 308


01.10.2007 19:38
RE: Schornsteinfeger im Zelt? antworten

Der Mann ist seiner Zeit sicher ein bischen voraus. Vielleicht kommt es ja nochmal so .... heute lachen wir drüber .... in 10 Jahren haben sich dann ein paar Eurokraten und Schornsteinfeger die Arbeit gesichert ...

Dull Knife

Beiträge: 165

01.10.2007 20:56
RE: Schornsteinfeger im Zelt? antworten
Da gab es doch auch mal so eine lustige Geschichte mit einem Paddelpass.
Aber die hier ist noch besser!
Wie ist das eigentlich, wenn ich im Zelt meine Pfeife rauche?
Happy Piping
Dull Knife
Klaus

Beiträge: 939

01.10.2007 21:01
RE: Schornsteinfeger und nichtraucher im Canoe oder im Zelt? antworten
hi, es gab auch schon einen bericht über nichtraucher canoes,

Argosy o7
wo die straße aufhört fängt die canoetour an

Dull Knife

Beiträge: 165

01.10.2007 21:47
RE: Schornsteinfeger und nichtraucher im Canoe oder im Zelt? antworten

In meinem Kanu ist das Zigarettenrauchen streng untersagt. Das Zigarettenrauchen.


henriette

Beiträge: 9

10.09.2007 10:20
feuerzelte antworten

wo ich gerade von dem zeltofen lese, wir tragen uns mit dem gedanken ein feuerzelt zu kaufen,
und zwar das HELSPORT Varanger. kennt das jemand? kann uns jemand von seinen erfahrungen berichten?
mir persönlich gefällt das tentipi varrie ja besser, aber ist halt ne kostenfrage...

viiiiellllleeeeeeen dank

Peter Peuker

Beiträge: 107


10.09.2007 16:21
RE: feuerzelte antworten

Hej,

zu diesem Thema findest Du hier im Forum schon einige artverwandte Beiträge, die zur Entscheidungsfindung beitragen können.

http://www.canadierforum.de/t727f4-Helsport-LavvuLight.html
http://www.canadierforum.de/t585f4-tentipi.html
http://www.canadierforum.de/t509f4-Unter...r-Holzofen.html

Auf dem Canadiertreffen am Beetzsee habe ich mir die Kåta „Ussuri“ angesehen. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Feuerzelt für viele eine Alternative zum Varrie 7 von Tentipi sein wird. Ich hatte jedenfalls einen positiven Eindruck von Material, Verarbeitung … . Gut hat mir u.a. die Gestaltung des Eingangsbereiches gefallen. Da ich selber ein Varrie 7 habe, bin ich da in der Wertung ganz unbefangen.
Guckst Du hier:
http://www.absolut-canoe.de/

Gruß
Peter

henriette

Beiträge: 9

11.09.2007 18:16
RE: feuerzelte antworten

danke für deine antwort peter, haben uns heute ein varrie und ein ....ups, wie hieß es noch gleich ??, angesehen, entscheidung ist gefallen, varrie lag bei unseren ansprüchen und bewertungen ganz klar vorne


danke für deine antwort

PakCanoe Bo

Beiträge: 146


14.09.2007 00:00
RE: feuerzelte antworten
Zitat von henriette
danke für deine antwort peter, haben uns heute ein varrie und ein ....ups, wie hieß es noch gleich ??, angesehen, entscheidung ist gefallen, varrie lag bei unseren ansprüchen und bewertungen ganz klar vorne
danke für deine antwort


Mal ne bescheidende Frage:
Warum kauft man sich ein Tentipi, wenn es vergleichbare Zelte von Bison für 900 Euro weniger gibt.

Vielleicht kann mir dieses Phänomen mal jemand erklären. Außerdem sind Bisonzelte auch noch in grün erhältlich und nicht in dieser Tentipi-Signalfarbe die man auf fünf Kilometern Entfernung sieht.
Vielleicht gibts da noch ein Geheimnis was mir bislang verborgen geblieben ist???!!!

Gruß BO
Horst

Beiträge: 153


14.09.2007 07:23
RE: feuerzelte antworten
Hallo Bo!
Du kannst durch anfassen, anschauen von Details und probewohnen herausbekommen ob der höhere Preis für DICH einen Sinn macht. Viele haben nach (jahrelangen?) Überlegungen doch die hochpreisige Variante eines Zeltes gewählt. Beim Treffen gab es ja viel Gelegenheit mit leuten zu reden.

Ich selbst möchte meinen "Erdhügel" (Bogenzelt) gerne bald verlassen - habe aber Angst vor einem dann doch zu teuren Kompromiss den ein Tippi für den halben Preis eines Varrie bedeuten würde. Also muß ich wohl noch sparen. Einzig das Kåta „Ussuri“ scheint mir bislang eine Alternative und ich würde es gerne mal "probewohnen" -- die Möglichkeit wird wohl auch angeboten.



Horst
henriette

Beiträge: 9

14.09.2007 07:24
RE: feuerzelte antworten

das von dir genannte zelt kenne ich von feuerzelte.de her, war aber für unsere belange zu klein, wir sind im schnitt mit 5 männiken unterwegs und noch nen hund. und da kommen dann natürlich noch andere gründe mit dazu, lüftung, material, verarbeitung und klar auch gefallen.

Horst

Beiträge: 153


14.09.2007 07:27
RE: feuerzelte antworten
Hallo Henriette!
Wir sind nicht "5" und Du hast ja auch schon eine sehr gute Entscheidung getroffen!

Viel Spaß wünscht
Horst
welle

Beiträge: 401


14.09.2007 07:37
RE: feuerzelte antworten

Moin Horst,moin BO,
selbstverständlich besteht die Möglichkeit, das USSURI
zu testen - gegen Erstattung der Portogebühren - da mußt Du
Dich aber etwas gedulden, weil das Testzelt bis Ende Oktober
schon ausgebucht ist.
Material, Verarbeitung etc. entsprechen klar den der anderen
beigefarbenen Tipis, es hat bloß "noch" nicht den Kultstatus
der schwed. Zelte. Wer sich Prestige teuer erkaufen will, soll
es tun.
Wir haben das USSURI noch verbessert - Haube etc. - und die
neue Serie wird wohl ab Mitte Oktober - Mitte November
hier sein.
Wie aber BO schon bemerkte: Der Verarbeitungsstandard der
grünen Bison Zelte ist sehr gut und der Preis mit um die
350 Euro für ein 4-5er Tipi ist unschlagbar.
Bezug über absolut-canoe.de oder bei Rudi. Wir arbeiten
zusammen, er macht den Süden- ich den Norden
Gruß
Albert

rené

Beiträge: 131

14.09.2007 08:15
RE: feuerzelte antworten
Hallo Bo,

Albert hatte ja zum Treffen drei interessante Zelte mitgebracht und aufgebaut, das Ussuri, das Bison Tinde 4 und das Sioux von Nordisk. Mein Favorit, auch im Vergleich zum Varrie, ist eindeutig das Ussuri.
Der Grund ist die grüne Farbe des Bison gepaart mit dem sehr dicht gewebten Baumwollstoff- es ist drinnen duster wie in einer Höhle, selbst bei hellem Sonnenschein braucht man 'ne Lampe, wenn man was sucht.
Das Bison in einem helleren Stoff und ich bräuchte nicht lange zu überlegen, da die Verarbeitung -trotz des unschlagbar günstigen Preises- sehr gut ist.

gruß rené
PakCanoe Bo

Beiträge: 146


14.09.2007 09:31
RE: feuerzelte antworten
Zitat von rené

Das Bison in einem helleren Stoff und ich bräuchte nicht lange zu überlegen

Hallo Rene
Der grüne und dunkle Stoff hat aber, nämlich genau dann wenn man hier in Deutschland mal nicht auf einem offiziellen Campingplatz steht, einen enormen Vorteil. Ich werde damit nicht so schnell gesehen. Für mich persönlich ein ganz wesentliches Argument.
Es soll ja auch Leute geben, die mögen es so: http://www.svendura.de/pic/ktm_zelt.jpg

Wenn ich aber die Farbe mal als Pro-Argument Tentipi gelten lasse, rechtfertigt das 900 Euro Mehrpreis? Mir erschien die Qualität und Verarbeitung nämlich keinen Deut schlechter zu sein.
Gruß BO
Gersprenzfischer

Beiträge: 158

14.09.2007 09:40
RE: feuerzelte antworten

Obwohl ich kein Tentipi habe, muss ich doch einmal eine Lanz für Tentipi brechen.
Tentipi verwendet (zumindest ist das meine starke Vermutung) als B/P Material ein Baumwoll Polyester von Tencate. Dies sind mit die besten (lt. technischen Daten) Baumwoll/Polyesterstoffe die es auf dem Markt gibt. Die alleine sind schon sauteuer. Ich wage zu behaupten, dass der Einkauf dieser Stoffe (zumindest wenn ich den Stoff kaufen würde) fast mehr kostet, als ein ganzes Bisonzelt. Dazu ist Tentipi der technische Vorreiter. Moskitoschutz, Lüftungsöffnungen, von innen verstellbare, bedingt mückendichte Hutze, alles Tentipi Errungenschaften.
Bisonzelte sind längst nicht so innovativ, für Ihr Geld aber ebenso eine tolle Wahl. (Ich hatte mal ein Bison, weiß hier genau wovon ich rede). Es muss ein Tundra 4 gewesen sein, mit ca. 5m Durchmesser.
Es hatte nicht: Lüftungsöffnungen unten, Verstellbare Hutze (die ist bei offenen Feuer, bzw. Hobo meiner Meinung nach existenziell), verstärktes Material ...., es hatte ein dünnes, aber für normale Verhältnisse absolut ausreichendes Material. Also auch für seine Konzeption ein sehr gutes Zelt, aber einfach eine andere Klasse.
Das Ussuri scheint für mich ein Tentipi-KLon (Plagiat?)zu sein. Der Stoff scheint deutlich schwerer, bei vermutlich gleichen technischen Eigenschaften zu sein. Es ist also vermutlich auch ein super Zelt, im Zweifel nur etwas schwerer wie das Tentipi.

Hier muss jeder für sich entscheiden was er möchte. Mit dem Tentipi Stoff würde ich z.B. auch in extreme Bedingungen reisen, mit dem Bison nicht unbedingt. Für den Alltag ist der Bisonstoff allerdings auch absolut ausreichend. Für meine bisherigen Touren hätte auch das Bison immer gereicht, dennoch würde ich mir, wenn ich mir keine Lavvus selber bauen würde, das Tentipi kaufen.

Ich baue gerade die hoffentlich glückliche Verschmelzung eines Tentipis mit einem Kifaru. Ich hoffe in eins, zwei Monaten fertig zu sein und werde dann ein Bild einstellen. Ziel ist ein sturmfestes Tipi mit ca. 5m Durchmesser und Ofen, Gesamtgewicht inklusive allem Zubehör und Ofen hoffentlich unter 7,5 kg.

Uwe

solo

Beiträge: 8

14.09.2007 13:59
RE: feuerzelte antworten
Bislang bin ich ein Fan vom Tentipi gewesen.Seitdem ich aber das Ussuri gesehen habe, bin ich mir ziemlich sicher,wenn ich das früher gesehen hätte, hätte ich dieses genommen.

Bgründung :
1.Es entspricht zu 99% dem Varrie 7.
2.Es ist genauso gut verarbeitet.
3.Es hat sogar noch einen entscheidenen Vorteil,der den Gebrauchswert deutlich erhöht und das ist der Eingangsbereich.Dieser ist den Einsatsbedingungen entsprechend positiv verändert(kein Druck auf den Reisverschluß).Bei offenem Zelt kann die "Tür" als Sonnen-und Regenschutz dienen.
3.Dann hat es noch bessere Erdnägel
4.Und was das Tollste ist, für die Differens von 300 EU hätte ich mir einen Zeltofen kaufen können!

Nachteile haben aus meiner Sicht beide die gleichen:

das sind die Spanngurte,die zusammen mit den Heringen das Zelt am Boden halten.
Bei beiden Zelten,kann man nur die im Lieferumfang enthaltenden Heringe verwenden.Manchmal ist es notwendig,daß man auf Grund der Bodenbeschaffenheit größere Heringe benötig.Dies stellt mich bei meinem Tentipi Varrie immmer vor Probleme.Beim Ussuri ist es übriegens genauso.Es gibt aber den kleien Unterschied.Im Ussuri hätte ich dann schon einen Ofen.

Noch zu Bo,

Hell, weit sichtbar?
Der Vorteil eines hellen Zeltstoffes wie bei Tentipi/Ussurie besteht meines Erachtens darinn, das dieser einfach wenn, man sich im Zelt befindet heller ist als ein grüner Stoff.Und das ist schon mal ein sehr großer (positiver)Unterschied den man schätzen lernt wenn es draußen ungemütlich ist.
Illegal Campen ist meines Erachtens kein so gutes Argument.

Gruß Solo
Peter Peuker

Beiträge: 107


15.09.2007 01:32
RE: feuerzelte antworten
@ Volker (solo), ich stimme Dir im wesentlichen zu. Nun, ob das Ussuri zu 99% dem Varrie 7 von Tentipi entspricht, muss die Praxis erst noch zeigen. Unbestritten ist das Zelt jedenfalls eine preiswertere Alternative. Aber wie hier in den Beiträgen zu diesem Thema angeklungen ist, ist wohl da noch das eine oder andere verbesserungswürdig.

@Bo, Ich glaube nicht, dass die Tentipi-Besitzer gegenüber dem Bison 900 € mehr ausgeben, weil Tentipi eben "Tentipi" ist. Bei mir war es jedenfalls nicht so. Hier im Forum wurde schon häufiger festgestellt, Äpfel und Birnen sind eben nicht vergleichbar.
Die Farbe "grün" ist zwar auch meine Farbe, aber aus anderen Gründen. Wer beim Wildzelten nicht gesehen werden will, dem nützt ein grünes Zelt auch nichts. Da muss dann wohl eher eine Tarnkappe her. Förster, Jäger, Ranger ... kennen die beliebten Wildenplätze und finden Dich auch im grünen Zelt. Die Farbe der Varrie/Ussuri lernst Du schätzen, wenn Du erst mal darin gewohnt hast.

Viele Grüße und die "richtige" Kaufentscheidung

Peter
Trapper

Beiträge: 198


15.09.2007 10:12
RE: feuerzelte antworten

Hallo an alle,
nette Diskussion die hier entbrannt ist.Ich tendiere auch eher zu Bo's Meinung.Mir gefällt grün aus vielfältigen Gründen auch besser.
Und warum die Tentipis so viel teurer sind verstehe ich auch nicht. Klar haben sie einige praktische Details die andere nicht bieten,aber rechtfertig das diesen Exorbitanten Preis? Zumindest die verwendeten Materialien der Leichtzeltserie sind nichts außergewöhnliches teueres.
Der Fertigungsstandort liegt in einem Osteuropäischen Niedriglohnland.Die Qualität der Zelte die ich auf dem Canadiertreffen gesehen habe,war auch nicht absolut fehlerfrei(rostende Spannklemmen;aufgehende Nähte;Farbunterschiede im Material).Das Ussuri fand ich auch besser.So what?
Ich hatte ein Bison Tinde 4 und habe es an Axel verkauft weil es mir,jetzt nur noch zu Dritt, zu groß und unnötig schwer geworden war. In unserem Verein existieren aber noch zwei andere die schon einige Jahre harte Jugendarbeit ohne nennenswerte Schäden hinter sich haben.
Ich selber trage mich gerade mit dem Gedanken das Tinde 3 anzuschaffen.
Aber Hand aufs Herz.Warum müssen diese Entscheidungen eigentlich immer nur rational gesehen werden. Niemand kann sich wohl freisprechen immer nur das preiswerteste zu kaufen,oder.
Das "Auge" isst schließlich mit. Das die Baumwoll-Tentipis und auch die Feuerzelte a'la Bill Mason einen ganz eigenes Flair haben kann man einfach nicht bestreiten.
Mir sind sie auf meinen Kanutouren und Wanderungen jedoch einfach zu schwer.Vielleicht nähe ich mir irgendwann mal selber eines.Mal sehen wie es mit meinem Eigenbautarp so klappt.

Internette Grüße Thomas

Peter Peuker

Beiträge: 107


15.09.2007 13:57
RE: feuerzelte antworten

Hej,

hier mal ein nettes Bildchen zum Thema "Licht im Zelt".


Morgensonne im Tentipi

Gruß

Peter

woody

Beiträge: 18

15.09.2007 18:22
RE: feuerzelte antworten

Hallöchen,

ich stehe gerade vor der selben Frage, ob Tentipi, Ussuri oder eine andere "Kothe".

Das Ussuri wird hier im Forum gerne mit dem Tentipi Varrie 7 verglichen, obwohl es mit einem angegebenen Durchmesser von 3,80 m deutlich weniger Grundfläche bieten dürfte (vergleichbar etwa Varrie 5). Vielleicht kann hier im Forum jemand zur Klarstellung mit beitragen?

Zudem ist das Ussuri schwerer als das Varrie 7. Kann es sein, dass für das Tentipi hochwertigeres Baumwollmaterial verarbeitet wird?

Wie sieht es z.B. mit reinen Baumwollzelten, wie dem Sioux von Nordisk, aus. Sind das reine "Schönwetterzelte"?

Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Viele Grüße


Woody

Gersprenzfischer

Beiträge: 158

16.09.2007 12:12
RE: feuerzelte antworten

Schaum mal in diesem Thread weiter oben, mein Post. Da stehen egentlich die Antworten zu deinen Fragen drin. Das Norddisk scheint übrigens das Gleiche Zelt Zelt wie mein altes Bison Tundra zu sein.
Uwe

guidecanoe

Beiträge: 35

16.09.2007 12:17
RE: feuerzelte antworten

Hallo,
habe mich auch mal etwas intensiver mit der Materie beschäftigt,bevor ich mich dann für ein Campfire Tent entschieden habe. Das Ussuri ist von der Größe zwischen 5er und 7er Tentipi angesiedelt. So wie es aussieht kommen die unterschiedlichen Gewichte durch unterschiedliche Wiegemethoden zustande. Die Zelthäute allein wiegen nahezu das gleiche. Zudem bietet das Ussuri deutlich stabilere
Häringe als Tentipi(zusätzl. Gewicht ca1,5 kg).
das Sioux von Nordisk wird meistens von Jugendgruppen und in Kindergärten genutzt, weil quasi unzerstörbar,und der Preis ist ja wohl konkurrenzlos (halt sehr schwer)
Happy Zeltvergleiching

Andreas, mit Campfire Tent

woody

Beiträge: 18

16.09.2007 16:47
RE: feuerzelte antworten

Danke für die Info, ich werde mich aus Kostengründen vermutlich für das USSURI entscheiden.

Grüße Woody

PakCanoe Bo

Beiträge: 146


19.09.2007 09:13
RE: feuerzelte antworten

...und ich habe mich für ein Bison Tinde 4 entschieden.

Gestern war es in der Post und ich habe es gleich mal aufgebaut um zu testen ob ich den wohl im Dunkeln stehe?! (im Zelt )
Es ist in keiner Weise dunkel im Zelt, ich hätte sogar ein Buch lesen können.

Nun mag es auch am Material liegen, es ist ja keine Baumwolle, das wollte ich aber auch nicht, weil ich zu Hause keinen Trockensaal habe, andernfalls das Zelt aber sicher irgendwann schimmelt und stockt.

Gruß BO

Trapper

Beiträge: 198


19.09.2007 12:25
RE: feuerzelte antworten
Herzlichen Glückwunsch Bo zu Deinem neuen Zelt.Habe mich auch gerade mit Rudi Tschech unterhalten. Für mich stehen jetzt drei Zelte zur Auswahl.
-Bison Tinde 3
-Moskosel Vagge 5
-Bergans Lavvo 4-6
wobei ich mir jetzt letzteres einfach mal zum testen bestellt habe ohne es wirklich zu kennen. Das Konzept auf dem Bild
hat mich einfach neugierig gemacht. Guckst Du hier http://www.bergans.de/sider_de/start.htm

Internette Grüße Thomas

elbeboy1

Beiträge: 79


19.09.2007 21:28
RE: feuerzelte antworten

Hallo Thomas
Kannst du wenn du das Bergan getestet hast, mal darüber berichten.
Denn seit dem Treffen bin ich wieder verstärkt auf der Suche nach Infos von solchen Zelten.
Gruß Frank

Elbstromer


Gersprenzfischer

Beiträge: 158

30.05.2006 10:53
Zeltofen Kifaru antworten

Ich habe gerade folgenden Post im Konkurrenzforum eingetragen:

"Ich schwanke gerade, ob ich mir zu meinem Hoboofen eine Aufsatz bauen soll, um ihn als geschlossenen Ofen zu benutzen, oder ob ich einen der am Markt vorhandenen Zeltofen kaufen soll. Die Ofenrohre für den Eigenbau würden mit ca 50 Euro zu buchen schlagen, dazu noch das VA Blech und eventuell Laserschneidkosten, so dass der Eigenbau auch auf mind. 100 Euro käme. Gewichtsmäßig läge ich dann wohl bei 4-6 kg.

Zumindest im Web gesehen habe ich bis jetzt http://www.campfirestove.de, ein edles, aber relativ schweres Teil, http://www.fibistove.ch, dito, diverse Hoboöfen samt Aufsatz und die Ofen der amerikanischen Firma Kifaru. http://www.kifaru.net
Laut Internetseiten relativ genial gebaut, aus VA, mit einem zusammenrollbaren Ofenrohr. Der mittelgroße Ofen wiegt samt Rohr knapp 2,5 kg, das large Modell knapp 3kg. Samt Rohr sind das sensationelle Werte. Preislich liegen die Dinger bei knapp 300 $ oder max. 250 Euro. Im Vergleich zu hiesigen Preisen ebenfalls als Schnäppchen zu bewerten. Selbst mit Zoll und Einführumsatzsteuer sollten die Teile unter 300 Euro bleiben.
Kennt jemand diese Kifaru Öfen live? Wie gut sind sie verarbeitet, es gibt immerhin eine "Livetime Warranty"

Uwe


Lodjur

Beiträge: 135

30.05.2006 17:37
RE: Zeltofen Kifaru antworten

Hi Uwe, kennste den OFENß http://www.ranger-onlineshop.de/
da mit Suchfunktion nach Zeltofen suchen. Schwedischer Zeltofen, 60 Hoch 22 im Durchmesser mit Ofenrohren die in den Ofen reinpassen. Für deine Kohtengrösse ideal. Nur 129 Euro. Ist zwar aus Stahlblech aber für den Preis einfach genial.
CU Bernd
nicht nur drüber reden...machen!

moose

Beiträge: 255


24.06.2006 07:58
RE: Zeltofen Kifaru [edit]  antworten
Habe den bestellt, lange gesucht 175$ + 90 $ Fracht ist 197 Euro, billiger hab ich es nicht gefunden - fahre seit langem (Kanu + Tipi) mit selbstgebauten halboffenen Blechöfen, das hier ist eleganter. Sehr netter Kontakt. Das preiswerteste für 5 kilo Blech , was ich gefunden habe.
Gruß Jörg

Empire Canvas Works
Snowtrekker™ Tent Stoves
Snowtrekker - Small
Dimensions: 9" x 10" x 12"
Stove Weight: 7 lbs
Damper: 7 oz.
Side shelf: 11 oz.
Folding stove snow legs(stainless): 9 oz.
3 Sections telescoping 3” pipe, 20” long ea.: 2 lbs. 5 oz.
Total Stove Package Weight = 10 lbs. 5 oz.
http://www.snowtrekkertents.com/portablewoodstoves.html
moose

Beiträge: 255


06.07.2006 18:41
RE: Zeltofen Kifaru [edit]  antworten
Hier ist er klein handlich, heizt gut, empfehlenswert

Gruß

Moose

Angefügte Bilder:
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schwimmendeWerkzeugkiste

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25.10.2007 20:37
RE: Zeltofen Kifaru antworten
Hallo Moose,

ich erwäge angesichts des günstigen Dollar-Kurses so einen Snowtrekker-small zu bestellen. Kannst Du vielleicht berichten, welche Erfahrungen Du mit dem Teil in der Zwischenzeit gemacht hast? Ich könnte mir vorstellen, dass er sich bei Hitze etwas verzieht. Dann wüsste ich auch gerne, wie hoch das Rohr reicht - sind es drei Elemente? - passen sie in den Ofen beim Transport? Wie sieht er wohl jetzt nach häufigerer Verwendung aus?
Ach ja, und wieviel Zoll musstest Du bezahlen als das gute Stück eintraf?

Schöne Grüße
Axel

P A D D E L B L O G

moose

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22.01.2008 07:35
RE: Zeltofen Kifaru [edit]  antworten

moin,

sehr zufrieden,

verzieht sich nicht

3 rohre

höhe mit ofen 200 cm

passen nicht in den ofen , stört mich nicht (passt alles in outside und prospector erst recht)

für einsatz im "tenttipi 7er" hab ich mit wickelstahl 0,1 mm 1000 x 300 verlängert

moose

schwimmendeWerkzeugkiste

Beiträge: 500


22.01.2008 09:03
RE: Zeltofen Kifaru antworten
Tach auch moose,

herzlichen Dank für die Antwort - sie kam 'zu spät'. Habe mir den Ofen wagemutig schon vor Wochen gekauft und bin ebenfalls sehr zufrieden auch wenn sich meine Erprobung bislang auf Testeinsätze im heimischen Garten beschränken.
Ich hatte zwei zusätzliche Rohre mitbestellt um die Länge bis zum Zeltfirst zu überbrücken - in das eine passen die konischen drei Standardrohre und in das andere kommt die verlängerte Klobürste zum Reinigen...

Schöne Grüße
Axel

P A D D E L B L O G "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

moose

Beiträge: 255


22.01.2008 20:06
RE: Zeltofen Kifaru [edit]  antworten
na ja, zeigt den mitlesern, dass das ein überlegenswerter ofen ist.
bin dabei auf deine idee mit der ofenrohr isolierung gestoßen. genial. die idee kommt mir gerade recht. nähe die holzlatten allerdings in weiche hitzeschutzmatte ein (bis 1200 Grad) hitzestabil

moose

wen es interessiert, hab lange gesucht, eine matte aus diesem material lege ich auch immer unter den ofen oder unter die offene feuerschale, seitdem ist der boden jungfreulich unter der feuerstelle, besonders empfohlen in lappland
Gewebe: kurzfristig bis 1300 ºC, bis 1100 ºC dauerbelastbar
• Silikatfasern mit Filamentdurchmesser 9 µm
• toxikologisch unbedenklich, asbestfrei, flexibel, weich
• Basisgewebe glatt, mit einer Schiebefest- und Hochtemperaturbeschichtung
• Gewicht: 650 g/m² und 1250 g/m²
• Materialstärke: 0,7 mm und 1,4 mm
http://www.jutec.com/hitze.html, die nähen jede größe
PakCanoe Bo

Beiträge: 146


22.01.2008 22:11
RE: Zeltofen Kifaru antworten

Sag mal, was kosten denn solche Matten? Würde es nicht vielleicht auch reichen, das Rohr mit so einer Matte zu umwickeln? Hast Du dort direkt bestellt und kann man dort auch so kleine Mengen ordern?

Lieber Gruß BO

moose

Beiträge: 255


22.01.2008 22:24
RE: Zeltofen Kifaru [edit]  antworten
es geht jede kleinmenge. habe für 60 x 60 cm von der schweren matte mit umnähen 13 euro bezahlt, das gewebe hält hitze aus, gibt sie aber auch weiter, je mehr lagen desto besser wir die hitze abgeleitet, wenn man das gewebe ein paar mal rundrum wickelt könnte es gehen, aber mit lättchen in taschen und dem federring als abstandshalter, ist es besser und eleganter. habe bei örtlichem handel bestellt. direkt geht wohl auch.

momo63

Beiträge: 3

28.12.2007 19:12
Neuer Zeltofen von fibistyle.ch antworten
Im Dezember 2007 hat Ueli Fiechter die ersten Exemplare seines neuen Zeltofens ausgeliefert. Ich bin einer der glücklichen Besitzer der sorgfältig gemachten Prachtsstücke. Das Gewicht liegt bei gut 10 Kilogramm. Dafür entschädigt einem der Feuerschein, welcher durch die Glastüre flackert. Aber auch der Platz für zwei Kochgeschirre und die raffinierte Konstruktion sorgen für minimalen Holzverbrauch und maximale Wärme bzw. Kochenergie. Kurz: Das Beste, was es je als Zeltofen gab. Tipp: Ansehen, bevor du in einen anderen Ofen investierst. Auch auf der Website http://www.fibistyle.ch zu sehen (Fibi Zeltofen II).
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Lodjur

Beiträge: 135

29.12.2007 15:53
Noch ein Hobo/Zeltheizung und mehr antworten

So, die freien Tage lassen einem mal die Zeit was zusammenzuschreiben.
Also meine letzten Projekte sind ein sehr vielseitiger Hobo und meine neue Reisewohnung die zwar nur mittelbar mit dem Paddeln zu tun hat, aber trotzdem für meine Wochenend Paddeltouren und Urlaube mit dem Boot die Hauptsache ist. Der Hobo wird sicher einigen von Euch irgendwie bekannt vorkommen [hmm]. Die Teile bieten sich halt einfach an.
Ich habe das soweit entwickelt, der ist sehr leicht, unter 600 Gramm. Hat einen fest angebrachten zusammenlegbaren Bodenschutz und man kann sehr gut darauf kochen und ihn genauso gut als kleines Lagerfeuer nutzen. Zum kochen gibt es zerlegbare einsteckbare Bodenspiesse die den Top halten und den leichten Hobo am Boden fixieren. Auch in meiner kleinen Lavvu Tinde 3 funktioniert der perfekt als offene Feuerstelle. Brennkammer und Unterteil sind thermisch getrennt, selbst nach Stunden kann man das Unterteil noch mit blossen Händen anfassen. Ein zerlegbarer Einsatz in den man einen Spiritusbrenner einsetzen kann macht ihn auch zum Spirituskocher. Perfekt mit dem Simon alcohol stove.
Ich habe noch etwas weitergedacht und einen Umbausatz gebaut womit man den Hobo zum Ethanolbrenner macht. Die Bio-Ethanolkamine sind ja gerade schwer in. Mit einem Glasaufsatz wird der so Terrassen und sogar Zimmertauglich. Weil der untenherum verfärbte Holzbrenner im Zimmer nicht so schön ausschaut gibt es auch eine reine Ethanolversion fürs Zimmer. mit Glas-Edelstahl Unterteil. Mit einem weiteren Ausbauteil kann man den normalen Hobo mit Ethanoleinsatz zum handlichen Zeltofen umbauen. Wird mit einer Schelle an der Mittelstange angebracht. Mit einer Füllung von 400 ml brennt und wärmt! der etwas über 2 Stunden ohne das man nachlegen müsste. Kein Russ, kein Qualm, die Hutze kann zubleiben und die Wärme bleibt besser im Zelt. Die Flammen sind schön sichtbar und durch die Ummantelung gibt es keine lodernden Flammen die im Zelt was ansengen könnten. Das Ding wiegt 2 Kg. 900 Gramm davon sind die im Oberteil eingeschraubten Vollalustäbe die die Wärme speichern und bei verlöschen der Flamme dafür sorgen das es nicht sofort schlagartig abkühlt. Auch kochen geht in Massen darauf. Ein Liter Wasser kocht sprudelnd in 20 Minuten.
Diese Version werde ich wohl für meine Frühjahr und Herbst Kurztripps nutzen. Für die lange Tour wie gehabt den Ofen mit Kamin und Holzfeuerung. Aber bei einer verlängerten WE Tour mal 3-4 Liter Ethanol mitnehmen ist ja kein Problem.
Mehr Info zu dem Hänger und dem Ofen findet man unter den folgenden Links beim Explorermagazin.
CU Bernd
http://www.explorermagazin.de/skand07/skand07.htm

http://www.explorermagazin.de/bauberi/wohnlichk07.htm

nicht nur drüber reden...machen!

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Hobo.jpg   Simon 2.jpg   Ethanolofen.jpg   Zeltofen1.jpg   Zeltofen2.jpg   Ethanol Version 2.jpg   Dachzelt2.jpg   Dachzelt1.jpg  

Kalle

Beiträge: 29


12.03.2008 10:22
Petromax als Zeltofen antworten
Man gestern hab ich mir einen Heizeinsatz für meine Petromax eingebaut.
Das heißt der Glühstrumpf muss runter und ein kleiner Heiztopf wird montiert.
GENIAL!!!!!!!
Für alle Zeltheizer
Diese Lampen sind leicht und kompakt ca 2,5 kg!
Mit einem Liter Petroleum kann man 12 Stunden die Lampe oder den Ofen brennen lassen.

Kein umständliches Holzsuchen
Einfach die Lampe aufblasen und warm macht sie.
Ich denke das sind 1,5 KW was die so abstrahlt!

Bei Interesse sende ich euch auch einen Videoclip mit brennender Lampe
Angefügte Bilder:
Petromax Foto 002.jpg  
lej

Beiträge: 336

12.03.2008 11:38
RE: Petromax als Zeltofen antworten

Moin Kalle
Die Lampe ist wirklich gut und leistet eine Menge, in kleineren Zelten ohne ausreichende Belüftung ist sie aber auch tötlich.
Gruß Jürgen

Gersprenzfischer

Beiträge: 158

14.03.2008 12:34
RE: Petromax als Zeltofen antworten

Wenn Du Dir noch einen Kochausatz kaufst, kannst Du auch noch drauf kochen. Ist zwar wackelig, funktioniert aber. Wenn Du die Lampe dann noch auf Spiritusbetrieb umbaust, kannst Du Dir das lästige Rapidpumpen sparen (du benötigst allerdings eine Vorheizschale)..., oder Du zündest mit Spiritus, nimmst aber Benzin als Brennstoff, da brauch es nur noch 10-20 Pumpenhübe und die Lampe leuchtet, wärmt, kocht etc.
Benzinbetrieb erfordert einige Sicherheitsvorkehrungen ist aber eigentlich problemlos möglich.
Mit einer Petromax geht ziemlich viele.. siehe auch das Forum unter http://www.pelam.de
Was bleibt sind auf jeden Fall Abgase und Kohlenmonoxid.

raftinthomas

Beiträge: 131


14.03.2008 18:32
RE: Petromax als Zeltofen antworten
so ganz verstehe ich den sinn nicht. es gibt imho nur einen vorteil, nämlich geringeren bedarf an glühstrümpfen. das die lampe beim betrieb dann nur dunkelt und nicht leuchtet, versteht sich von selbst. aber die heizleistung wird ja durch das teil nicht grösser.

grüsse von thomas, seit jahren überzeugter petromaxnutzer
Kalle

Beiträge: 29


14.03.2008 18:49
RE: Petromax als Zeltofen antworten
Hallo
ich bin der Besitzer dieser Petromax.
Ob die Lampe mit Heizeinsatz wärmer macht als mit Glühstrümpen???
Gute Frage!!
Aber sie macht ordentlich warm,und von einem Liter Pertoleum nimmt sie das maximale an Heizleistung heraus.
Und da wäre noch der Faktor Emfindlichkeit der Glühstrümpfe,der Heizeinsatz jedenfalls ist nicht empfindlich!

Denken wir so:
was an Lichtleistung eingespart wurde geht mit Heizeinsatz in die Wärmeentwicklung....oder?

Es ist aber eine Tolle Lampe zum Heizen und als Trapper nur zu empfehlen.
Gersprenzfischer

Beiträge: 158

14.03.2008 19:29
RE: Petromax als Zeltofen antworten

Der Einsatz ist ein sogenannter Radiator. Anstatt das brennende Gas in Licht zu wandeln wie ein Glühstrumpf, wandelt er es in Wärmestrahlung, tendenziell also rot und Infrarot um. Die Abwärmeleistung dürfte die Gleiche sein, so dass die Wärmeleistung insgesamt, also Strahlung und Abwärme höher leigt.
Man kann übrigens auch Glühstrumpfreste in den Radiator legen oder sogar den Radiator mit Glühstrumpg benutzen, dann hat es mehr Lichtleistung.

Ich nutze meist nur noch meine Schweizer Benzinpetromax. Und nur mit Glühstrumpf, die Wärme mit Licht ist genug und hell ist es obendrein aureichend. Durch den Benzinbetrieb ist die Lampe über den Druck in Grenzen dimmbar. Und wenns richtig warm werden soll, wird der Zeltofen angeworfen...

raftinthomas

Beiträge: 131


15.03.2008 18:35
RE: Petromax als Zeltofen antworten
"was an Lichtleistung eingespart wurde geht mit Heizeinsatz in die Wärmeentwicklung....oder?"

stimmt grundsätzlich schon, aber imho ist der wirkungsgrad der leuchten an sich dermassen bescheiden, das das einen geringen, einstelligen prozentbereich ausmachen dürfte. andererseits könnte ich mir sogar vorstellen, dass die verbrennung auf einem glühstrumpf aufgrund der höheren oberfläche besser bzw vollständiger ist.

nixdestotrotz- petromax rulez

grüsse vom westzipfel, thomas

bienenvater

Beiträge: 4

21.03.2008 20:24
RE: Petromax als Zeltofen antworten

Wir haben die Petromax 250, also die kleinere Ausführung. Damit haben wir unsere Herntrei-Komfortzelt mit halbrundem Vorbau beheizt und beleuchtet. Die Wärmeabgabe hat uns auch Anfang September in Dänemark noch genügt und durch den halbrunden Vorbau hat sie auch immer ausreichend O² gehabt.
Gruß aus Hamburg, Horst


moselkosel

Beiträge: 2

11.05.2008 17:07
zeltofen-fragen über fragen (mal wieder) antworten

Hallo zusammen,
als langer passiver Nutzer dieses Forums habe ich schon viel Nützliches hier erfahren und recherchieren können, erstmal dank hierfür!
Jetzt meine Frage:
wie viele Tentipi-Nutzer bin auch ich auf der Suche nach dem ultimativen Zeltofen zum geringen Preis. Eigenbau scheitert an den technischen Vorraussetzungen (habe keine Abkantbank), ausserdem ist das Material fast so teuer wie ein ganzer Ofen.
Jetzt liebäugele ich mit dem Snowtrekker, der Variante small. Frage: groß genug für ein Varrie 7? Wer hat welche Erfahrungen mit dem guten Stück?

Danke!!

trullox

Beiträge: 211

11.05.2008 17:29
RE: zeltofen-fragen über fragen (mal wieder) antworten

Hallo Moselkosel oder wie immer Du heißt.
Den Snowtrekker kenne ich nicht, doch beim verregneten GOC-Treffen vor drei Wochen hat uns nach einer kalten Nacht, als wir schon deprimiert abreisen wollten, der Campfirestove, den wir von Schorsch Gotzler und Michi Weiß erwerben konnten, das Wochenende gerettet. Unsere Stimmung besserte sich binnen weniger Minuten als der Ofen gemütliche Wärme verströmte. Er ist mit seinen 2KW völlig ausreichend für das Varrie. Kannst mal googeln "Campfirestove" und findest alle Details. Kostet €410.- und ist jeden einzelnen Euro wert.
Herzlichen Gruß!
Fred

welle

Beiträge: 401


11.05.2008 20:21
RE: zeltofen-fragen über fragen (mal wieder) antworten
Moin Moselkosel,
in hoher Serienzahl bisher gebaut und im h0hen
Norden bewährt, die Zeltöfen von Helsport
für das Varie 7 nimmst Du den Ofen mit 290 cm
Rohrlänge/variabel, kostet 389,00 Euro und ist
allerbest verarbeitet, einschließlich Schutz für
ds Tipi und Funkengitter und fester Transporttasche
Bild anbei, wenn es klappt, gibt es bei
http://www.absolut-canoe.de
Gruß aus der Nordheide
Albert
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helsportofen.jpg   Lavvuovn.jpg   Lavvu Innenleben 02.JPG  
Knickspant

Beiträge: 75


11.05.2008 20:26
RE: zeltofen-fragen über fragen (mal wieder) antworten
In diesem Thread berichtet Axel über die Anschaffung seines Snowtrekker-Ofens mit exakter Kostenaufstellung - da das schon wieder einige Zeit her ist dürfte der Preis zwischenezeitlich spürbar gesunken sein. Erfahrungen zu dem Ofen hat Axel auch schon gesammelt. Vielleicht schaust Du in seinem Paddel-Logbuch unter dem Suchbegriff "Zeltofen".

GerdA
einfluss

Beiträge: 20

13.05.2008 19:27
RE: zeltofen-fragen über fragen (mal wieder) antworten

Der einzig schöne Ofen ist von FibiStyle.ch. Der EINZIGE Ofen wo man das Feuer durch eine Glastüre wie zu Hause am Schwedenofen sieht. Solch einen Ofen kauft man nur einmal in 20 Jahren und so darf es auch etwas kosten,-) Dazu überzeugt der Ofen durch äusserste Sparsamkeit und mit dem heize ich mein TenTipi Gaise (Topas 15) wohlig heiss!

Gruss

einfluss


Paddel

Beiträge: 1

17.05.2008 20:03
Wanderkohte mit Zeltofen antworten

Zeltdurchmesser: 5m
Höhe bis Zeltspitze: 2,70m
Zelteingang mit Mittelreißverschluß u. nicht wie üblich über Eck. Zelt kann zum Transport oder zum trocknen in 4 einzelne Planen zerlegt werden.
Zeltofen mit Ofenrohr u. Ofenrohrhaltern.
Zelt u. Ofen 500,-€

Angefügte Bilder:
Bild 009.jpg   Bild 013.jpg   Bild 015.jpg  

moose

Beiträge: 255


06.07.2008 13:19
rollofenrohr -drahtklemmringe [edit]  antworten
moin,
wer kennt die drahtklemmringe , wo kann man die ausser in den usa bekommen ? oder was sind das für rutschklemmen, das muss es doch bei uns geben.
gruss moose

sieht so aus: quelle
moose

Beiträge: 255


08.07.2008 17:58
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe [edit]  antworten

hat keiner eine idee, was das für schiebedinger sind, muss ich mir tatsächlich in usa bestellen

kanute

Beiträge: 227

08.07.2008 18:33
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe antworten
Hallo,
auf die Gefahr hin, dass einige wieder über mich herfallen.
Wenn es um die abgebildeten Drahtklemmringe geht, im Baumarkt findest Du Drahtseile und Klemmstücke, um Drahtseile zu verbinden. Versuch´s mal.
Frank_Moerke

Beiträge: 308


08.07.2008 18:55
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe antworten

ähm ..... Schlauchschellen Durchmesser bis 60 mm (lassen sich ein bischen weiter aufdrehen) gibt es in jedem Baumarkt. Ist die einfachste Lösung ...

moose

Beiträge: 255


08.07.2008 18:58
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe [edit]  antworten
jo die kenne ich auch, aber es ist wichtig, dass man die drahtseile automatisch verschieben kann, also nicht fetstklemmem, so eine rutsch, klemm dingsbumsgeschichte eventuell gibts was bei den seglern.

@Frank_Moerke: auch die schlauchklemmen, der draht ist aber besser, hab 3 meter folie, die ich von einem ende her wie eine tüte wickel und dann mit den drahtklemmen pö a pö fixiere, wenn ich am ende angekommen mit ist das rohr zylindrisch.
Frank_Moerke

Beiträge: 308


09.07.2008 08:33
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe antworten

hm .... mir waren die 3 m Folie zu störrisch, um sie müde, mit klammen fingern, bei nicht ebenem Untergrund usw. tatsächlich zum Ofenrohr rollen zu können. Habe das Stück geteilt und 10 cm Ofenrohe aus dem üblichen Blech zwischengesetzt. Ist mir so vom Handling wesentlich angenehmer.

Der richtige Paxistest bei mir steht zwar noch aus, interessant ist aber, daß aller Kram jetzt in den Ofen reinpaßt und Ofen + Rohre + Zubehör höchstens 3,5 kg Gewicht bei minimalstem Packmaß haben.

Gmoa

Beiträge: 1


09.07.2008 17:39
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe antworten

Servus Frank,

bin schon länger auf der Suche nach einem Zeltofen mit Ofenrohren. Hab mich aber noch nicht entscheiden können. Am meisten schreckt mich bei den meisten Anbietern das hohe Gewicht ab. Du schreibst von 3,5kg. Das hört sich richtig gut an. Was hast Du für einen Ofen? Hast du eventuell ein Bild???

Viele Grüße
Jochen

moose

Beiträge: 255


09.07.2008 18:27
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe [edit]  antworten
störrisch: hab ich auch gedacht, aber wenn man das von einer seite wie eine riesentüte aufrollt, geht das besser als ich das beschreiben kann, auch auf tundraboden, oder auf dem umgedrehten kanu, hab früher die folie auch geteilt ist aber nicht nötig, passt alles in den snowtrecker ofen.

ohne folie
Frank_Moerke

Beiträge: 308


09.07.2008 18:29
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe antworten

Hallo Jochen,
ich habe den "Petz-Nachbau" in Edelstahl, der wiegt ca. 2,3 kg. Die Folie für das Ofenrohr dürfte wenige 100g wiegen, dann sind da noch Schlauchschellen, zwei Klemmen usw. Foto hab ich sicher was, vermutlich wirst Du auch schon hier im Forum fündig, den haben hier doch etliche Leute. Eventuell muß ich mal was raussuchen.

WenigPaddler

Beiträge: 154


09.07.2008 20:15
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe antworten

Hallo Jochen
eventuell erfüllt ja schon eine einfache Feder Deine Klemmaufgabe, die auf den Bildern gezeigte hält erstaunlich fest. Wenn Du die Federn selber wickelst kannst Du die Windungen soweit offen lassen, daß Du den Draht durch umkreisen einfädelst, dann lassen sich am Drahtende auch Kappen aufpressen, so dass der Draht nicht "auffiedelt".

Gruß
Andreas

Angefügte Bilder:
Drahtschlaufe.jpg   Drahtfeder.jpg  
Bo

Beiträge: 48


09.07.2008 22:09
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe antworten

Zitat von Gmoa
Servus Frank,
bin schon länger auf der Suche nach einem Zeltofen mit Ofenrohren. Hab mich aber noch nicht entscheiden können. Am meisten schreckt mich bei den meisten Anbietern das hohe Gewicht ab. Du schreibst von 3,5kg. Das hört sich richtig gut an. Was hast Du für einen Ofen? Hast du eventuell ein Bild???
Viele Grüße
Jochen


Ich habe den gleichen Ofen und hier sind ein paar Bilder in Action:
Angefügte Bilder:
IMG_2901.JPG   IMG_2914.JPG   IMG_2921.JPG   IMG_2925.JPG  
moose

Beiträge: 255


10.07.2008 08:38
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe [edit]  antworten

@frank

In Antwort auf:
"ich habe den "Petz-Nachbau" in Edelstahl,"

kannst bitte mal eine Photoserie von deinem Edelstahlofen reinsetzen
Bo

Beiträge: 48


10.07.2008 08:43
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe antworten
Zitat von moose
@frank
In Antwort auf:
"ich habe den "Petz-Nachbau" in Edelstahl,"

kannst bitte mal eine Photoserie von deinem Edelstahlofen reinsetzen


Das ist der genau der Ofen den Du oben, von mir eingestellt, siehst. Übrigens auch mit gerolltem Ofenrohr aus Federstahlblech.

Liebe Grüße
BO
moose

Beiträge: 255


14.07.2008 22:35
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe [edit]  antworten

ich hab jetzt die originaldrahtteile bestellt, mal schaun ob es sich lohnt



imbush

moose

Beiträge: 255


17.07.2008 18:04
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe [edit]  antworten

die drahtteile sind da. gott ist mir das peinlich.

1. service erstklassik was das schicken angeht
2. völlig überflüssig, nix mit klemmschiebe superteil
3. einfach drahtseil mit klemmhülsen fertig , nix weiter

4. die hätten auch sagen können, was sollen wir das über den teich schicken, geh in angelladen, hol dir drahtvorfach und klemmhülsen fertig

also nicht kaufen, reicht wenn einer le(e)hrgelt bezahlt, aber die öfen sind gut, keine frage, war mein fehler



imbush

Angefügte Bilder:
peinlich.jpg  
moose

Beiträge: 255


28.07.2008 17:34
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe [edit]  antworten
hier mal das ganze im bild mit meiner ofenrohrdurchführung fürs tenttipi, wird mit dem klettband direkt verbunden, silkon ist von billiger silikonschüssel, rest balsaholz, pappelsperrholz.




bruzelt grad bei 36° Aussentemperatur :)

moose

tip für silikon material: kochgeschirr
z.B DELICATA Silikonbackform und viele andere bei ibä für einen euro zum teil ist perfekt, sonst ist das zeugs ja teuer

imbush

moose

Beiträge: 255


17.08.2008 15:38
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe [edit]  antworten

Set up im Zelt, eine kleine Spannstange in der Hutze hats gebraucht um das System ausszupannen



imbush

maromaier

Beiträge: 98


23.10.2008 08:08
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe antworten


Hallo moose,

Wie schaffst du es nur, die Stahlfolie zu so einem schönen Rohr zu rollen? Bei mir gibt es ein fürchterliches Geknitter, wenn ich die Folie andersrum rolle und es gelingt mir nur mit Mühe, etwas zu formen, das entfernt einem Rohr gleicht. Gibt es da einen Trick? (falls meine Frage schon mal beantwortet wurde, bin ich dankbar für jeden Hinweis).

Gruß,
Mark.

w w w . F r e e s t y l e C a n o e i n g . n l

moose

Beiträge: 255


23.10.2008 08:55
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe [edit]  antworten
das Rohr ist 3 Meter lang und auf dem Rasen gerollt. Ich habe mir keine Gedanken gemacht, es geht irgendwie. Wichtig sind die Drahtschlaufen, alle in der gleichen Größe, die man aus dünnem Draht selbst machen kann, also nicht in USA kaufen. Beim Rollen fange ich in der Mitte an und gehe dann zum Ende, stülpe ein paar Drahtringe drüber und arbeite den Zylinder aus. Später im Einsatz in Mutter Natur bekomme ich auch Knitterstellen, die machen aber gar nix. Egal wie das Rohr dann aussieht, es zieht. Die Wickelshow erfolgt zum größten Teil freischwebend, sodaß zum einen eventuelle Zuschauer gleich die künstlerische Performance erkennen können und zum anderen die Bodenstruktur unerheblich ist. Die Wickelei hat ca 25 sec gedauert. Meine Finger riechen jetzt so wunderbar nach Rauch und Wildnis, daß es mich schon wieder in den Bush treibt.
Moose



p.s. Code um Videos einzubinden
[video][/video]

imbush

Frank_Moerke

Beiträge: 308


23.10.2008 09:29
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe antworten

Hallo Mark,
ich stand mit der Rolle Blech ähnlich blöd da. Dann habe ich mir vorgestellt, daß es unterwegs nicht immer den ebenen idealen Boden gibt .... habe daher mein Rohr in zwei Stücke á 1,6 m geteilt. dazwischen kommt ein 10 cm langes Stück vom Stahlrohr, an dem ich auch eine Schelle zur Mittelstange befestige.

Ich weiß, daß sich die Folie immer besser rollt, je häufiger sie gebraucht wird, aber das Risiko blöd in der Landschaft zu stehen, ist mir zu groß. Vom Handling her sind 2 Teile angenehmer, auch unter suboptimalen Bedingungen. Ich benötige lediglich ein paar Schlauchschellen mehr, habe insgesamt 8 Stück dabei.

happy heizing

Frank

Gersprenzfischer

Beiträge: 158

23.10.2008 20:12
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe antworten
Die Folie rollt sich eigentlich nur beim ersten Mal schwer. Meine habe ich gliech mehrfach durchgeglüht. Jetzt springt sie fast von alleine in Form, wenn ich die Transportringe öffne und das quer eingerollte Paket auf den boden werfe. Beim ersten Mal am besten zu zweit oder dritt und mit Handschuhen!

Noch was, ich habs aber schon öfter erwähnt und sehe es aber im Video nicht. Schützt das Rohr auch gegen ein ineinandereindrehen, am einfachsten ist es ein kurzes Stück Rohr oben und unten einzusetzen. Bei meinem Erstbrand vor 2 Jahren rollte sich das Rohr nach innen ein und wäre fast in den Ofen und umgefallen, echte Lebensgefahr!
moose

Beiträge: 255


24.10.2008 15:04
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe [edit]  antworten

das mit dem Einrollen habe ich von Dir damals schon gelesen (Danke hierfür) und vorgebaut. Oben Schraubensicherung und unten zum Ofen hin im kurzen Rohr 4 Blechschrauben eingeschraubt, auf den Gewindegängen verhakt sich das Rollblech.
moose

imbush

maromaier

Beiträge: 98


26.10.2008 10:43
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe antworten
Ich geb's auf. Scheinbar ist meine Folie ungeeignet. Das Material ist SS316, eine Variante des Feld, Wald und Wiesen-18/8 mit mehr Nickel, und offensichtlich auch mit anderen mechanischen Eigenschaften, nämlich weicher. Ich habe jetzt ein paar Mal probiert, ein Ofenrohr zu rollen und jedesmal wird die Folie faltiger und widerspenstiger. Zuletzt habe ich sie mit Gewalt um einen Stock gewickelt und so ein funktionierendes Rohr erzeugt, das wird "draußen" aber kaum wiederholbar sein. Also lasse ich das.

Die Idee war, die Abgase meines neuen Mini-Öfchens nach draußen zu leiten. Aus dem winzigen Kamin kommt nämlich recht viel Rauch. Manchmal gibt es oberhalb des Kamins eine Nachverbrennung der Gase, aber nur, wenn sie genügend heiß sind. Dann entsteht natürlich auch kein Rauch. Kann ich das irgenwie stimulieren?
Alternativ kann ich ihn natürlich auch ohne Deckplatte und Kamin, also als offene Firebox benutzen, auch dann hält sich die Rauchentwicklung in Genzen. Zum Kochen mit sauberem Topf und zum Heizen will ich ihn aber geschlossen haben (dann kann ich auch mal eben raus aus dem Zelt, was ich mir bei offenem Feuer nicht erlaube). Vorläufig scheint das aber nur mit Holzkohle zu gehen.

Mark.

w w w . F r e e s t y l e C a n o e i n g . n l

moose

Beiträge: 255


26.10.2008 11:14
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe [edit]  antworten

aha, noch einer der meinen Tourenbericht nicht gelesen hat :)
und ich geb mir solche mühe keine Fragen offen zu lassen

Diese Folie geht, alles andere nicht. Ich habe mit den netten Leuten genau besprochen was wir damit anstellen, er hat es verstanden und diese Folie empfohlen.
Präzisionsfolie 0,10 mm 1.4310 F15-1700N/mm2, 300-310 mm breit

3 Meter 26,10 Euro

h+s PräzisionstechnikvGmbH
die schneiden jede Länge ab, http://www.hs-folien.de

moose

imbush

maromaier

Beiträge: 98


26.10.2008 11:33
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe antworten

Ich habe meine Folie von einem Kollegen. Die haben das Material wasserstrahlumgeformt und für Versuche mit Brennstoffzellen verwendet. Es waren ein paar Rollen übrig, wovon ich eine vorm Müllcontainer gerettet habe. Was für Brennstoffzellen taugt, ist offensichtlich nicht für Ofenrohre geeignet. Und ich dachte, ich käme billig davon...

Mark

w w w . F r e e s t y l e C a n o e i n g . n l

welle

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26.10.2008 12:08
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe antworten

moin Mark,
ich habe noch eine original Rolle von dem
Material von dem Jörg spricht liegen. Ist
zwar schon mehrmals gebraucht - ich schicke sie
Dir nach Hause, wenn Du willst, dafür gibt es
wieder eine "Sonderstunde" ok??
Gruß aus der Nordheide
Albert

maromaier

Beiträge: 98


26.10.2008 13:16
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe antworten


Super, gerne! Sonderstunde ist geritzt, wann und wo sehen wir uns?
Du bist nicht zufällig auch auf dem UK Canoe Symposium?

Gruß aus Holland,
Mark.

w w w . F r e e s t y l e C a n o e i n g . n l

welle

Beiträge: 401


26.10.2008 13:33
RE: rollofenrohr -drahtklemmringe antworten

nee, leider zu spät bemerkt und auch
schlechte Verbindung von hier dahin und
mit dem Auto - immer links da crasht es
wohl irgendwo unterwegs Sonderstunde spätestens
nächstes Jahr in weerribben:-)
Rest über PM
Gruß
Albert


Frank_Moerke

Beiträge: 308


12.07.2008 15:10
Zeltofen Edelstahl antworten
Verkaufe einen Zeltofen aus Edelstahl.

Höhe ca. 51 cm
Durchmesser ca. 21 cm
Gewicht 4,9 kg

Vorteil: Die üblichen Ofenrohre 60 mmm Durchmesser x 500mm Länge passen komplett in den Ofen.
Somit dient der Ofen gleichzeitig als stabile transportverpackung für das ganze Ofengerödel.
Komplettgewicht dann mit Rohren und Zubehör ca. 8 kg.

Der Rost des Ofen ist höhenverstellbar. Zum Tranpsort wird der Rost auf den Boden gelegt, dann dient der Ofen als Behälter für das Zubehör, zum Brennen liegt der Rost etwa auf halber Höhe.

Der Ofen war 3 oder 4 mal in Gang, ist also fast neu.
Die Leistung ist ungefähr mit dem Edelstahl-Petz verleichbar, der Brennraum minimal größer.

Preis : 100,- €

mail@canadier.com Tel. 0171 - 7770766
Angefügte Bilder:
Ofen-gross1.jpg  

Trapper

Beiträge: 198


13.09.2008 17:49
Maleur mit dem Zeltofen antworten

Da ich schon einmal Ärger hatte,mit einem Campingplatzbesitzer ob des Brandfleckes den mein Zeltofen
hinterlassen hatte,wollte ich den Ofen etwas erhöht aufstellen um den Boden zu schonen.
Als günstigste Möglichkeit dieses auszutesten erschien mir der Klappgrill den ich sowieso besaß.
Also Ofen probehalber auf dem Grill aufgestellt und Ofen entzündet.
Huiiii... der legte gleich mächtig los. Aufgrund des ungewohnt guten Zuges von unten bullerte der Ofen
wie eine Rakete und glühte schon nach 5 Minuten. Der untere Ring erwies sich natürlich zum Regeln jetzt
als wirkungslos und auch die Klappe im Knie war etwas überfordert.
Gerade als ich überlegte was ich wohl unter den Ofen schieben könnte,um ihn runterzuregeln,brach plötzlich
lautlos,das nur provisorisch befestigte Rollrohr mit dem halben Knie vom Ofen ab.
Ziemlich verdutzt begutachtete ich den Schaden. Das Material des Aluknies war derart versprödet das man es
mit der Zange weiter auseinanderbrechen konnte.
Tja, das war dann wohl etwas zu heiß geworden. Also muß da wohl eine Platte als Abstandshalter her um den
Zug von unten zu begrenzen und ein neues Knie natürlich. Nur gut das ich das nicht im Zelt ausprobiert habe.

Internette Grüße Thomas

Angefügte Bilder:
Rohr.JPG   Rohr-ab.JPG   Stutzen.JPG  
trullox

Beiträge: 211

13.09.2008 19:38
RE: Maleur mit dem Zeltofen antworten

Hallo Thomas!
Als wir beim GOC-Treffen nach der ersten nasskalten Nacht zurück nach Hause fahren wollten, weil es einfach zu ungemütlich im Zelt war, ergab sich die Gelegenheit einen Campfirestove zu installieren. Damit waren die nächsten Tage und Nächte für uns gerettet, und wir haben trotz des miesen Wetters unseren Aufenthalt im nunmehr kuschligen Bergans Lawu sehr genossen.
Eigentlich hatte ich vor, einen ähnlichen Ofen wie Deinen zu erwerben. Ich dachte mir, der ist klein und sehr effektiv. Das stimmt auch, aber es gibt wohl entscheidende Nachteile z.B., daß man ihn nur von oben füttern kann und daß er sich nicht so fein regulieren läßt. Er heizt einfach wie eine Rakete, und man muß schnell wieder nachlegen. Zudem bietet er nur eine Kochstelle.
Also, daß ich sowas nicht gekauft habe, war nur glücklicher Zufall, und nachdem ich Dein Posting las, bin ich besonders froh, den Campfirestove zu haben, bei dem so eine Katastrophe nicht passieren kann.
Herzlichen und mitfühlenden Gruß!
Fred

Trapper

Beiträge: 198


13.09.2008 20:31
RE: Maleur mit dem Zeltofen antworten

Das ganze lag nicht an dem Ofen. Wenn er bestimmungsgemäß auf der Erde steht läßt er sich ganz ausgezeichnet regeln.
Mein Fehler bestand darin die untere Öffnung ebenfalls völlig zu öffnen. Ich muß da eine kleine Platte drunter basteln.
Ich finde den Ofen sehr gut, da er sehr leicht und sehr günstig ist.Mein Maleur spricht ja auch für seinen Wirkungsgrad
Ich würde ihn jederzeit wieder kaufen.

Internette Grüße Thomas

Dull Knife

Beiträge: 165

13.09.2008 22:32
RE: Maleur mit dem Zeltofen antworten

Eine Drosselklappe vor dem Krümmer kann den Zug besser regeln, als wenn die Zuluft durch Ringe, Klappen, Löcher usw geregelt wird, sagte mir der Ofenrestaurator meines Vertrauens. Eine Drossel ist einfach selbst zu bauen: Metallscheibe und -stab, zwei Schrauben mit Muttern, kleines Metallband - Fertig.
Dann kann man den Ofen auch auf den Grill stellen, ohne daß der Zug den Krümmer durchglüht oder das Feuer samt Asche und Glut durch den Schornstein und auf das Zelt jagt.
Happy Heizing,
Martin

Neckarpaddel

Beiträge: 37


15.09.2008 09:57
RE: Maleur mit dem Zeltofen antworten

@Fred

Wie sind Deine Erfahrungen mit dem Campfirestove? Ich habe den nämlich auch auf dem GOC -Treffen bewundert und trage mich mit dem Gedanken einer Anschaffung. Gibt es Nachteile im Vergleich mit anderen Öfen?

Grüsse, Rolf

----------------------------
"Consensus is never a problem when all you have to argue with is yourself" - Herb Pohl on solotripping

trullox

Beiträge: 211

15.09.2008 12:14
RE: Maleur mit dem Zeltofen antworten

Hallo Rolf!
Andere Öfen hatte ich noch nicht, aber der Campfirestove bietet den Vorteil, daß man mehrere Töpfe unterschiedlich heiß draufstellen kann, und er läßt sich sehr fein regulieren. Wir benutzen ausschließlich Hartholz oder auch Hartholz-Pellets aus dem Baumarkt. Nadelholz verursacht starke Funkenbildung. Das kann die leichten Lawus beschädigen.
Schau mal auf die website http://www.campfirestove.de
Da wird alles sehr anschaulich beschrieben.
Gruß!
Fred

Bruno

Beiträge: 19

23.09.2008 23:34
RE: Maleur mit dem Zeltofen antworten

Ich regle die Abluft in dem ich den Ofen unter der Haube (mit Rohrstutzen) so drehe, dass die drei Abluftschlitze nicht mehr vor dem Auslassstutzen sind. Die Abluft wird somit ausreichend gebremst. Damit der Untere Teil des Ofens drehbar bleibt ist mein Rohr fest mit der Zeltstange verbunden und der Ofen steht auf einem flachen umgedrehten Alutopf.

Ich bin auch vom Preis-Leistungs-Gewichts- Volumenverhältnis des Ofens begeistert.

Walter_Wipf

Beiträge: 64

24.09.2008 07:55
RE: Maleur mit dem Zeltofen antworten
Es gibt von Helsport einen Ofen, der speziell für den Gebrauch in einem Zelt gebaut wurde.

Der Ofen ist zerlegbar, das Rohr lässt sich komplett im Inneren des Ofens verstauen. Die Zuluft ist regelbar, der Ofen steht auf zwei Klappfüssen.
Der Ofen funktioniert ganz toll, er kann auch zum Kochen verwendet werden. Die Nachteile sind: Es kann beim Holz nachlegen Glut vom Ofen auf den Zeltboden fallen (Helsportzelte haben einen Boden zum aufklappen, daher ist das im Orginalzelt egal), der Ofen ist nicht Rostfrei (Das stört mich am meisten), er ist relativ gross und teuer und der Ofen wird extrem heiss, mit kleineren Kindern im Zelt ist das zu gefährlich.
Hier ein Foto des Ofens wobei das Rohr sich auf fast 3 Meter verlängern lässt: http://www.sackundpack.de/product_info.php?products_id=1101

Eine andere Möglichkeit ist der Cobb-Grill. Eigentlich zum Grillen auf einem Segelboot entwickelt hat er viele Vorteile: Er wird auf der Aussenseite nur Handwarm (keine verbranten Kinderhände und geschmolzenen Schlafsäcke), keine Glut auf dem Boden, kein Funkenflug, Wind und Regen sind dem Cobb egal, mehrere Stunden lang gibt der Ofen konstant Wärme ab und man kann mit ein bisschen Zubehör damit Kochen und Backen. Brathänchen oder ein frisches Brot sind damit absolut kein Problem. Nachteile: Der Cobb-Grill funktioniert nur mit gepresster Holzkohle die man mitführen muss bei sehr geringen Verbrauch, der Grill gibt nicht so viel Wärme ab (bei extremer Kälte ist er wohl zu schwach) er ist nach dem Kochen aufwändig zum reinigen (im Geschirrspüler kein Problem, aber wer hat einen Geschisspüler dabei?), er ist relativ teuer und er hat kein Ofenrohr (Anzünden ausserhalb des Zeltes und er kann nur bei Zelten mit Rauchabzug verwendet werden). Alles im Allem bevorzuge ich den Cobb-Grill.
Hier ein gutes Foto Foto: http://www.globetrotter.de/de/shop/detai...CFRK6ugodwCRajA
Hier ein mässig gemachter Werbefilm: http://www.globetrotter.de/de/shop/3d.ph...1&wi=410&he=355
Und hier ein kleiner Bericht: http://readyfornature.com/produkttests+M5c2bc464ae5.html
Trapper

Beiträge: 198


24.09.2008 21:21
RE: Maleur mit dem Zeltofen antworten

So,habe fertig. Nach einigen Stunden basteln,bin ich heute zum Testen gekommen. Voller Erfolg,so geht es.
Ein ausrangierter Edelstahlteller,aus dem niemand essen mochte weil er immer so klapperte,dient mit Füßen
versehen als geschlossene Unterlage. Angenehmer Nebeneffekt, die Asche bleibt beisammen und kann bequem ent-
sorgt werden. Durch das jetzt geschlossene Bodenteil funktioniert die Regelung wieder famos. Ein neues Knie,
diesmal aus Blech von Moosmann hält wesentlich mehr aus als das olle Alu-Baumarkt-Knie.Merke!:"Wer billig kauft,
kauft häufig zweimal." Eine zusätzlich Regelklappe, wie ich sie mal bei Bo und Enno gesehen habe,wurde noch zusätzlich
ins Abluftrohr integriert.(Hät es,glaub ich zumindest, aber gar nicht unbedingt gebraucht)
Alles läßt sich klein zerlegen und paßt noch in die Ofentasche. Soweit, so gut.
Demnächst wird dann mithilfe zweier Tschibo-Silikon-Topflappen die Rollrohrdurchführung ins Zelt "konstruiert".
Mal sehen wie das klappt.

Internette Grüße Thomas

Angefügte Bilder:
Schale.JPG   Gesamt.JPG   Knie.JPG  
WenigPaddler

Beiträge: 154


25.09.2008 08:20
RE: Maleur mit dem Zeltofen antworten

Wir haben von Tchibo eine 60 x 40 cm große Backmatte, auch aus Silikon wie die "Topflappen", eventuell läßt sich daraus besser die gewünschte Form schneiden.

Gruß
Andreas

Lodjur

Beiträge: 135

25.09.2008 12:44
RE: Maleur mit dem Zeltofen antworten

Hi, noch ein kleiner Tipp. Sieh auch was vor das zuerst noch um das Ofenrohr gewickelt wird. Bei direktem Kontakt von sehr heissem Rohr zu Silikon "verglast" das an den Raendern. Wird bruechig und reisst schliesslich ein. Gut funktioniert z.B. ein Stueck einer alten Brandschutzdecke. Die ist meisst aus Kevlar/Glasgewebe und laesst sich gut schneiden. Die Raender saeumen und mit zwei Draehten nach dem drumwickeln sichern.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

Opilibus

Beiträge: 8

09.10.2008 10:57
Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Hallo Thomas und sonstige Zeltofenjunkies (ich bin natürlich auch einer ),

soweit mir bekannt ist, sind Alu-Abgas-Rohre eigentlich nur für Gasthermen gedacht/zugelassen. Schließlich hat Alu ja einen Schmelzpunkt von ca. 660°C. Stahl dagegen so ab 1200°C je nach Sorte. Glühfarben bei Stahl kann man so ab 550°C erkennen, je nach Helligkeit des Raumes/der Umgebung.
D.h. es ist wohl ziemlich sicher, daß das Alu-Knie einfach geschmolzen ist, bzw. es hat sich in Alu-Oxid umgewandelt (daher die Sprödigkeit). Die Materialfestigkeit nimmt nahe dem Schmelzpunkt sowieso bei fast allen Materialien stark ab. Und dann noch das Ofenrohr als Gewicht oben drauf. Da wurde dem Ofen das "Knie" wohl weich.
Es lag also nicht an einer billigen Qualität, sondern am falschen Einsatzzweck. Gasthermen haben wesentlich geringere Abgasthemperaturen (vielleicht hat hier jemand genauere Infos?)
Dein "Unfall" war also unausweichlich. Nur ne Frage der Zeit/des Zeitpunktes. Stahl wird halt langsam weicher, Alu z.B. bleibt lange in Form und fällt dann plötzlich in sich zusammen (wie erlebt). Mit dem Stahl-Knie dürfte das nun passen.

Ich denke das war gut, daß das nicht im Zelt passiert ist ....

Wenn mein Ofen-Teil so richtig vor sich hin bullert und das Knie auch schon leichte rote "Bäckchen" kriegt hab ich schon manchmal dran gedacht was machst'e wenn das Teil gerade jetzt durchbrennt ... bin halt ein Angsthase

Was mich interessieren würde, wie sich das hier manchmal diskutierte Rollofenrohr-Blech bei hohen Temperaturen macht. Nur 0,1mm Wandstärke ist ja nun auch nicht viel zwischen dem Abgas und der gesunden Luft.
Kann es vorkommen, daß das untere Stück auch manchmal glüht? Schreibt doch mal eure Beobachtungen.

Happy Ofen heizing, aber ohne Alurohre
Gruß Jürgen

Trapper

Beiträge: 198


09.10.2008 12:17
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Hallo Jürgen, Du hast natürlich recht mit Deinen Erklärungen zum Aluknie,bloß hätt ich nicht gedacht, das der Abgasstrom so heiß wird. Der alte Kochofen meiner Oma hat
auch Aluabluftrohre und die sind schon mindestens 40 Jahre alt.Allerdings sind da wohl intern noch ein paar "Umlenkungen" integriert um die meiste Wärme im Ofen zu halten.

Mein Rollrohr hält mit dem jetzigen Knie ganz famos. Ich vertraue der Konstruktion voll und ganz. Habe zum Testen soweit eingeheizt das der Ofen unten glühte. Das Knie und das Rollrohr
sind braun/blau angelaufen, mehr aber auch nicht. Das einzige woran ich noch tüftele, ist ein Sieb(oder ähnliches) um Funkenflug oben aus dem Rohr zu verhindern,der bei schlechtem
Brennmaterial durchaus vorkommt.

Internette Grüße Thomas

Opilibus

Beiträge: 8

09.10.2008 12:56
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Hallo Thomas,

ich hab das auch nur so ausführlich gemacht, weil ja mancher nicht mit dem Thema Metalle zu tun hat. Beim Tüfteln läßt man da evtl. mal ein wichtigen Aspekt aus den Augen (hier die Temp.) und entscheidet zugunsten von zweitrangigen Sachen (z.B. Korrosion bzw. Optik).

Kann natürlich sein, daß bei deiner Oma Alurohre verbaut sind, aber wenn das eine Holz- bzw. Kohle Heizung ist, wäre ich da auch unsicher, ob das von der Temp. auf der sicheren Seite ist. Evtl. mal Schornsteinfeger fragen bevor ....
Omas sind wichtig! Könnte gerade für meine Kids noch ein paar zur Entlastung brauchen, leider haben wir nur noch eine Oma

Hast du mal einen Magneten gegen die Rohre gehalten? Die einfachen Stahlabgasrohre (sh. Ofen-Mosmann) nennen sich ja FAL -> feueraluminiert.
So auf den ersten Blick sieht man da eigentlich keinen Unterschied zw. Stahl und Alu. FAL bedeutet aber nur einen hauchdünnen Rostschutz, da ja Zink oder Farbe die Temp. auch nicht aushält. Email-Rohre (im Haus) sind dann die nächste Preisklasse.

Anlauffarbe braun/blau: 280°-320° bei unlegiertem Stahl, Hochlegierte Stähle (wie das Roll-Rohr-Blech) lassen diese Anlauffarben erst bei höheren Temp. auftreten. (Auszug aus meinen Unterlagen).

Ja so ein Funkensieb wäre nicht schlecht. Ich hab nur bedenken, daß sich das Teil während eines Camp-Wochenendes zusetzen wird (je nach Maschenweite bzw. Konstruktion). Ich würde das Ofenrohr ungern abbauen wollen, während noch das ganze pers. Gerödel im Zelt ist, nur um das Teil zu Reinigen. Von außen komme ich da sicher nicht hin bzw. würde das Zelt sehr verdrecken. Dummerweise passiert sowas ja auch immer dann wenn mans gar nicht brauchen kann

Auch hab ich derzeit noch ne Menge Holz was halt leider mehr Ruß erzeugt, als feines Eichen- oder Buchenholz. Aber soll ichs deshalb verfaulen lassen? So hab ich halt mal ein paar Rußflocken mehr auf dem Zelt, etwas mehr Asche im Ofen und muß mehr nachlegen. Aber damit kann ich leben.

Wenn mir mal was passendes einfällt werd ich da auch mal basteln. Vielleicht hat bis dahin aber schon ein anderer Ofenjunky eine gute Idee gehabt
Gruß Jürgen

Toolboxafloat

Beiträge: 261


09.10.2008 13:12
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten
Ich hatte gerade vergangenes Wochenende wieder Ärger mit meinem "Spark-Arrester". Obwohl ich das Ding (wie auf dem größeren Bild zu sehen) "verbessert" habe setzt es einfach nach zweieinhalb Tagen Betrieb so zu, dass der Rauch seitlich aus den Rohren quillt und das Zelt zuräcuchert.

Ich werde jetzt noch ein wenig Gittermaterial aus dem etwas sehr engmaschigen Grundblech schneiden, nehme mir aber vor, künftig alle zwei Tage vor dem Anfeuern kurz das Rohr abzunehmen und den Spark Arrester auszuklopfen. Das ist völlig problemlos machbar - ohne Dreck oder so aber man muss eben rechtzeitig daran denken...
Axel

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

Gersprenzfischer

Beiträge: 158

09.10.2008 13:53
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

@Oli...
Das Edelstahlfolienrohr (o,1mm Folie) glüht bei extremer Beschickung und ohne Abgasklappe bis auf 2m Höhe. Dabei verliert es seine federnden Eigenschaften mit der Zeit. Durchbrennen oder abschmelzen oder grobe Oxidation habe ich noch nicht festgestellt. Selbst mein Ofenboden aus 0,3mm Edelstahlfolie zeigt keinerlei Durchbrennerscheinungen. Da das Rohr senkrecht im Ofen steckt, brauche ich kein Knie.
Die von mir verwendete Edelstahlfolie ist somit von mir als "sicher" zu bewerten.

Olaf

Beiträge: 71


10.10.2008 16:04
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Hej hej

Bei meinem Ofen habe ich zum Vermeiden von Funken und einer zu hohen Temperatur im Abgasrohr (habe FAL Stahlrohre) im Ofen ein Blech eingeschweißt. Ungefähr so wie der hingezitterte Strich auf dem Foto. Das Blech geht quer über die ganze Breite des Ofens. War ein Versuch und er funktioniert. Keine Funken und nur wenig Ruß im Rohr, zum Glühen bekomme ich es auch nicht, da die Gase umgelenkt werden. Bilde mir ein, er brennt dadurch auch effektiver.

Da ich mir einen neuen Ofen bauen werde, bin aber auch ich frei für jeden Denkanstoß.

Hejdå Olaf

Angefügte Bilder:
P1030494.JPG  
Klaus

Beiträge: 939

10.10.2008 19:03
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Hi Olaf,der Ofen ist bestimmt ein Eigenbau.
Die Punkschweißung ist ja das Ideale für VA Bleche,
nur wer hat ein Punkschweißgerät?
Klaus



Olaf

Beiträge: 71


10.10.2008 23:20
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

..........keine Ahnung, ich nicht. Habe ich mit Elektrode geschweißt

Olaf

moose

Beiträge: 255


11.10.2008 00:07
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! [edit]  antworten
Im Ofenrohr von Olaf sehe ich eine Rauchklappe, die erledigt jedes Überhitzungsproblem und auch den größten Teil des Funkenfluges. Alle Gimmicks im Ofen sind für Zeltöfen überflüssiger Schnickschnacks, die durchaus in einer Cabin Sinn machen, nicht aber bei Zeltöfen auf Tour.

Wers hat gut, wers nicht hat braucht sich nicht ärgern.

Kurzum: In der Ofenfrontklappe muß man die Luftzufuhr regeln können, im Ofenrohr muss man was zum Drehen haben für die Luftabfuhr - fertig.

und wer heute noch mit schweren, sperrigen Ofenrohrabschnitten rumfährt ist selbst Schuld oder lebt nicht im bush, die h+s Präzisionsfolien erledigen den Job für 35 Euro ca. Das hält ewig und wenn nicht, dann mach ich halt einen Austausch alle 3 Jahre. Bei aller Liebe, aber ausgeglüht oder sonstwie vernichtet hab ich noch Keines.

Kinder macht es euch nicht so schwer - raus mit dem Boot und aufs Wasser :)


moose

@ Hejdå Olaf: hübscher Ofen, sehr schön, was wiegt das Teil ? Du scheinst etwas davon zu verstehen, schon mal über einen Faltofen nachgedacht ?

imbush

Olaf

Beiträge: 71


13.10.2008 18:01
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Moin moin moose

Ne, an nen Faltofen habe ich noch überhaupt nicht gedacht. Werde mich aber im Net mal auf die Suche machen. Hast Du evtl den einen oder anderen Link für mich? Denke aber es wird wieder der gleiche. An einen Abzug aus Folie mag ich auch nicht so richtig ran, da ich mir das mit ständig verdreckten Händen vorstelle. Habe ich in der Woche vom Job schon genug ;-)

Ja und nen neuen möchte ich eigentlich nur bauen, da er mir in der Tat zu schwer ist. Anfangs war es schon ok mit den 10,8Kg, weil er nur zum Transport im Auto gedacht war. Mittlerweile mag ich ihn aber auch auf Wanderungen nicht mehr missen und er gehört ins Boot. Der "Alte" ist aus durchgängig 2mm V2A und den "Neuen" stelle ich mir aus 1mm vor. Und mit 5,5Kg kann ich glaube ich, ganz gut leben. Da ich sonst auch eher wenig Gepäck habe, macht auch die Größe nichts.

Und Ahnung, ne die habe ich von Öfen überhaupt nicht. Bis auf das, was ich so von anderen gelesen habe. Daher auch die Idee mit dem innenliegenden Blech. Bringt schon ne Menge, da kaum Ruß und keine Funken. Die Drosselklappe im 60ger Abgasrohr regelt eh zu grob, da ich denke das dafür der Querschnitt zu klein ist. Von daher ist sie immer offen.

Ciao Olaf

welle

Beiträge: 401


13.10.2008 18:13
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

moin moin
Faltöfen baut http://www.wtp.net/simsstov/
habe ich schon mal angetestet, Guidecanoe hat
den jetzt und ist wohl ganz zufrieden.
Gruß aus der Nordheide
Albert

http://www.absolut-canoe.de

moose

Beiträge: 255


13.10.2008 18:21
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! [edit]  antworten
@ welle: zu schwer bis 6 (7) Kilo würde ich gehen

ich bin mit meinem Snowtrekker Stove sehr zufrieden, aber flacher wäre besser, schade dass man so was hier nicht bekommt


http://www.kifaru.net/stovspex.htm

@ olaf ich hatte bisher mit den Folienrohren kein Problem, der Ruß ist wie eingebrannt. nach dem Aufwickeln mit Moosen, Flechten, Blätter, Gras drüberwischen fertig, beruste Seite geht nach innen, der Dreck ist doch übersichtlich. Bei Ofenzusammenbau immer Lederhandschuhe fertig. Habs gard zum Photoshooting mit nackten Fingern aufgerollt und zusammengerollt - Finger sauber.

moose

imbush

Angefügte Bilder:
ROR.jpg  
welle

Beiträge: 401


13.10.2008 19:54
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

hej moose,
weiss ich das der schwer ist, aber von der
klapp- und aufbauweise sehr pfiffig
Bei dem snowtrekker ofen könnte man ja mal über
ein Sammelbestellung nachdenken....
wenn es sich lohnt könnte ich das organiseren
Gruß aus der Nordheide
Albert

http://www.absolut-canoe.de

Toolboxafloat

Beiträge: 261


13.10.2008 20:04
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Der Snowtrekker ist ein wenig rostanfällig. Meiner sah jetzt nach der Sommerpause so aus:



Ich hatte ihn nur mit einem öligen Lappen abgewischt bevor ich ihn eingelagert hatte. Jetzt ist er üppig mit Öl eingesprüht worden. Wenn ich nächstens wieder anfeuere wird er sicher entsetzlich stinken...

Axel

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

Olaf

Beiträge: 71


13.10.2008 20:06
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

ok, habt vielen Dank für Eure Anregung und Mühe. Ihr habt es auf jeden Fall geschafft, dass ich meinen Ofen in Frage stelle und über die klappbare Variante mit dem rollbaren Abgasrohr nachdenken werde

Habt nen schönen Abend, Olaf

moose

Beiträge: 255


13.10.2008 20:17
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! [edit]  antworten
@ welle: du meinst über eine kifaru Klappofen Sammelbestellung nachdenken !! Bin sehr dafür, wenn das hier keiner baut, scheinen die die billigste Quelle zu sein.
moose

imbush

maromaier

Beiträge: 98


15.10.2008 08:11
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten
Holla,

Ich habe vor, mir den Woodland Edge Faltofen zu bestellen (siehe hier). Hab ich im englischen Forum gefunden. Nicht ganz billig, aber das Pfund Sterling steht zur Zeit günstig. Anzusiedeln irgendwo zwischen Firebox und Mini-Ofen. Werde mir wohl noch ein Folienrohr dafür basteln (wo bekomme ich die Folie in den NL?).

Gruß,
Mark

w w w . F r e e s t y l e C a n o e i n g . n l

Frank_Moerke

Beiträge: 308


15.10.2008 09:29
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Es geht doch eigentlich ganz einfach ......

Ich nutze jetzt seit Jahren den "Edelstahl-Petz" und bin damit sehr zufrieden.
Vorteile:
+ Sehr geringes Gewicht und Packmaß
+ auch als Hobo-Ofen nutzbar
Nachteil:
- beim Kochen muß man zum Nachlegen des Holzes Topf runternehmen, Deckel ab ... ist etwas fummelig

Habe jetzt auf Folien-Ofenrohr umgestellt, aller Krempel paßt komplett in den Ofen.

Transportgewicht inkl. Verpackung: ca. 4 kg
Nettogewicht Ofen: ca. 2,3 kg
Packmaß: ca. 23 cm Duchmesser x 33 cm Höhe (alles in einen Plastik-Eimer verpackt)

Kosten: unter 200,- € für alles ...

Kleiner und leichter geht es nicht mehr ....

Trapper

Beiträge: 198


15.10.2008 12:05
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Zitat von Frank_Moerke

Kosten: unter 200,- € für alles ...
Kleiner und leichter geht es nicht mehr ....


Jep, ich mache und sehe das genauso!!

Internette Grüße Thomas

Gersprenzfischer

Beiträge: 158

15.10.2008 19:23
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten
Das ist mein Eigenbauofen, eine Art Kifaru-Klon, auf dem letzten Bild im 2ten Eigenbauzelt aus Silnylon. Zelt (5m Duchmesser) und Ofen zusamen dürften max. 7,5 kg wiegen. Meine Erstkohte aus BW wiegt 15kg.
Kosten Ofen: keine 100 Euro und keine 5 STd Bastelzeit (nachdenken exklusive; Schlosser befreundet); das Zelt kommt auf ca 500 Euro, und 4-6 Wochen wenig Freizeit.
Angefügte Bilder:
PA040016.JPG   PA170043.JPG   A-vorn_Vordach.JPG  
moose

Beiträge: 255


15.10.2008 21:39
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! [edit]  antworten
der Ofen ist ja die Wucht schlecht hin. Ich kanns mir fast vorstellen, aber könnten wir da bitte Detailbilder + Text bekommen, wie wird das zusammengehalten, neben der Selbstklemmfunktion ? Blechstärke ?

moose

imbush

Gersprenzfischer

Beiträge: 158

16.10.2008 11:05
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten
Material 0,3mm HS Edelstahlfolie, Gewicht um die 2 Kg mit Rohr (es können auch 2,5 sein, ich weiß es nicht mehr genau)
Ober und Unterseite sind an allen Seiten ca. 2cm abgekantet, dazu sind fast über alle Seiten lange Winkel mit knapp 2cm Kantenlänge eingenietet. Abstand zur Aufkantung 0-0,3mm. Die rechte und linke Seitenwand ist ebenfalls abgekantet. Die Seitenwände werden nur auf die Grundplatte gesteckt und die hintere Wand ebenso, dann wird die Oberseite aufgesteckt. Zusammengehalten wird durch vier Gewindestäbe mit Rundmuttern, ähnlich Kifaru. Das Ofenrohr wird einfach von oben eingesteckt, ebenfalls ähnlich Kifaru. Die Vordertür ist gliech die Vorderseite, sie wird einfach von oben eingeschoben.
In der Praxis heizt das Teil super, das eine Bild zeigt den Ersttest, der Ofenglühte samt Rohr. Binnen MInuten hatte ich 45° im Zelt, bei ca. 5° Außentemperatur.
Aufgrund des dünnen Material hat der Ofen ein Eigenleben, d.h. er verzieht und bewegt sich beim Heizen, nicht kritisch aber erwähnenswert. Die KOchoberfläche ist daher nicht mehr topfeben, es braucht dadurch ein bisschen länger, da der Ofen aber sowieso in Betrieb ist, kein Problem. Es hat Platz für 2 töpfe und die Kaffekanne. Da sich das Ganze verzieht, zerlege ich ihn nur im Notfall, da das Zusammenstecken mit verzogenen Teilen nicht ganz einfach ist. Es geht aber, am besten mit 4 Händen :D Ebenso überdenkenswert ist die Vordertür. Die verklemmt sich manchmal. Bis jetzt ging es aber immer wieder zu lockern, auch im Glühzustand, ich muss dann aber mit Hölzern als Hebel und Hämmer arbeiten. Das die Tür damit auch gliech Luftzufuhr ist ist klar.
Völlig geschlossen, also Vordertür zu und Rauchklappe geschlossen brennt das Teil max. 1-1,5 Std. nach, danach ist alles restlos verbrannt, dann wirds kalt, aber in spätestens 15 Minuten nach dem Anzünden ist das BW-Zelt wieder warm.
Am schlimmsten ist aber, dass ich dieses Jahr kein einziges Mal mit Zelt, OFen und Kanu unterwegs war, da sich dafür wegen Familie und Beruf kein Termin fand, außer einem, an dem es in Strömen dauerregnete und wir dazu keine Lust hatten...
moose

Beiträge: 255


16.10.2008 19:54
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! [edit]  antworten

klingt gut, stell mal bitte Foto von der Winkelgeschichte rein, die Ofenfront müsste noch ne Tür bekommen mit Luftzufuhrregler beommen das Ofendach etwas stärke dann funzt das.

imbush

Gersprenzfischer

Beiträge: 158

18.10.2008 15:53
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten
Ein besseres hab ich nicht, auf der rechten Seiten ist der Innenwinkel zu entdecken.
Wie zu sehen ist die Tür gliechzeitig die Luftregulierung, ganz unten ist alles zu...
Oberseite verstärken wiegt nur mehr, auch stärkeres Material wird sich verziehen. Das ist bei meinem wie beim Kifaru, das sind eigentlich keine Ofen sondern Lightweight-Rundum-Feuerschutze mit Kochmöglichkeit, kurzum genau das Richtige für Kanuten...
Angefügte Bilder:
PA170038.JPG  
welle

Beiträge: 401


18.10.2008 18:34
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten
moin
lightweight-rundum-feuerschutze - sehr schön ausgedrückt!
Ich staune immer wieder, wieviele threads es bei dem
Thema Ofen gibt. Ich nutze nach vielen Experimenten
jetzt am liebsten eine Firebox, nicht ganz geschlossen,
leicht mit 2,9 kg und gleichzeitig als Grill zu gebrauchen.
Wichtig ist trockenes Holz, ausreichend Zug und ein nicht zu
großes Feuer.Bild folgt später
Gruß aus der Nordheide
Albert


http://www.absolut-canoe.de
Klaus

Beiträge: 939

18.10.2008 21:13
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten
Hi Albert mit dem Holz und das es auch sehr trocken (abgelagert)sein sollte und auch bestimmt das richtige Holz zu verwenden ist.

Da währe mal eine neue Diskusion fällig was für eine Holzart nehmt ihr? oder gibt es da keine Unterschiede? Für Leute die auf dem Land Leben dürfte es da ja keine Probleme geben. Lebe auch in einem Dorf heize aber anderen Brennstoffen.
.....PS.......
Gebe aber gleich zu... keinen Zeltofen zu betreiben, lese nur hier im Forum und bin gespannt über die Ausgefallenen Konstruktionen, kenne nur Öfen vom GOC Treffen.

Wünsche einen sonnigen Sonntag. Klaus
moose

Beiträge: 255


18.10.2008 22:59
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! [edit]  antworten


Öfen sind schon mit Recht ein zentrales Thema, ist man doch im Bush jenseits oder am Polarkreis auf Wärme angewiesen. Und gerade da draußen muß man mit dem schlimmsten Holz (Bäume fällen ist meist nicht erlaubt), meist verfault, nass - und eben nicht abgelagert - zurecht kommen, daher hab ich gerne einen Ofen, je leichter und zerlegbar je besser. Fürs offene Feuer (zum Fische Räuchern) Hobofen oder Feuerschale (Lamellending von Globi oder Lauche.

Trocken und Warm - da kann nix schief gehen auf Tour, egal wie lang :)

moose

imbush

markuskrüger

Beiträge: 82


19.10.2008 12:39
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Hi Albert,
wie 'versprochen' habe ich ein paar Bilder meiner 'Feuerbox' (Easy-Grill Mutation) eingestellt. Die Entwicklung dieses Threads hat mich dann doch noch mal daran erinnert...

http://www.canadierforum.de/t1834f18-Kla...l-Mutation.html

Gruß,
Markus

Frank_Moerke

Beiträge: 308


19.10.2008 13:21
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Es muß ja nicht gleich bis zum Polarkreis gehen, in der jetztigen Jahreszeit ist es auch in unseren Breiten schön, wenn das Zelt beheizbar ist, man hemdsärmelig frühstücken kann oder das Handtuch wieder trocken wird. So ganz nebenbei hat man ja auch noch eine prima Kochstelle.

Die Frage nach der Holzauswahl beantwortet ja in der Regel die umgebene Natur. Nach Möglichkeit versuche ich einigermaßen trockenes Laubholz zu finden. Selten dürfte man dabei die große Auswahl haben ... Muß mal Nadelholz in den Ofen wandern, sollte der Kienanteil möglichst gering sein, um den Funkenflug in Grenzen zu halten.

Da in der Natur das Holz doch nicht immer super durchgetrocknet ist, kann ein geschlossenes Ofensystem erheblich angenehmer als ein offenes Feuer im Zelt sein. Für ein offenes Feuer sollte das Holz gut trocken sein und man sollte möglichst wenig aber gleichmäßig nachlegen, um die Rauchentwicklung so gering wie möglich zu halten.

Tommy

20.10.2008 03:32
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

"und wer heute noch mit schweren, sperrigen Ofenrohrabschnitten rumfährt ist selbst Schuld oder lebt nicht im bush, die h+s Präzisionsfolien erledigen den Job für 35 Euro ca."

Hm, moose, jetzt bin ich aber enttäuscht. Dabei hatte ich soviel Freude an meinem Titanöfelchen mit 3kg bei 30*26*46. Natürlich wird der mit den ineinandersteckbaren, konischen Titanofenrohren (Durchmesser zwischen 7 und 10 cm, dickste Stelle in der Mitte) incl. Sparkarrester nur zu einem Drittel voll. (je vier Rohrstücke lassen sich ineinanderstecken). So daß in dem Ofen noch Werkzeug, Verbandskasten etc. Platz findet. Nicht zu vergessen die herrlichen Farben, die beim Erhitzen des Titans entstehen. Ich brauche auch nur zwischen 10 und 20 sec zum Zusammenstecken und das Rohr hält stabil mit einer Befestigung an der Zeltstange auch in starkem Sturm, aber was heißt das schon, wenn es alternativ Rollrohre gibt, die in 5 sec. aufzubauen sind.

Jetzt ist wohl doch alles für den Müll, auch der luftdicht verschweißte Ofen, der so gut zu regulieren ist und durch die große Klappe auch das Befeuern mit großen Stämmen erlaubt und so stundenlange Wärme ohne nachzuschüren gibt. Alles nichts wert, da nicht zusammenklappbar.

Wo gibts denn die Präzisionsfolien am günstigsten und was kann ich mit meinen jetzt wertlosen Ofenrohren wohl am besten machen?

Gruß Tommy

Übrigens, an meinem Polarkreis gibts immer wunderbar trockenes, best abgelagertes Holz;

Angefügte Bilder:
Oven 3 anonym.jpg   Oven 4.jpg   moskosel Indian summer.jpg  
Knickspant

Beiträge: 75


20.10.2008 07:23
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten
...oooch Tommy, wenn Du ihn jetzt ohnehin wegwirfst, dann wirf ihn doch in meine Richtung...
(...und wo oder wer ist eigentlich dieser Bush? Ist das der mit "George W." [sprich Dubblwju] davor?)

GerdA
moose

Beiträge: 255


20.10.2008 07:47
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! [edit]  antworten
@tommy: na dass ist ja klar, dass die Titanofendinger ne S-Klasse für sich sind. Und erst recht die Titanrohre. Obwohl der Ofen ja trotzdem etwas sperrig bleibt. Und das Holz ist ja erste Sahne, stand der tote Baum noch, oder lag der schon. Wo stand das Zelt sieht gut aus. Meine Bemerkung zielte auf uns Paddler ab, die mit den schwereren Öfen vorlieb nehmen und auch noch mit Rohren kämpfen müssen. Da ist die Präzisionsfolie eine echte Hilfe. Manchmal findet man schönes Holz, manchmal nicht.

P.S muss man eigentlich immer etwas provozieren, damit mal jemand so schöne Photos wie die von tommy einstellt.

Moose

imbush

Angefügte Bilder:
Holz.jpg  
Tommy

20.10.2008 12:14
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Lieber Gerd,

Gott sei Dank las ich Elchs differenzierende Erwiderung bevor die Müllabfuhr hier war. Und das Argument mit dem Volumen versteh ich gut, bei nem Outside würd ich auch eher versuchen, den Schwerpunkt tief zu halten, also Volumenmäßig zu denken.

Der Baum stand ungefähr 5-6 Jahre im trockenen Steppenklima des Yukon, nachdem ein Waldbrand drübergegangen war. Steht da fast überall rum das Zeugs.

Ansonsten fühle ich mich verstanden. Das Photo stammt vom Dezdeash River, Kluane, Yukon. Danke für Rückmeldung.

Tommy

Angefügte Bilder:
Moskosel Clouds.jpg  
maromaier

Beiträge: 98


22.10.2008 12:43
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten
Keine Ahnung, ob das hier schon bekannt ist oder nicht, aber: Ikea bietete vom bekannten Mini-Feuerkorb nun auch eine größere Variante an. Gleicher Durchmesser, aber ein Stück höher. Gestern abend gleich getestet: Es gehen jetzt auch größere Scheite rein und man braucht nicht so oft nachzulegen. Prima! Leider versuchen sie immer noch, ihn als Besteckkorb an den Mann/die Frau zu bringen...

Gruß,
Mark.

w w w . F r e e s t y l e C a n o e i n g . n l

moose

Beiträge: 255


22.10.2008 13:51
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! [edit]  antworten
http://www.ikea.com/PIAimages/23278_PE070489_S3.jpg
den da ? stell mal link ein der scheint mir zu klein zu sein

antwort gleich von mir:

das ist er http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/30131716

und gleich noch was - potentiell Feuerkorb gefährliches

http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/90011829

und das noch - könnte nützlich sein
http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/50011831

ich liebe Pimp mein Lagerfeuer

imbush

Lodjur

Beiträge: 135

23.10.2008 07:49
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Hi Jungs, Ihr kommt ein bisschen zu spät damit . Schau mal in die Rubrik self made und da "noch ein Hobo, Zeltheizung und mehr"...IKEA ist ein Hobo Wunderland nur das die das nicht wissen .... Und der Besteckkorb lässt sich auch noch pimpen. EInfach in den Korb ein 0.1 mm Edelstahlblech einlegen so das nur unten zwei und oben eine Reihe Löcher freibleibt. Blech festpunkten oder schrauben. Schon zieht der Kleine richtig.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

moose

Beiträge: 255


23.10.2008 09:01
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! [edit]  antworten

und ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht ....
über die Hobo Geschichte von Dir (allerdings im Explorer) brüte ich schon ne Weile ohne die Verbindung zu IKEA gefunden zu haben. :)
moose

imbush

WenigPaddler

Beiträge: 154


23.10.2008 09:44
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Na da wird meine Frau sich aber wundern, dass ich nächstmal unbedingt mit zu Ikea will.

Ich will mal versuchen was passendes für den Feuertopf vom Kelly zu finden, um auch mal eine Pfanne warm zu kriegen. Also irgend ein Blechring mit Lüftung, stabil genug um eine kleine Pfanne zutragen.


Gruß
Andreas

Klaus

Beiträge: 939

23.10.2008 09:54
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Auf Flohmärkten gibt es auch mal die Möglichkeit so was zu finden.
Bei Ikea ist die Schlange vor den Kassen immer so lang, da möchte ich auch nicht anstehen.
Klaus



Lodjur

Beiträge: 135

23.10.2008 11:17
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Hi Moose, dritte Zeile von unten. Die Geschichte im Explorermagazin endet beim IKEA Hobo weil ich die anderen nicht mehr baue. Siehe die Nachträge am Ende der Geschichte. Einfach zu teuer geworden in der Herstellung. Leider!
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

Lodjur

Beiträge: 135

23.10.2008 11:23
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Hi Andreas, ist das Unterteil vom Kelly nicht aus Alu? Da wäre ich vorsichtig das richtig als Hobo zu nutzen. Die kurze Brennzeit bis das Wasser kocht geht ok wenn du aber länger richtig damit feuerst dürfte/könnte Alu schlappmachen. Und nen anständigen Bodenschutz sollte das auch haben.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

welle

Beiträge: 401


23.10.2008 22:09
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

moin Andreas,
moin Bernd,
das Unterteil vom Kelly ist aus Alu und nicht
wie Bernd richtig erkannt hat, für "Dauerbrand"
geeignet, es wird weich und wirft sich. Deswegen
funktioniert es u. a. auch nicht, beim Kelly den Topfaufsatz
zum längeren Kochen zu nehmen.(trotz Herstellerempfehlung)
Ich bleibe bei meiner Liard Firebox, kostet zwar macht aber
auch keine Probleme
Gruß
Albert

http://www.absolut-canoe.de

WenigPaddler

Beiträge: 154


24.10.2008 09:17
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Danke für den Hinweis aufs Aluminium, war mir nicht klar, dass das nur für eine kurzzeit Erwärmung gedacht ist.

Vielleicht schaue ich dann mal nacht einem "kompletten" Edelstahlersatz in der Küchenabteilung. Wäre ja so praktisch. Denn auf meinem frisch gebrühten Kaffe verzichte ich sowieso nicht, also fehlt ja nicht mehr viel um auch den Topf warm zu kriegen.

Noch eine zweite Feuerstelle finde ich nicht so optimal.

Gruß
Andreas

Bruno

Beiträge: 19

24.10.2008 20:16
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Ich habs anderswo schon mal gesgt. ich habe bei Rewe einen Siebeinstazt für Kochtöpfe zum schonenden garen von Gemüse gekauft. Der soll mir als Feuerschale dienen. Das Ding sieht so aus wie eine Feuerschale die es bei Globetrotter gibt, diese hat nur nicht die Sieblöcher. Aber Luft kann so ein offenes Feuer gar nicht genug bekommen. Aber die Ikea-Hobos werde ich auch mal testen.

Lodjur

Beiträge: 135

25.10.2008 14:48
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Hi, diese Siebeinsätze gibts auch für kleines Geld bei IKEA, ich sag doch Hobo Wunderland
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

WenigPaddler

Beiträge: 154


27.10.2008 09:42
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Also ich habe jetzt mal die Hobo-Abteilung beim Rewe besucht, (wirklich super getarnt als Küchenabteilung.)
Als Ergänzung für den Kelly gibt es dort Aufsätze, (als Tortenring getarnt). Die Länge ist genau so bemessen, das man mit dem Reststück den Brenntopf auskleiden kann. Ich denke der Edelstahl verhindert, dass das Aluminium zu warm wird.
Die Stangen sind 4mm hatte ich noch.
Jetzt muß ich nur noch Lüftungenlöcher "reinnagen", damit auch ein größerer Topf plaziert werden kann.

Für das Feuerchen nehme ich sehr kleine Hölzchen und lege oft nach, dann brennt es prima.

Gruß
Andreas

Angefügte Bilder:
KellyHobo.jpg  
Peter Pan

Beiträge: 17


27.10.2008 11:53
weiter mögliche Hobo-Quelle antworten

Manchmal geht man ja nach dem Lesen eines Beitrages mit anderen Augen durchs tägliche Leben,
habe gerade beim Einkauf folgendes entdeckt:

http://norma-online.de/_de_/_angebote_/_...t-081027-35943_


Zu finden bei Norma, ist vielleicht einfacher erreichbar (näher) als Ikea.
Brauchbarer Rohstoff für Basteleien !

Viele Grüße Peter

Angefügte Bilder:
edelstahl_zubehoer.jpg  
Bruno

Beiträge: 19

27.10.2008 13:05
RE: weiter mögliche Hobo-Quelle antworten

Da ist ja das Reinigungsset gleich dabei.

maromaier

Beiträge: 98


01.11.2008 12:17
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten
Kleiner Zwischenbericht zum Woodland Edge. Habe die Folie von Welle (danke!!!!!!) erfolgreich zum Rohr gewickelt und mit dem Öfchen getestet. Funzt prima! Er ist zwar nicht wirklich dicht, aber das 3 m lange Rohr zieht so unglaublich, daß praktisch aller Rauch sofort darin verschwindet. Trotz der winzigen Abmessungen (der Ofen ist nur ca. 16 cm lang x 12,5 breit x 18 hoch, mit Beinen, ohne Kamin) bollert er ganz ausgezeichnet und wird recht heiß (ob heiß genug werde ich im Zelt noch testen). Muß allerdings regelmäßig gefüttert werden. Ich habe das Ofenrohr eng gewickelt (ca 7,5 cm Durchmesser) und halte es mit 3 entdeckelten Blechdosen zusammen. Es steckt lose über dem kurzen, rechteckingen Kamin. Habe vor, für die Zeltdurchführung eine größere Dose zu nehmen, bei der ich in Deckel und Boden Löcher schneide, durch die das Ofenrohr paßt. Das hält Abstand zum Zelt, dichtet gegen Regen, und hält das Rohr zusammen (...hoffe ich). Werde es melden, wenn ich das soweit habe.

Grüße,
Mark.

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Öfchen1.jpg   Öfchen2.jpg  
lej

Beiträge: 336

01.11.2008 13:33
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Hallo Mark
Dein Ofen sieht auch ganz nett und praktisch aus, bringt mich aber noch mehr ins Grübeln. Wenn ich es denn endlich schaffe mal zum Kanadiertreffen zu kommen, wäre es toll, da mal die ganze Bandbreite an Zeltöfen in Natura zu sehen, ständig taucht ein neues bzw. anderes Modell im Forum auf und irritiert mich bzw. verschiebt den Anschaffungstermin bei mir, da ich Sorge habe, mir den Verkehrten zu zulegen.
Gruß Jürgen

maromaier

Beiträge: 98


01.11.2008 16:45
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten
Ein paar ergänzende Daten zum Woodland Edge Ofen: Zerlegt ist der Stapel Bleche ca. 18 x 20 x 4,5 cm groß. Er wiegt 1940 g (Küchenwaage). Das Material ist Edelstahl 1,5 mm (Feuerrost 2,0 mm), alles lasergeschnitten. Das Oberblech mit Kamin kann auch weggelassen werden, dann wird der Ofen zur Firebox. Ein Edelstahlgrillrost gehört auch dazu. Vorne sind zwei Bleche, die nur lose einghängt sind und zum Befüllen abgenommen oder ganz weggelassen werden können. Mehr Pix und Info auf http://www.woodlandedge.co.uk/firebox.html.

Ich hatte ihn jetzt 5-6 mal an und die Bleche haben sich ganz leicht verzogen. Jetzt begreife ich auch, warum Schlitze in den beiden kleinen Blechen für die Vorderseite breiter sind: Sie lassen sich auch jetzt noch problemlos einhängen. Mal sehen, wie lange das so bleibt.

Mark.

w w w . F r e e s t y l e C a n o e i n g . n l

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img_3208.jpg  
saniwolf

Beiträge: 32


11.01.2009 22:22
RE: Keine Alu-Rohre für Zeltöfen! antworten

Hallo,

ich bin schwer über den Bau eines Zeltofens. Werde, wenn's soweit ist, das Ergebnis einstellen.

Was mich interessiert: Mit welchen Blechstärken arbeitet ihr? Welche Blechstärken haben die gängigen Zeltöfen (Kifaru, Nordisk Thor, FIBI-ZELTOFEN, Frisport Zeltofen, Snowtrekker, Campfire Stove, Helsport usw. - habe ich welche vergessen?)???

Auf jeden Fall lass' ich 'was von mir hören, wenn's soweit ist.

Bis dann

Wolf


saniwolf

Beiträge: 32


11.01.2009 22:29
Zeltofen antworten

Hallo,

ich bin schwer über den Bau eines Zeltofens. Werde, wenn's soweit ist, das Ergebnis einstellen.

Was mich interessiert: Mit welchen Blechstärken arbeitet ihr? Welche Blechstärken haben die gängigen Zeltöfen (Kifaru, Nordisk Thor, FIBI-ZELTOFEN, Frisport Zeltofen, Snowtrekker, Campfire Stove, Helsport usw. - habe ich welche vergessen?)???

Auf jeden Fall lass' ich 'was von mir hören, wenn's soweit ist.

Bis dann

Wolf

Frank_Moerke

Beiträge: 308


12.01.2009 08:40
RE: Zeltofen antworten

Kommt sehr drauf an, ob Dein Ofen rund werden soll oder eckig. Bei einem runden Ofen deht sich bei Hitze das Matrial gleichmäßig aus, ein Verziehen bei Hitze ist so kein Thema. Da reicht eine Blechstärke von 1 mm völlig aus.
Bei einem eckigen Ofen ist das Problem mit dem Verzug vorhanden. Da kommt es auf Dein Konstruktion an, wo Du welche Blecjstärken verwendest.

moose

Beiträge: 255


12.01.2009 09:28
RE: Zeltofen [edit]  antworten
Die Snowtrekker Zeltöfen werden aus 22 gauge 0,644 mm Stahlblech hergestellt. Ich habe diesen Ofen. Diese Stärke reicht auf jedenfall auch was das Verziehen angeht. Stahl wir schnell schwer wenn's dicker wird. 1 mm ist schon sehr kraftig.
moose

imbush

Olaf

Beiträge: 71


12.01.2009 15:42
RE: Zeltofen antworten

habe meinen kastenförmigen mittlerweile aus 0,5mm V2A und er ist so ok, verzieht sich in der Deckfläche aber leicht. Beim vorigen mit 1mm war es aber auch so

Olaf

saniwolf

Beiträge: 32


12.01.2009 18:26
RE: Zeltofen antworten

Hallo,

danke für die Infos. Der Thor von Nordisk schaut ja sehr stabil aus. Hat den jemand? Wie stark ist da das Blech?

Übrigens: ich bin jetzt schon ca. 1/2 Jahr am Überlegen. Habe einen Fehlversuch hinter mir (war zu klein) und bin jetzt (glaube ich) auf dem richtigen Weg.

Gruß Wolf

welle

Beiträge: 401


12.01.2009 19:00
RE: Zeltofen antworten

hej Wolf,
vergiss den Ofen von Nordisk, dann kannst Du auch
gleich Feuer in einem Tresor machen, viel zu schwer
und unhandlich für die Canoereise.Wiegt 16,5 kg!
Gruß aus der Nordheide - mit reichlich Eis fürs
Tipitreffen
Albert

moose

Beiträge: 255


12.01.2009 19:31
RE: Zeltofen [edit]  antworten
Gut gemeinter Rat:
Blech 0,5 mm bis 0,7 mm - Verbindungen müssen gefaltet werden, dazu braucht es eine Abkantbank, dann Punktschweisen - oder Nieten - alles andere wird nix!! - zumindest nicht hübsch.
Es geht auch mit Faltzangen und Hammer auf die harte Tour aber das muß man können !!
Ich hab aus Öltonnen in den 70er Jahren Öfen mit Hand-Tools gemacht - das ist eine Sauarbeit!!
Moose

imbush

trullox

Beiträge: 211

12.01.2009 20:15
RE: Zeltofen antworten

Hi Wolf!
Der Campfirestove aus V2A siehe hp http://www.campfirestove.de wiegt 11 kg und ist zweiflammig. Wir sind sehr zufrieden damit.
Gruß!
Fred

saniwolf

Beiträge: 32


12.01.2009 21:40
RE: Zeltofen antworten
Hallo,

ein paar Bilder: 2x Zeltofen die 1. Hat mir nicht gefallen, da der Ofen einfach zu klein war.

Der Neue:
Die zwei Teile habe ich auf dem Schrott gekauft (10,00 EURO). Das sind zwei Schächte einer Dunstabzugshaube (20 x 20 cm).
Mein Ziel:
Max. 50 EURO Gesamtkosten
Max. 10 Kg, eher 5 Kg Gesamtgewicht (mit Rohr 4 m, Kiste, also alles)

Übrigens hab' ich ein ganz besonderes Ofenrohr im Auge, weiß aber selbst noch nicht, ob's funktioniert!

Mal schau'n

Bis bald

Wolf
Angefügte Bilder:
zeltofenalt1.jpg   zeltofenalt2.JPG   zeltofenneu1.JPG  
moose

Beiträge: 255


12.01.2009 22:11
RE: Zeltofen [edit]  antworten

Raffiniert, da spart man sich eine Menge dengeln.
die könnte man auch legen, nicht hochkant - 5 kg wäre ein Traum
halt uns auf dem laufenden
moose

imbush

Frank_Moerke

Beiträge: 308


13.01.2009 08:38
RE: Zeltofen antworten

hi moose,
die meßlatte in puncto gewicht liegt hoch.
edelstahlpetz + abzugsrohr aus edelstahlfolie + zubehör : knapp 4 kg

moose

Beiträge: 255


13.01.2009 09:07
RE: Zeltofen [edit]  antworten
der ist aber ein Zylinder (er baut Ihn glaub ich auch nicht mehr) beim klassischen Kasten muß man da Zugetändnissse machen.
Jörg

Bild ist vom Chef

imbush

saniwolf

Beiträge: 32


13.01.2009 19:55
RE: Zeltofen antworten

Hallo,

Moose, die kann man nicht legen, die werde ich bestimmt legen. Von hochkant und Toploader habe ich seit meinem ersten Versuch genug.

Übrigens, die Grundform der Klappe ist fertig (der Ofen soll nämlich keine Tür, sondern eine Klappe bekommen). Ist so gedacht: die Seiten werden durch eine Schraube mit Beilagscheibe wie auf Schienen geführt. Dann gibt es vorne und hinten einen Anschlag (geöffnet und geschlossen). Da kommt noch ein Griff und eine kontrollierbare Luftzufuhr hin.

Schön dass es so kalt ist - da kann man sich das Kühlmittel beim Bohren sparen javascript:returnTag('').

Was meint ihr: ich möchte den Transportkasten gleichzeitig als Aschekasten nutzen. Wegen der Gewichtsersparnis habe ich an Aluminium gedacht. Der Kasten soll direkt unter dem eigentlichen Ofenkörper liegen. Wird das Ganze für Alu zu heiß (Asche, Abstrahlung vom Ofen)???

Danke für's Mitdenken

Gruß Wolf

Angefügte Bilder:
Klappe1.JPG   Klappe2.JPG   klappe3.JPG  
Toolboxafloat

Beiträge: 261


13.01.2009 20:05
RE: Zeltofen antworten
Wie kriegste das blos so sauber gesägt? Ich bin Holzwerker und wundere mich immer wieder, was man dann doch aus Metall so machen kann.
Ich habe immer mal gedacht, dass ich mir - Georg Petz' Prinzip abkupfernd - aus einer alten Gasflasche oder einem Feuerlöscher einen Ofern zurechtsäge und -niete. Das müsste doch eigentlich auch gehen?

Was den Aschekasten aus Alu anbetrifft würde ich meinen, dass die Hitzeabstahlung nach unten längst nicht so groß ist wie nach oben. Das könnte klappen. Das Aluminium sollte aber nicht zu dünn bemessen sein. Bei den Kelly-Kettles wird ja davor gewarnt die Feuerschale (aus Alu) ohne Kessel zu betreiben weil der ausbleibende Schornstein-Effekt für zu große Hitze sorgt. Irgendwann bröselt das Aluminium.

Axel

PS: Vielleicht sollte Frank mal eine Sonderrubrik "Öfen, Zelte und weiteres standesgemäßes Reisezubehör" einrichten... Für 'Außenstehende' ist es immer nicht so leicht nachzuvollziehen, dass im "Canadier-Forum" so viel nicht besonders schwimmfähige Hard- und Software behandelt wird.

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

moose

Beiträge: 255


13.01.2009 20:12
Aschekasten ? [edit]  antworten
wieso Aschekasten, wenn Asche drin, Rohr ab, Ofen raus aus dem Zelt, Asche umweltgerecht entsorgen in z.B. Lagerfeuerplatz kippen, oder Boden Düngen, mit Wasser absichern - fertig.

Bei der Klappe bin ich gespannt, ob die genug dicht hält, wenn Winddruck den Zug negativ beieinflußt. Ansonsten wird das jetzt schon ein Luxusteil.

moose

imbush

saniwolf

Beiträge: 32


13.01.2009 20:12
RE: Zeltofen antworten

Hallo Axel,

nix gesägt: grob vorgeflext (mit 'ner 1-mm-Flexscheibe), kurz eingespannt und gefeilt. So wird einem wenigsten warm - gerne hätte ich noch ein wenig weiter gemacht, aber vor den ersten Erfrierungen höre ich lieber auf.

Zum Thema Zeltofen aus Gasflaschen oder Feuerlöschern: Wenn der Ofen fertig ist, mache ich noch ein HIGH-END-LUXUS-UND-SAU-SCHWER-MODELL-MIT-GLASSCHEIBE aus einem alten Edelstahlbierfass.

Gruß Wolf

saniwolf

Beiträge: 32


13.01.2009 20:22
RE: Aschekasten ? antworten

Hallo moose,

nicht nur Aschekasten: ich möchte dem Ofen von unten auch noch ein wenig Luft gönnen (also auch im "Aschenkasten" eine kontrollierte Belüftung) und außerdem soll der Ofen noch etwas erhöht stehen. Füße sind mir etwas zu wacklig.

Gedacht habe ich das Ganze so: Der Ofen wird nach oben aus dem Transportkasten genommen, dann nach hinten ausgezogen (ist dann größer als der Kasten) und dann wieder auf den Kasten (dient dann als Sockel) aufgesetzt.

Momentan ist der Ofenkasten 20 x 20 und 42 cm lang. Ausgezogen wäre er dann ca. 65 cm.

Gruß Wolf

moose

Beiträge: 255


13.01.2009 20:27
RE: Aschekasten ? [edit]  antworten
da bräuchte man jetzt eine Zeichnung
in einem 3,80 m Tipi ist das eigentlich schon zu lang mit 64 cm - nur mal so mitgedacht.
moose

p.s. Im übrigen sind, imho, angeregte Diskussionen über Öfen. Packsäcke und Zelte genauso wichtig und spanned wie über das open canoe, Paddel und Reviere. Wärme, Dach über dem Kopf und das Fortbewegungsmittel, das braucht es halt.

imbush

saniwolf

Beiträge: 32


13.01.2009 20:31
RE: Aschekasten ? antworten

Hallo moose,

meine Daten: Frau, 3 Kinder, ab April Hund, Tipi Durchmesser 5 m, mehr Platz, mehr Essen, mehr Töpfe, mehr Holz da mehr Kinder Holz sammeln und ich will's auch warm haben. Daher: größerer Ofen!

Gruß Wolf

moose

Beiträge: 255


13.01.2009 20:49
RE: Aschekasten ? [edit]  antworten

ich trau mich gar nicht zu fragen: In welches canoe wird das alles verladen, oder hast Du da noch bemannte Beiboote ?
moose

imbush

saniwolf

Beiträge: 32


13.01.2009 20:53
RE: Aschekasten ? antworten

Hallo Moose,

ganz nah' dran: Die Kinder sind auf Kajak - die Frau auch. Ich hoffe, wenn der Hund im April da ist, dass der zu mir hält.

Gruß Wolf

Lodjur

Beiträge: 135

13.01.2009 23:28
RE: Aschekasten ? antworten
Hi Jungs, kein direkter Zeltofen aber ein klasse Hobo. Ich hänge es mal hier rein und mache keinen neuen Thread auf. Vor ein paar Tagen entdeckt und direkt gekauft. Als alter Hobonaut muss ich meine Sammlung vergrössern ;-). Das Teil ist ziemlich genial einfach. 1.5 mm V2A, durch die Kantung dürfte sich das nicht verziehen. 32 cm hoch und 15 cm im Durchmesser. Wird durch die gekreuzten Fussteile und Topfauflage zusammengehalten. Der Boden ist nicht gelocht, es fällt also keine Asche unten raus. Nat. noch kein perfekter Bodenschutz aber schonmal nicht schlecht. Man kann ja noch was unterlegen. Kostet 99,- Euro bei
http://www.nakatanenga.de. Im Vergleich mit Petz und Fibi die ja in der gleiche Grössenordnung spielen ein Sonderangebot.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

Angefügte Bilder:
hobo1.jpg   hobo2.jpg  
Gersprenzfischer

Beiträge: 158

14.01.2009 12:58
Mein Eigenbauofen antworten

Mein Zeltöfen dürfte hier irgendwo per Bild zu finden sein. Es ist ein "Kifaru"-Clone. Material 0,3mm Edelstahlfolie, gekantet und genietet, zerlegbar mit Rohr aus 0,1mm folie. Der Ofen funktioniert prima und wiegt keine 2, oder waren es 2,5?, kg. Such mal danach, eventuell auch im Outdoorforum, bzw. unter Stichwort KOtaNova, das sind meine Selbstbautipis.

saniwolf

Beiträge: 32


14.01.2009 21:29
RE: Zeltofen antworten

Hallo,

noch 'ne Frage zum Zeltofen: Mit oder ohne Funkenschutz? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, was für einer/welche Konstruktion taugt?

Ich habe gehört, dass ein angebrachter Funkenschutz schnell zusetzt und dann gereinigt werden muss???

Was meint Ihr?

Fortschritt Zeltofen: Heute hab' ich die Grundform des Transportkasten/Unterkonstruktion hergestellt. Habe mich dabei für Edelstahl entschieden. Wird meiner Schätzung jetzt 7 kg insgesamt-Gewicht. Wenn alles klappt, lass' ich die Vorder- und Rückseite einschweißen - ansonsten niete ich sie. Vorderseite ist fertig, Rückseiten noch nicht (nach 2 Fehlversuchen hatte ich keine Lust mehr). Bilder gibt's evtl. morgen wieder.

Übrigens, wer vor hat, in der nächsten Zeit auch einen Zeltofen zu bauen: Ebay Artikelnummer: 270295278964 oder "Edelstahl Platte Scheibe Ronde 89mm Durchmesser" eingeben. Die Edelstahlronden gibt es in allen Größen und sind ideal als Scheibe zum Regeln der Luftzufuhr einzusetzen.

Danke schon mal für eure Tipps zum Thema Funkenschutz.

Gruß Wolf

PS: UND IMMER D'RAN DENKEN - DER WEG IST DAS ZIEL!!!

Uwe_F

Beiträge: 33


15.01.2009 11:20
RE: Zeltofen antworten

Hallo Wolf,

gib mal "Funkensieb Tipps gesucht" in die Suchfunktion ein. Da wurde das Thema, reichlich bebildert, schon mal behandelt.

Happy ofenundfunkensiebundsoweiterbasteling,
Uwe

Frank_Moerke

Beiträge: 308


15.01.2009 11:28
RE: Zeltofen antworten

Hallo Wolf,
ich nutze als Funkenbremse ein Stück relativ grobes Streckmetall. Das fängt vermutlich nicht alle Funken, aber die meisten Größeren, die ja am gefährlichsten sind. Da geht zumindest so viel durch, daß es sich nicht zusetzt.
Beim Material muß aber auch noch etwas "Fleisch" dabei sein, zu dünn und zu fein brennt irgendwann durch.

moose

Beiträge: 255


15.01.2009 12:43
RE: Zeltofen [edit]  antworten

Es hilft auch am Ofenrohrende einen Doppelring 1cm Löcher zu Bohren dadurch werden die Glühwürmchen inaktiviert.
moose

imbush

saniwolf

Beiträge: 32


15.01.2009 15:46
RE: Zeltofen antworten
Hallo,

die Klappe am Kasten ist fertig und montiert!!! Die Luftzufuhrregelung ist übrigens aus der Ronde von ebay entstanden (siehe vorherigen Beitrag). Die Klappe habe ich mit Edelstahlnieten befestigt. Rechts und links wird sie geführt - so kann sie nach unten nicht wegknicken. Hinten ist der Kasten noch offen. Da kommt dann der andere Kasten rein. So kann der Kasten je nach Lust und Laune größer oder kleiner gemacht werden. Der Griff ist übrigen sauschwer (ich glaube der wiegt soviel wie der ganze Kasten), hat mir aber wahnsinnig gefallen - der musste einfach sein.

"Maleur mit dem Zeltofen": Beim Bohren einer großen Bohrung hat sich das Blech (Klappe) gefressen und ... Sieht man allerdings nur von innen.

Olaf hat unter dem Thread "Maleur mit dem Zeltofen" auf Seite 2 ein Bild eingestellt. Auf dem sieht man das Innenleben eingezeichnet. So eine Platte baue ich auch ein (hab' Olaf gefragt - hat nichts dagegen)! Allerdings will ich die variabel einsetzen, damit man gleichzeitig auch die Abluft regeln kann und gleichzeitig die warme Abluft an der Oberseite entlang leiten kann. Danke nochmal an Olaf.

Falls ihr noch Tips, Vorschläge und Ideen habt, her damit - Pimp my tentstove.

Vorhin war ich nochmal bei meinem Lieblingsschrotthändler und habe mich für kommende Ofenprojekte (z. B. HIGH-END-LUXUS-UND-SAU-SCHWER-MODELL-MIT-GLASSCHEIBE-UND-EDELSTAHLFASS-ZELTOFEN) umgesehen. Siehe da, ich bin fündig geworden (siehe Bild 4). Die Ofenrohre auf dem Bild werden ich beim jetzigen Modell nicht einsetzen (so wird das nie was mit 5-6-7 kg).

Bis bald

Wolf
Angefügte Bilder:
kasten1.JPG   kasten2.JPG   kasten3.JPG   material.JPG  
moose

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15.01.2009 18:32
RE: Zeltofen [edit]  antworten
das sieht ja super aus. Du kommst nicht zufällig zum Wintertreffen
ich versteh noch nicht ganz wie das mit dem hinten offen ind verlängern funktioniert - aber das werden die Bilder zeigen

http://www.canadierforum.de/t1909f8-WINT...ER-Februar.html
moose

imbush

saniwolf

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15.01.2009 18:51
RE: Zeltofen antworten

Hallo Moose,

das Wintertreffen habe ich auch schon im Visier - weiß nur nicht, ob's auch zeitlich klappt.

Zum Gewicht (meine Problemzone): Habe jetzt alle Teile schon mal zusammen auf die Waage gelegt. Mit Unterkasten aus Edelstahl (= Aschekasten, Transportkiste und Füße in einem) sind's 7 - 8 Kg. Ohne Unterkasten komme ich auf ca. 5 - 6 Kg - wobei noch Füße dazu kommen würden, die auch nicht leicht sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, dünne/leichte Füße sind eine wackelige Angelegenheit - möchte ich nicht. Hätte ich den Unterbau vielleicht doch aus Alu machen sollen?

Wären 7 - 8 Kg auch in Ordnung oder ist das zu schwer? Fragen über Fragen!

Mit Gruß

Wolf

moose

Beiträge: 255


15.01.2009 19:30
RE: Zeltofen [edit]  antworten
der Luxus Ofen aus -D- wiegt 11 kg
http://www.youtube.com/watch?v=CZ2L46Qnwbg
das ist das Limit

Was ich bisher gesehen habe ist gut, den Aschekasten würde ich weglassen, Ofenrohr Präzisionsfolie wiegt nix - das ist Standard, basta

Du machst eine so gute Arbeit, Du wirst doch ordentliche Klappfüße hinbekommen, die auch nicht viel wiegen

http://www.snowtrekkertents.com/images/legsplainfront.jpg

mein Ofen



mein Rohr


Mein Rohr im Aufbau


moose

imbush

Gersprenzfischer

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15.01.2009 20:40
RE: Zeltofen antworten

Das ist meiner, Gewicht wahrscheinlich um die 2 kg (mit Rohr!)

Angefügte Bilder:
P5230054.JPG  
saniwolf

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17.01.2009 20:26
RE: Zeltofen antworten
Hallo Moose,

ich bin begeistert von deinem Rohr! Hab's zwar schon mal wo gesehen, aber irgendwie nicht richtig wahrgenommen. Das besorge ich mir auch. Eigentlich wollte ich ein Edelstahlrohr von einer Truma-Heizung für Wohnmobile nehmen. Das ist auch sehr leicht, aber trotzdem sehr sperrig.

Was die Füße angeht: Er kriegt den Kasten. Da hab' ich mich von unserem Asbach-Uralt-Ofen inspirieren lassen. Der hat drei Türen, die oberste ist zum einwerfen großer Scheite. Die mittlere Tür zum Anfeuern hat eine Luftzufuhrregelung. Hinter der untersten Tür befindet sich der Aschekasten. Diese Tür hat ebenfalls eine Luftzufuhrreglung, die die Zuluft kontrolliert von unten zuströmen lässt. Mit diesem Drehrad kann man den Brand sehr genau einstellen.

Übrigens: Der Ofen hat im oberen Bereich ein Labyrinth eingebaut, so wird mehr Wärme von der Abluft abgegeben. Die waren früher gar nicht so dumm! So etwas ähnliches bekommt der Zeltofen auch (verstellbar).

Heute hatte ich leider keine Zeit weiterzubauen, da ich nebenbei noch unser Haus baue - ich bin aber weiterhin d'ran.

Falls jemand noch eine Idee hat: Her damit!!!

Mit Gruß

Wolf
Angefügte Bilder:
ofen1.JPG   ofen2.JPG  
saniwolf

Beiträge: 32


18.01.2009 21:28
RE: Zeltofen antworten
Hallo Moose,

wie gesagt, das rollbare Edelstahlrohr würde ich gerne bei meinem Ofen einsetzen. Hab' noch ein paar Fragen dazu: Wie mündet das Rohr im Ofen? Geht die untere Kante des Rohres durch das Eigengewicht nicht kaputt? Welchen Durchmesser hat dein Rohr? Hast du es im Zwischenbereich an der Zeltstange befestigt oder ist es nur unten und oben befestigt? Wie weit steht das Ofenende über dem Zelt? Die Folie ist 30 cm breit, richtig? Geht das Rohr auch in 4 m Länge?

Was ich auch nicht ganz verstehe: "Es hilft auch am Ofenrohrende einen Doppelring 1cm Löcher zu Bohren dadurch werden die Glühwürmchen inaktiviert." Wieso treten dann keine Funken aus?

Hat eigentlich dein Snowtrekker einen Rost am Boden oder liegt das Brenngut direkt auf dem unteren Blech? Hat der Ofen einzig die vordere Luftzufuhrregelung und reicht die?

Fragen über Fragen - ich danke schon mal.

Gruß Wolf

Mit Gruß

Wolf
moose

Beiträge: 255


18.01.2009 22:05
RE: Zeltofen [edit]  antworten
das Rollrohr endet im Originalrohr mit dem Luftregler, 4 Blechschrauben verhindern dass das Teil durchrutscht - fertig, auf dem Bild sieht man das kurze Teil mit dem Regler

das 2 Bild zeigt meinen Aufbau, wenns ganz luxuriös zugeht, 1 Rollrohr, 2 Zugeschnittenes Segment mit den Blechschrauben, 3 Winkelstück falls ich mich verrenken muß, 4 enthält den Dämpfer, das Winkelstück ist schon sehr praktisch, das Teil 1 könnte kürzer sein, da aber alles in den Ofen passt + Schaufel + Anmachzündis + Spiritusflasche etc hab ich erst mal so gelassen. Die Luftregulierung halte ich für ein Muß.

hier link zum blog von Toolboxafloat, zeigt die Originalteile des Ofens

http://2.bp.blogspot.com/_ipxCUo6MRZ4/R0...ed_straight.JPG

zum Stove pipe damper - Luftauslassregler: Da haben die was geändert, um es nestbar zu machen, ich find den klassischen Regler viel besser, durch das Rollrohr haben wir ja Platz ohne Ende gewonnen. Mit dem Original Schornstein kommt man auch nicht durch ein Tipi an der spitze, die Amis gehen ja quer durch die Wand. Durch mein langes Rohr hab ich auch keine glühenden Funken.
http://www.snowtrekkertents.com/images/damper.jpg

imbush

Angefügte Bilder:
Zwischenablage02.jpg   Zwischenablage01.jpg  
Toolboxafloat

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19.01.2009 09:14
RE: Zeltofen antworten
Das Bild zeigt sogar noch zwei zusätzlich bestellte Rohre da die Originalrohre (ganz oben - sie sind konisch und inneinander gesteckt) zu kurz für mein Zelt (Tinde 4) waren. Im rechten Bild liegt die Zeltstange neben dem zusammengefügte Ofen.


So sieht übrigens der Original-"Spark-Arrester" aus, wenn er nach zwei Tagen zugesetzt ist:

Das zweite Bild zeigt die aufgeschnittene Version, die ich mit Kaninchenkäfigdraht 'gepimpt' habe. Das hält ein wenig länger, muss aber auch alle drei/vier Tage ausgeklopft werden.

Axel

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

moose

Beiträge: 255


19.01.2009 09:22
Zeltofen - Selbstbau - Rollrohr usw [edit]  antworten

sieht so aus als ob das hier der Standard Ofen Thread wird, alles was man wissen muß , hab lange nach Deinen Bildern gesucht, jetzt bekommen wir da Ordnung rein
moose

imbush

Toolboxafloat

Beiträge: 261


19.01.2009 09:33
RE: Zeltofen - Selbstbau - Rollrohr usw antworten
Ooooch, ich bin ja gerne (nicht nur in diesen Dingen) ganz mitteilungsbereit - um nicht zu sagen etwas "schwatzhaft".
Hier sind alle Blog-Einträge, die sich mit dem Thema "Zeltofen" befassen.

Vielleicht noch eine Kleinigkeit: Ich habe mal überlegt, ein Loch in die Deckfläche des Snowtrekkers zu sägen damit ich eine dann einzufügende Ofenplatte herausnehmen kann um die Kocheffizienz zu steigern (denn die finde ich nicht so berauschend bei dem Ofen). Zusätzlich habe ich darüber nachgedacht ein Wärmeleitblech einzunieten damit die Warmluft nur über den Umweg über die Kochfläche in den Schornstein ziehen kann. Damit könnte ich mich ja jetzt in der kommenden Schmuddelwetterzeit beschäftigen (erst Leitblech, dann vielleicht das Loch).
Hat jemand Erfahrungen mit solchen Umbauten?

Axel

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

Anni

Beiträge: 3

19.01.2009 09:58
Abstand Rohr zuTipi antworten

Hallo,
Wohne wieder mal im Tipi und werde wohl diesen Ofen hier kaufen (http://www.feuerzelte.de/shop/show_det.p...88&nav=36&rb=60) mangels Geld für einen anderen. Wie bau ich den am besten ein, ich denke ich muss wohl durch die Wand, weil die großen Rauchklappen beim Schliessen zu nahe am austretenden Rohr liegen würden, oder? Wie lang sollte das Rohr am Zelt überstehen? Welcher Funkenschutz ist gut?

An der Austrittsstelle muss dann wohl so eine Platte mit Loch hin. Ich dachte, ich nähe eine Canvasschubtasche mit riesigem Loch in der Mitte wie es das schwedische Armeezelt hatte, in dem ich mal gewohnt hab. Dann könnte ich die Tasche erst am Tipi annähen und danach dort das Tipi aufschneiden damit das Rohr rauskann (ich muss halt am stehenden Tipi arbeiten.)

Wird so ein Ofen wärmer als mein Lagerfeuer? Ich frag nur wegen Abstand zum Innenzelt - vielleicht brauche ich da ja eine Metallplatte zum Rückstrahlen der Hitze.

Viele Fragen, schon mal danke für eure Antworten!

Anne

P.S. wer mich noch kennt (1,85m, lange Haare, Ally Faltboot und W/C Canoe, Tipi in Schweden): im moment arbeite ich in Südengland in einem outdoor education centre als instructor für klettern, Hütten bauen, Bogen schiessen, Floss bauen usw mit Kindern, was echt Spass macht. Wir haben unseren eigenen Wald und ich durfte mein Tipi da aufstellen. Hab diesmal sogar einen Fussboden aus Industriepalletten mit Feuerfester Platte in der Mitte - also viel trockener als letztes Mal in Schweden. Leute sind nett, Arbeit macht Spass - ist halt nur mau bezahlt und deshalb kann ich keinen der erwähnten Superöfen kaufen.

Toolboxafloat

Beiträge: 261


19.01.2009 10:06
RE: Abstand Rohr zuTipi antworten
Was die Durchführung des Ofenrohrs angeht habe ich mit meiner Bastellösung ganz gute Erfahrungen gemacht.




Axel

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

Toolboxafloat

Beiträge: 261


19.01.2009 13:23
RE: Abstand Rohr zuTipi antworten
In der Mittagspause habe ich mich künstlerisch betätig.

Ich will so eine Rauchumlenkung in den Ofen nieten (was wenig Spielraum für Experimente läßt und deshalb wohl bedacht sein will). Wichtig ist mir, dass die heiße Luft - bevor sie direkt aus der Brennkammer in das Rauchrohr 'fließt' - erst einmal an der Kochfläche des Ofens vorbei muss.
Das Blech wird schräg eingenietet und hat hinten eine Lücke durch die Asche oder Ruß zurück in den Brennraum rieseln können.

Dass ich wenig herumprobieren kann wenn ich niete, macht mir ein wenig Sorgen. Vielleicht biege ich mir auch ein etwas umfänglicheres Blech zurecht, das erstmal auf dem Bremmkammerboden steht und sich ein wenig bewähren kann bevor ich es schließlich fest einniete...

Axel

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Angefügte Bilder:
Skizze Rauchlenkung2.JPG  
Anni

Beiträge: 3

19.01.2009 13:23
RE: Abstand Rohr zuTipi antworten

Super, mal ne neue Idee :-)

Wenn ich das richtig verstehe, hast du Holzteile zu einem Rohr zusammen gebunden und das Ganze (mit Draht?) an Spiralfedern befestigt (die man wo kaufen kann?). Das Holz dient also dem Zweck den Zeltstoff fern zu halten und als Isolierung dient Luft, die ungehindert durch das Rohr strömen kann, ja? Wie siehts aus mit Regen, läuft der nicht rein?
Fängt das Holz denn nicht an zu kokeln?

anne

Toolboxafloat

Beiträge: 261


19.01.2009 13:28
RE: Abstand Rohr zuTipi antworten

Ein paar Regentropfen kommen schon durch die Lücke und rinnen am Rohr hinab auf den Ofen. Wenn der in Betrieb ist verdampfen sie vorher. Die Spiralfedern stammen von Schreibtischlampen (die mit den vielen Gelenken, die in jedem Behördenbüro in der Materialkammer auf einem Schrank verstauben weil sie keiner mehr haben will). Ich habe die Eichenholz-Latten mit einem sehr dünnen Stahlseil an die Spiralen gebunden. Das Rohr wird da oben nicht mehr so heiß, dass das Holz Schaden nehmen könnte.

Axel

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saniwolf

Beiträge: 32


19.01.2009 13:37
RE: Abstand Rohr zuTipi antworten
Hallo Axel,

du könntest das Blech mit Gewindestäben, die wie Füße wirken erst mal in den Ofen stellen. Dann musst du für's Erste nicht bohren und sehen, ob es sich bewährt. Wenn du aber noch etwas wartest ... Ich möchte auch eine Rauchumlenkung in meinen Ofen bauen. Dieser sollte verschiebbar sein, also beim Anfeuern den direkten Weg ins Rohr zulassen, dann aber zurückgeschoben den Rauch an der oberen Platte vorbeileiten. Ich werde heute den Ofen vom Grundprinzip fertig haben und vielleicht auch schon die Platte eingebaut haben. Vielleicht hast du ja aber eine bessere Idee - ich bin gespannt.

Dein Abstandshalter ist genial. Den werde ich warscheinlich abkupfern, sofern du nichts dagegen hast. Ich hab' aber auch schon daran gedacht, oberhalb eine Manschette anzubringen, damit der Regen abgehalten wird.

Also heute Abend oder morgen gibt's wieder neue Bilder.

Mit Gruß

Wolf
Olaf

Beiträge: 71


19.01.2009 18:04
RE: Zeltofen - Selbstbau - Rollrohr usw antworten

@Axel
Das habe ich schon mal beschrieben. Nur das ich nicht über die Ecke ging, sondern quer über die ganze Ofenbreite, da mein Ofenrohr hinten mittig abgeht. Und in meiner Version, habe ich das Leitblech auch direkt an die "Decke" montiert (mit ca 15mm Abstand zur Rückwand) und zwinge dadurch den Rauch erst wieder nach unten. Dadurch auch keine Funken und die Wärme oben.
Funktioniert gut bei mir. Habe allerdings keine Vergleiche mit anderen Öfen bisher. Das ändert sich aber sicher beim Winter-Tipi

Ciao Olaf

Uwe_F

Beiträge: 33


19.01.2009 20:28
RE: Zeltofen - Selbstbau - Rollrohr usw antworten

Hallo,

die "Stäbchenvariante" der Rohrdurchführung habe ich letztes Jahr ebenfalls bei Axel abgekupfert. Danke Axel, hoffe es gibt keine Probleme bezgl. Gebrauchsmusterschutzverletzung...?
Als Basis dient eine Konservendose (ca. 12cm hoch, Durchmesser 10cm) bei der ich jeweils ein Loch mit 60er Durchmesser in jeden Deckel geschnitten habe. Prima Geruch, heiße Funken der Dremel-Trennscheibe in Erbsensuppe "Hubertustopf".
Der Raum zwischen Dosenwand und Rohr ist mit Steinwolle (Schmelzpunkt > 1000°) gefüllt. Die Holzstäbchen werden mit einer großen Schlauchschelle um die Dose gehalten.

Gruß,
Uwe

Angefügte Bilder:
Ofenrohrdurchführung1.jpg   Ofenrohrdurchführung2.jpg  
Toolboxafloat

Beiträge: 261


19.01.2009 20:40
RE: Zeltofen - Selbstbau - Rollrohr usw antworten
Ja Dammich!

Ich hätt doch ein Patent anmelden solln.
Da wär ich sicher steinreich geworden und hätte mir Paddel, Boote, Baumwollzelte und Öfen im Dutzend kaufen können...

Axel

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

Olaf

Beiträge: 71


19.01.2009 20:45
RE: Zeltofen - Selbstbau - Rollrohr usw antworten

Hej Axel

habe ja, wie ich schon mal schrieb, auch bei Dir kopiert. Übrigens wurden immer schon alle Meister kopiert . Wärst Du mit nem kühlen Bierchen zufrieden, wenn wir uns irgendwo mal kennen lernen? Werd es nicht vergessen

Olaf

saniwolf

Beiträge: 32


19.01.2009 21:31
RE: Zeltofen - Selbstbau - Rollrohr usw antworten

Hallo Axel,

ich leg' auch noch ein Bier d'rauf - so wirst du zwar nicht steinreich, bekommst aber einen Bierbauch.

Übrigens, mit den Bildern wird's heute nichts - bin zu kaputt und hab' dann noch Dienst. Der Ofenbau hat heute gute Fortschritte gemacht und das Ofenrohr ist auch schon bestellt - bin ja mal gespannt.

Mit Gruß aus Ebern

Wolf

Toolboxafloat

Beiträge: 261


19.01.2009 21:31
RE: Zeltofen - Selbstbau - Rollrohr usw antworten
Geht auch heißer Kaffee?



Heute mache ich auch nix am Ofen. Wir wollen morgen aus unlängst im Sägewerk gekauften Escheplanken Paddel aussägen. Habe eben ein neues Sägeband auf die Maschine gemacht und erste Sägeversuche unternommen. So ein neues Bandsägenblatt wirkt Wunder. Der Ofen ist dann als nächstes dran...

Axel

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

Anni

Beiträge: 3

20.01.2009 00:47
RE: Abstand Rohr zuTipi antworten

danke axel, ich will mal gucken, was sich hier umsetzen lässt

Roland

Beiträge: 30

20.01.2009 03:25
RE: Abstand Rohr zuTipi antworten
Hallo Axel,

[quote="Ich will so eine Rauchumlenkung in den Ofen nieten (was wenig Spielraum für Experimente läßt und deshalb wohl bedacht sein will).

schau dir mal folgende Seite an.
http://www.fibistyle.ch/index.php?option...id=39&Itemid=47
Nur mal so als Anregung. (Patentschutz usw.)

Gruß
Roland
aus dem saukalten Atlanta
saniwolf

Beiträge: 32


20.01.2009 08:35
RE: Abstand Rohr zuTipi antworten
Hallo,

so habe ich es mir vorgestellt: Die blaue Linie ist eine Platte, die über die ganze Breite geht. Mittels einer Verlängerung nach hinten kann sie nach vorne (momentane Position) oder nach hinten (gestrichelte Position) verschoben werden. Wenn sie hinten ist, verdeckt sie den direkten Zugang zum Rohr. Der Rauch muss an der Deckplatte entlang, um ins Rohr zu gelangen. Beim Anfeuern hat der Rauch in der vorderen Position direkten Zugang zum Rohr.

Hoffentlich funktioniert's, wie ich's mir vorstelle.

"schau dir mal folgende Seite an. ... Nur mal so als Anregung. (Patentschutz usw.)"

Diese Technik wurde schon in ganz alten Öfen angewendet. Mein Ofen, der Baujahr ca. 1900 ist (siehe Bilder im vorangegangenen Beitrag) hat ebenfalls im oberen Bereich eine Art Labyrinth eingebaut. Auch das ist verstellbar, kann also auch umgangen werden. Auch bei Kachelöfen mit Strahlungswärme wird dieses Prinzip angewendet. Außerdem möchte ich die gesamte Platte beweglich einsetzen.

Mit Gruß aus Ebern

Wolf
Dateianlage: rauchumlenkung2.doc
saniwolf

Beiträge: 32


21.01.2009 19:10
RE: Zeltofen antworten

Hallo,

es ist soweit: Noch nicht ganz fertig, aber man kann erkennen, wie er funktioniert und aussieht. Ich bringe jetzt noch meine Kinder ins Bett, noch ein paar kleine Korrekturen, Bilder machen und dann ab ins Forum.

Fast wie Weihnachten

Mit Gruß aus Ebern - bis gleich

Wolf

Lodjur

Beiträge: 135

21.01.2009 20:16
RE: Zeltofen antworten
Hi Wolf, deiner Zeichnung entnehme ich das du kein wirkliches Labyrint einbaust? Nur die Platte zum verschieben? Oder nur zu faul zum zeichnen . Die Idee an sich ist gut und gängig, aber warum nicht dann auf die Platte ein paar Stege setzen und ein echtes Labyrint bauen. Siehe meine Zeichnung. Ich würde je nachdem wie eng dein Ofen ausfällt eine der Auflageschienen nicht annieten sondern schrauben. Dann könnte man von Zeit zu Zeit das Labyrint rausnehmen und säubern.
CU Bernd .......... der gerade aus dem Keller kommt nach den ersten Schritten Ri. Backofen für Hobobetrieb ....

nicht nur drüber reden...machen!

Dateianlage: Labyrint.doc
moose

Beiträge: 255


21.01.2009 20:37
RE: Zeltofen [edit]  antworten
Wenn ich höflichst einen Vorschlag machen dürfte.

Das ist ein Zeltofen, und wir verbrennen Holz und produzieren nicht mehr Co2 als das Holz das wir verbrennen schon aus der Athmosphäre entnommen hat. Umweltpolitsich ist also alles im grünen Bereich.

Es gibt bei den Zeltöfen eigentlich nur ein Problem: Das Feuer schlägt zum Ofenrohr raus das nervt, weil 1. das Rohr zu heiß wird und 2 die Wärme doch zu schnell abhaut, eine einfache Premse reicht schon, Rauchgase werden sowieso bei kleinen Dimensionen nicht 100% verbrannt. Und es braucht einen Stove Pipe Damper (wie das jetzt auf Deutsch heist, fehlt mir grad)

Und unter Outdoorbedingungen sollte alles so einfach wie möglich zu reinigen sein, Ausbaumöglichkeiten hin oder her.

Als technische Spielerei, und man spürt ja förmlich wie unser Erbauer sich freut, ist das natürlich ok,und die Fortschritte und vor allem die Bilder werden mit Spannung erwartet.

moose

p.s: vom Zeltofen zur Minidampfmaschiene als Antrieb fürs oc ist es dann auch nicht mehr weit.

imbush

Lodjur

Beiträge: 135

21.01.2009 21:08
RE: Zeltofen antworten

Hihi..Spielverderber . Hast ja Recht. Aber Wolf schein ein begnadeter Blechner zu sein. Der kriegt das hin. . Soviel Mimik ist das ja nun auch nicht. Und es setzt sich auch nicht soo schnell zu. Ich hatte das gleiche Prinzip in meinem Küchenofen der in meinem Haus in Schweden eingebaut war. Das habe ich einmal im Jahr gereinigt. Aber es hat zwei gute Effekte, es ist eine Flammenbremse und es verteilt die Wärme viel besser an der Ofenoberseite was das kochen erleichtert. Wenn man das alles aus der Sicht der Gewichtsminimierung sieht ist das ohne Labyrint nat. auch ein Argument.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

saniwolf

Beiträge: 32


21.01.2009 21:56
RE: Zeltofen antworten
Tatatataaaaah!

Hier ist er - mein Zeltofen! An der Stelle ganz besonderen Dank an alle, die mich weitergebracht haben ! Ganz besonders an Moose - dein Ofenrohr ist der Hit!!! Superleicht und passt sogar in den zusammengelegten Zeltofen!!! Der Wahnsinn - ist heute gekommen wie du auf dem 1. Bild siehst! Da ist der Ofen noch verstaut: Packmaß 47 cm L - 22 cm B - 22 cm H - 8 Kg Leistungsgewicht!

Auf dem 2. Bild siehst du, wie das Ofenteil gerade herausgenommen wird.

Bild 3: Der hintere Teil des Ofens wird herausgezogen (von 47 auf 60 cm - max. 65 cm)!

Bild 4: So sieht er aufgebaut aus. (Das Holzgestell ist übrigens noch nicht fertig - ist nur hingestellt, dazu aber später) Der Transportkasten dient als Untergestell, Aschekasten aber vorwiegend für die Luftzufuhr von unten!

Bild 5: Der obere Ofenkörper kann geöffnet werden, sonst bekommst du kein Holz rein, hat aber zusätzlich eine Zuluftregelung. Das Untergestell kann ebenfalls über eine Klappe von vorne geöffnet werden und so Zuluft von unten reingelassen bzw. Asche entnommen werden.

Bild 6: An der Rückseite kann die innere Platte nach vorne bzw. hinten geschoben werden. Da kommt noch ein schöner Griff oder ähnliches d'ran.

Bild 7: Hier siehst du die Umleitplatte im vorgeschobenen Zustand

Bild 8: Und so sieht sie zurückgeschoben aus - dann ist der direkte Weg zum Ofenrohr versperrt.

Bild 9: Die innere Umleitplatte noch mal etwas näher. Der vordere Bereich des Kastens ist weggenommen. Übrigens: Ja, das ist kein richtiges Labyrinth. Ich probiere das erst mal so aus. Irgendwann wird das Ding so hochkompliziert, dass man zum Betreiben einen Werkstattwagen benötigt (der passt aber nicht in mein Kanu).

Ups, ich hab' ja den Rohranschluss vergessen - nee, der kommt noch!

Was das Holzuntergestell angeht: das ist wie gesagt überhaupt noch nicht fertig. Da suche ich noch nach ein Muster, das ich oben einsägen will (dann wird's wieder leichter)! Ich hab' da an 'was paddeliges gedacht - sollte aber nicht zu fein sein. Die Platte ist ca 50 cm lang, 22 cm breit und 2 cm dick.

Ich freue mich schon auf eure Kommentare! Und für diejenigen, denen 8 Kg zu schwer sind (bei über 1 mm Wandstärke): Ich habe schon Material für einen SUPER-LEICHT-UND-SUPER-BILLIG-OFEN bestellt, der weniger als 4 Kg wiegt, ca. 25 EURONEN kostet und von jedem nachgebaut werden kann (wirklich von jedem - Bohrmaschine/Flex genügt).

Es bleibt spannend!

Gruß aus Ebern

Wolf
Angefügte Bilder:
zeltofen1.JPG   zeltofen2.JPG   zeltofen4.JPG   zeltofen5.JPG   zeltofen6.JPG   zeltofen7.JPG   zeltofen8.JPG   zeltofen9.JPG   zeltofen10.JPG  
welle

Beiträge: 401


21.01.2009 22:19
RE: Zeltofen antworten

Respekt! sieht gut aus
zum Testen zum Wintertipilager kommen!!!!
Gruß aus der Nordheide
Albert

GünterL

Beiträge: 79


21.01.2009 22:20
RE: Zeltofen antworten

Kann nur sagen:

Respekt!!

Wann beginnst Du mit der Serienproduktion?

Gruß Günter

moose

Beiträge: 255


22.01.2009 02:04
Zeltofen - so was Schönes [edit]  antworten
1. Wahnsinn, jetzt weiß ich warum ich nicht schlafen konnte
2. Den gibts nur einmal, glaub ich, ich muß jetzt doch mal ein Blechofenbuch rausholen.
3. Mach biiiiitttte einen Film vom Betrieb oder komm zum Wintertipilager oder W/C Treffen- habs noch nicht ganz kapiert.
4. 8 Kilo ist gut für das Teil
5. Ich nehme meine Bedenken bezüglich Doppelkasten zurück
6. Einfach nur schön
7. Jetzt noch einen Ofenring um den Topf auf das Feuer zu bekommen - und dann will ich auch so was.
moose

imbush

Toolboxafloat

Beiträge: 261


22.01.2009 07:17
RE: Zeltofen - so was Schönes antworten
Mangels Rauchrohröffnung ist das Ganz nicht so richtig leicht zu durchschauen aber sieht wirklich perfekt aus. MAcht selbst mir als altem Holzwerker Lust mal wieder mit Blechen rumzufummeln...

Hast Du keine Sorge, dass sich der Ofen im Betrieb so verzieht, dass Du ihn
- entweder nicht mehr richtig zusammenschieben kannst
- oder dass durch entstehende Lücken in der Passung der beiden Brennkammerelemente allerhand Rauch aus dem Brennkörper herausquillt?

Ich würd auch gern ein Filmchen von den ersten Brennversuchen sehen.
Wie war das - vorher mit Raopsöl einschmieren damit ein Oxidationsschutz auf die Oberfläche kommt?

Axel

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

Gerhard

Beiträge: 157


22.01.2009 07:23
RE: Zeltofen - so was Schönes antworten

Mensch Wolf,

super Teil, bin schon auf Deine ersten Feuerungsversuche gespannt.

Ich glaube wir müssen uns mal wieder treffen.

Gerhard


Der Main ging letztes WE übrigens nicht, das Wasser war noch zu hart

GünterL

Beiträge: 79


22.01.2009 13:58
RE: Zeltofen - so was Schönes antworten

Hallo!
Mal eine Frage am Rande: Wie groß sollte den ein Zeltofen für ein 4 m Lavvo sein? Da ich hoffe, dass unser Postler gerade mit meinem Bison Tinde4 vor meiner Wohnungstür steht und den Finger zur Glocke streckt...
3 Jahreszeiten-Basiszelt... also keine Wintertouren.

Gruß Günter

moose

Beiträge: 255


22.01.2009 14:16
RE: Zeltofen - so was Schönes [edit]  antworten

klein ist fein
9" x 10" x 12" inch
moose

imbush

trullox

Beiträge: 211

22.01.2009 14:19
RE: Zeltofen - so was Schönes antworten

Schau Dir mal campfirestove an. Ein guter Ofen mit durchdachten Details. Holz wird von vorn eingelegt. Zwei! Kochstellen mit Herdringen. Bei 4m Zeltdurchmesser nicht zu groß.
Gruß!
Fred

HeinzA

Beiträge: 171

22.01.2009 14:34
RE: Zeltofen - so was Schönes antworten

Hallo Günter,
wo hast du denn das Lavvu bestellt? Da wird ja auch beim AOC-Treffen langsam aber sicher ein kleines Indianerdorf entstehen! Roman, du, Fred, vielleicht die Jimms, mein Tipi, irgendwann wird wohl Wolfgang auch schwach werden, aber daran müssen wir noch arbeiten, vielleicht bringt Jörg auch seines mit (vielleicht aber auch ein Campfire, zum Ansehen, Fühlen, Testen, Mund-wässrig-machen...).

Andererseits sollte ich ja sauer sein, kein Holzboot, dafür aber ein Tipi... Tststs...

LG Heinz

GünterL

Beiträge: 79


22.01.2009 14:38
RE: Zeltofen - so was Schönes antworten

Hallo Fred!
Deinen Ofen kenn ich vom AOC Treffen her.

Zelt hab ich ja jetzt schon, wenn nur der Postler endlich klingelt...
Nun ist Zeit sich über die Öfen zu informieren. Notfalls stell ich einen von meinen Petroleumöfen (Ditmar - alte österreichische Wertarbeit) ins Zelt.

Nachdem derzeit nicht wirklich Paddelseason ist, muß sich der paddelnde Mensch anderwertig beschäftigen. Ofenrecherche eben.

Sehr gut gefällt mir z.B. der Snowtrekker Stove. Wobei mir bei den Amis ein Detail aufgefallen ist. Dort gibt es für manche Ofen eine Art Wasserkessel zum seitlichen Ranhängen. Mit Wasserhahn.
Vielleicht wirds auch ein Egenbau. Keine Ahnung.

Gruß Günter

GünterL

Beiträge: 79


22.01.2009 14:48
RE: Zeltofen - so was Schönes antworten
o.T.:
Hallo Heinz!

Beim W/C ist nicht mehr das Geld, sondern der Lagerplatz mein großes Problem. Ich weiß, mein Wohnzimmer ist 5 Meter lang, aber jedesmal den Canadier bein Fenster im 1. Stock rauf- und reinziehen...

Das Lavvo, ein Bison Tinde4, hab' ich mir über Ebay bei der kleinen irischen Firma LittleBareFoot um unschlagbare 310.- Euros inkl. Hutze und Versand bestellt.
Sollte Heute oder Morgen geliefert werden. Bei meinen Glück kommts morgen, wenn ich gerade beim Doktor abschreiben bin.

Ich dachte eigentlich, Du wirst jetzt Untreu. Campfire und so. Wobei, dann mußt Du Dich noch mit dem Platzwart wegen des Lagerfeuers vor Deinem Campfire rumschlagen.
Und hast schon jemanden, der Gitarre spielt und Countrylieder singt?

Lieben Gruß Günter
Trapper

Beiträge: 198


22.01.2009 15:16
RE: Zeltofen - so was Schönes antworten

Da ja hier noch einige Öfen suchen, stelle ich hier mal einen Link aus dem
Englischen Bushcraft-Forum ein. Da hatte sich mal jemand die Mühe gemacht und alles,
was so in Frage kommt,aufgelistet.
Viel Spaß beim aussuchen!

http://www.bushcraftuk.com/forum/showthread.php?t=22650

Internette Grüße Thomas

Bobo-1

Beiträge: 9

22.01.2009 16:09
RE: Zeltofen - so was Schönes antworten



Lieber Günther

Gratuliere auf dein Zelt. Freue mich schon auf Bilder!!
LG
Robert

saniwolf

Beiträge: 32


22.01.2009 18:15
RE: Zeltofen - so was Schönes antworten

Hallo Günter,

schön, das Zelt hatte ich auch mal im Auge! Und damit dein Zelt auch trotz Ofen ganz bleibt hab' ich folgendes aufgemacht:

Durchgang Rohr/Zelt, Bodenschutz etc.:

http://www.schweisserdecken.de/Hitzeschu...gold::6719.html

Was meint ihr? Ich werd's mir mal bestellen und sag' bescheid, ob's was taugt.

Nochmal zur Zeltofengröße:

Je größer,
desto größere Holzstücke passen rein,
desto weniger oft musst du schüren,
desto mehr Pfannen/Töpfe passen auf den Herd,
desto wärmer kannst du's im Zelt machen,
desto mehr Platz frisst er in deiner Hütte,
desto schwerer wird er,
desto sperriger ist das Packmaß,
desto teuerer wird er ...

Ich habe meinen Zeltofen so groß gewählt, weil ich zwei Töpfe gleichzeitig auf den Herd bringen will/muss!

Mit Gruß aus Ebern

Wolf

moose

Beiträge: 255


22.01.2009 18:19
RE: Zeltofen - so was Schönes [edit]  antworten
aus einem post von mir

wen es interessiert, hab lange gesucht, eine matte aus diesem material lege ich auch immer unter den ofen oder unter die offene feuerschale, seitdem ist der boden jungfreulich unter der feuerstelle, besonders empfohlen in lappland
Gewebe: kurzfristig bis 1300 ºC, bis 1100 ºC dauerbelastbar
• Silikatfasern mit Filamentdurchmesser 9 µm
• toxikologisch unbedenklich, asbestfrei, flexibel, weich
• Basisgewebe glatt, mit einer Schiebefest- und Hochtemperaturbeschichtung
• Gewicht: 650 g/m² und 1250 g/m²
• Materialstärke: 0,7 mm und 1,4 mm
http://www.jutec.com/hitze.html, die nähen jede größe

Über einen Eisenwarenladen geht das z.b IHT Timme

imbush

Angefügte Bilder:
Hitzeschuz.jpg  
saniwolf

Beiträge: 32


22.01.2009 18:23
RE: Zeltofen - so was Schönes antworten

Hallo Moose,

hab' heute Mittag dort angerufen und laut Aussage des netten Mannes am Telefon: AN PRIVAT GEHT GAR NICHTS !

Gruß aus Ebern

Wolf

RomanK

Beiträge: 2

22.01.2009 18:35
RE: Zeltofen - so was Schönes antworten

Servus Günter !

Gratuliere zu Deiner Zeltwahl. Jede Menge Freude damit und viele schöne Touren.
Bin schon gespannt das 4-er in Natura zu sehen, also spätestens beim AOC-Treffen.

LG

Roman

moose

Beiträge: 255


22.01.2009 18:47
RE: Zeltofen - so was Schönes [edit]  antworten
nimm die Decke Preis ist gerade noch ok ich würde die 90 x 150 cm nehmen. Die Teile sind übrigens sehr schwer selbst zu nähen, weil es ausfranzt.
moose

p.S, falls Du bestellst sag Bescheid, wenn Du magst hänge ich mich rein, ich nehme 1000x1000 mm ArtNr.: DS017.010000
und vil will noch jemand etwas, sollte eigentlich Bedarf sein, wir teilen dann die Versandkosten

imbush

GünterL

Beiträge: 79


22.01.2009 18:54
RE: Zeltofen - so was Schönes antworten

Hallo!
Wegen der Ofenrohrdurchführung: Mir gefällt die Lösung von Axel mit der Abschirmung aus Holzstäben sehr gut.
Muß mal mit ihm reden, wieviele Flaschen Rotwein mich der Ideenklau kosten wird.

Was mich in diesem Bezug auch interessiert, funktioniert das mit der Holzstagisolierung auch beim Folienofenrohr? Bin gestern draufgekommen, das die Firma http://www.hs-folien.de/
unmittelbar newen meiner im bayrischen Wald liegt. Fällt für mich der doch teure Versand nach Österreich weg.

Nur ob die Folie stark genug ist um die Isolierung zu tragen...

Mist, mein Postler hat heute nicht geklingelt!
Gruß Günter

moose

Beiträge: 255


22.01.2009 19:02
RE: Zeltofen - so was Schönes [edit]  antworten
Ofenrohrdurchführung: Silikon geht super gut, es wird damit gebacken, hole ich mir bei ebay

imbush

HeinzA

Beiträge: 171

22.01.2009 19:06
RE: Zeltofen - so was Schönes antworten


"Mist, mein Postler hat heute nicht geklingelt!"

Hi Günter,
du bist ja auch nicht unbedingt Jessica Lange, warum sollte dann der Postler bei dir (zweimal) klingeln...???

LG Heinz

GünterL

Beiträge: 79


22.01.2009 20:10
RE: Zeltofen - so was Schönes antworten
@Heinz!
Weil der noch mein Tinde4 hat!!

@moose
Silokon hab ich auch angedacht, aber mir gefällt die "rustikalere" Lösung irgendwie besser. Obwohl ich ja kein Baumwollzelt habe...

LG Günter
moose

Beiträge: 255


22.01.2009 20:10
RE: Zeltofen - immer noch der thread von saniwolf [edit]  antworten
Die Details zum Silikon

http://www.opencanoe.menkisys.de/p2.JPG
http://www.opencanoe.menkisys.de/p1.JPG
http://www.opencanoe.menkisys.de/p3.JPG

moose

imbush

saniwolf

Beiträge: 32


22.01.2009 20:35
RE: Zeltofen - immer noch der thread von saniwolf antworten
Hallo Moose,

es tut mir leid, aber seid das Thema diese Richtung eingeschlagen hat, kann ich mich nicht mehr konzentrieren!



So ist es besser: Ich hab' gerade an der Hinterseite bei der Rauchgegulierung einen schönen Griff angeschraubt - rechts das Orginal, links die Spiegelung - wie wir wissen, ist nicht alles echt

Gruß Wolf
Angefügte Bilder:
P1090084.JPG  
moose

Beiträge: 255


22.01.2009 20:39
RE: Zeltofen - immer noch der thread von saniwolf [edit]  antworten
das ist ok, von so was lebt das Forum und im Winter sind Ofenfragen für opencanoe Fahrer absolut lebenswichtig.

moose

imbush

Lodjur

Beiträge: 135

22.01.2009 22:42
RE: Zeltofen - immer noch der thread von saniwolf antworten

Hi Wolf, du weisst aber schon das deine schönen Griffe im Betrieb schweineheiss werden! Da musst du immer an Handschuhe denken oder du machst Laschen dran die man gut mit ner Zange bzw. Multitool fassen kann.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

saniwolf

Beiträge: 32


22.01.2009 23:07
RE: Zeltofen - immer noch der thread von saniwolf antworten

Hallo Bernd,

ja klar. Handtuch doppelt nehmen und rausziehen. Rein lässt's sich mit einem Holz drücken. Ist ja nichts, was man dauern hin und herschiebt. Hab' auch schon an einen Griff mit Lasche gedacht. Beim nächsten Ofen wird alles besser

Danke für den Hinweis und Gruß aus Ebern

Wolf

saniwolf

Beiträge: 32


Gestern 14:42
RE: Zeltofen antworten

Hallo, Freunde der Zeltöfen!

Ich bin gerade beim Anfeuern

Bilder kommen gleich!

Gruß aus Ebern

Wolf

moose

Beiträge: 255


Gestern 14:45
RE: Zeltofen [edit]  antworten
Fiiiiiiiiiiiiiiiiiiillllllllllllmen youtube

imbush

saniwolf

Beiträge: 32


Gestern 15:27
RE: Zeltofen antworten
Jaaaaaaaaaaaah!

Bilder bin begeistert kleine Probleme näheres heute Abend haben ein Fass aufgemacht

Moose, du hattest Recht mit dem Aschenkasten, ist etwas ganz tolles d'raus geworden ...

Gruß aus Ebern

Wolf
Angefügte Bilder:
feuer1.JPG   feuer2.JPG   feuer3.JPG   feuer4.JPG   feuer5.JPG   feuer6.JPG  
moose

Beiträge: 255


Gestern 15:35
RE: Zeltofen [edit]  antworten
scheint ja keinen Rauch zu verlieren, bin auf Bilderserie von der Aschelkastenfunktion gespannt.
die Langrohrführung erscheint mir noch zu kurz, die sollte Stabilität auch beim Freistehen geben, auch wenn das Rohr nicht freistehen sollte.
moose

imbush

Toolboxafloat

Beiträge: 261


Gestern 16:45
RE: Zeltofen antworten

Hallo Wolf,

sieht prächtig aus!
In der Anleitung zum Snowtrekker wird geraten vor dem Anfeuern den Boden mit ein/zwei Schaufeln Erde zu bedecken - vermutlich damit das Blech keinen Schaden von der Glut nimmt. Schien mir jetzt so, als ob das für Deinen Ofen auch ganz ratsam wäre...

Axel (der sich heute von IKEA einen als Besteckkorb getarnten Hobo-Ofen mitbringen lassen hat)

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

moose

Beiträge: 255


Gestern 17:06
RE: Zeltofen [edit]  antworten

davor hatte ich auch immer Angst und lege einen Rest Präzisionsfolie rein. Aber wenn man bdengt, dass Wolf 1 mm V2A Stahlverwendet und vermutlich wie die Meisten von uns den Ofen maximal 6 Wochen am Stück Durchheizen, sollte das für uns ein Lebenlang halten.
Moose

imbush

GünterL

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Gestern 17:13
RE: Zeltofen antworten

Hallo,
welchen Ofenrohrdurchmesser verwendet's Ihr? Ich hab bei den Produkten von http://www.kni-co.com/
gesehen, dass die 5" verwenden. Das sind doch starke 12 cm! Beim Bild des Modells Packer, ganz links unten, kann man wunderbar sehen, wie riesig (in meinen Augen) das
Ofenrihr im Vergleich zum Ofen selber ist.
Ich hätte da eher an einen Durchmesser von 8 - max 10 cm gedacht.

Und ist das Folienofenrohr kräftig genug um die Isolierung Mod. Axel zu tragen?

Gruß Günter

moose

Beiträge: 255


Gestern 17:24
RE: Zeltofen [edit]  antworten
mein snowtrekker, der aber vermutlich ein kni-co bau war (die Gebrauchsanweisung war von denen) hat ein 8 cm Loch und das zieht sauber, ist der kleinste Ofen, die neuen kni-co haben 5 inch, also 8 bis 10 cm sollten wohl reichen, bei dieser Ofengröße. Größer macht auch nix, wiegt ja nix. Aber zu groß sollte der Durchmesser auch nicht sein, da gibt es bestimmt irgendwelche Probleme - aber das müsste ein Ofenbauer oder besser Schornsteinfeger besser wissen. Gibts den hier nicht im Forum?
moose

imbush

GünterL

Beiträge: 79


Gestern 17:35
RE: Zeltofen antworten

Hallo Moose!

Laut meiner Umrechnung sind 5 inch gleich 12,70 cm.
Und das Rohr am oben beschriebenen Bild sieht mir auch seehr dick aus.
Aber ich meine so 8 cm müßen auch reichen. Mein Dauerbrandofen im Wohnzimmer hat auch nur 12 cm.
Ok. mein Wohnzimmer ist nicht viel größer ans das neue Tinde4....

Gruß Günter

GünterL

Beiträge: 79


Gestern 17:46
RE: Zeltofen antworten

Habe gerade gesehen, bei dem Snowtrekker snall ist ein kleineres Rohr als bei den medium und large Größen.

Gruß Günter

saniwolf

Beiträge: 32


Gestern 18:27
RE: Zeltofen antworten
Hallo Günther,

auf Olaf's Bild im Thread "Maleur mit dem Ofenrohr" auf Seite 2 siehst du eine 60 eingestanzt. Ich habe bei meinem Rohr einen Übergang (Ofen-Rohr) mit 60 Innendurchmesser. Darüber geht mein Folienrohr mit ca. 70 - 75 cm Innendurchmesser. Heute angefeuert und funktioniert bei 4 m Rohrlänge.


Hallo Axel,

Erde oder Sand rein ist bestimmt nicht schlecht - zumindest schadet es nicht.

Gruß aus Ebern

Wolf
saniwolf

Beiträge: 32


Gestern 19:01
RE: Zeltofen antworten
Hallo,

gute Nachricht: Der Ofen funktioniert ordentlich

Ein bischen hat der sich verzogen (bei absoluter Vollast) - muss noch an manchen Stellen Verstrebungen einbauen. Die Übergänge werde ich auch mit Schrauben verbinden.

Da ich sehr genau gearbeitet habe, klemmt der Ofen ein wenig beim Zusammenschieben (wegen der überstehenden Nieten). Ich bin beim Abkanten davon ausgegangen, den Ofen schweißen zu lassen.

Die Griffe kannste nicht mehr anfassen. Das Problem besteht aber bei allen Metallgriffen. Ich werde eine kleine Zange aus Metall bauen, mit 2 Löchern an den Greifern. Damit sind die Griffe dann problemlos zu fassen.

Das Untergestell aus Holz ist leider immer noch nicht fertig (das konnte ich aber nicht mehr abwarten). Ich möchte da eine Höhenverstellung von ca. 3 cm einbauen (zum Ausgleichen bei leichter Schräglage).

Das Übergangsstück (Ofen - Ofenrohr, Bild 5) ist klasse: superleicht und kann im Winkel etwas verstellt werden (Rippenrohr ist flexibel). Übrigens Moose, das Innenrohr geht etwas weiter in das Ofenrohr und stützt dieses.

Absoluter Treffer: Die verstellbare Rauchumleitung - die hat super funktioniert. Damit kannst du effektiv von Anfeuern auf Dauerbrand umstellen. Die könnt ihr übrigens auch bei euerem Zeltofen einbauen, was ich euch auch rate.

Und 100 % Treffer: Der Aschenkasten, der keiner ist. Da mir Moose wehemend davon abgeraten hat, habe ich es erst mal so probiert, also ohne Löcher im Boden - GOTT SEI DANK oder MOOSE SEI DANK! Der Ofen funktioniert so gut genug, auch ohne Zuluft von unten. Ich glaube ich laufe jetzt Gefahr, verrückt erklärt zu werden: Der Aschekasten ist nämlich keiner, sondern ein Backofen Da kannst super Essen warmhalten oder auch backen. Glücklicherweise habe ich vorne eine Klappe angebracht.

Der Brennraum müsste nicht so groß sein, aber die Tatsache, dass 2 Töpfe d'raufpassen ist klasse (war Vorgabe von meiner Frau).

Gigantisch auch das Rollrohr, ist aber wie ihr wisst nicht auf meinem Mist gewachsen.

Das Rohr habe ich mit ca. 6 cm breiten Edelstahlbändern gefasst, dadurch wellt es im freien Bereich nicht ganz so - funktioniert aber mit einem Draht wie ihr bei Moose seht auch.

Falls ihr noch Fragen habt - her damit. Einen Film kann ich leider nicht drehen, da kein Camcorder.

Gruß aus Ebern

Roland

Beiträge: 30

21.01.2009 05:07
Tentipi Zeltofen Eidfell. Wer kennt den? antworten

Hallo,
damit der Ofenthread nicht zu kompliziert wird:
Wer kennt folgenden Ofen

http://www.trekking-guide.com/Katalog/tentipi_ofen.pdf

Über zahlreiche Antworten
freut sich
Roland
Immer noch aus dem saukalten Atlanta

moose

Beiträge: 255


21.01.2009 07:12
RE: Tentipi Zeltofen Eidfell. Wer kennt den? [edit]  antworten
Als Ofenfanatiker,
ist er mir nicht unbekannt, kenne ihn aber nicht persönlich und habe ihn auch noch nicht brennen sehen.
Ich finde in sehr gut gemacht. Detailfotos siehe dort: http://www.flickr.com/photos/kardan2009

die Ofenohre laufen falsch rum, Teer kann aufs Rohr laufen

warum ich ihn nicht nehme: Es wird viel Brennkammerverschwendet: ->>> http://farm4.static.flickr.com/3081/3183...0f2c956.jpg?v=0

Gewicht unbekannt. Allein vom Ansehen - es geht einfacher - Preise entsprechen den gehobenen Öfen.
Bin gespannt wann ihn hier einer hat.
moose

imbush

Trapper

Beiträge: 198


21.01.2009 07:53
RE: Tentipi Zeltofen Eidfell. Wer kennt den? antworten
Den habe ich in Schweden mal im Original gesehen. Mein Eindruck: sehr schwer,aber solide gebaut(für die Ewigkeit),eher was für Schneescooterfahrer oder
längere stationäre Aufenthalte. Die günstigere einfachere Blechvariante soll nach Aussagen des Besitzers nicht besonders empfehlenswert(Rostanfällig)
sein,die Edelstahlvariante ca 650€ teuer,Geschätztes Gewicht eher 15kg weil sehr dicke Bleche(nur einmal angehoben)
Da gibt der Europäische oder Amerikanische Markt besseres her, meine ich
Weitere Infos hier:http://www.outdoorfeeling.com/cgi-bin/de...&produktid=2096

Internette Grüße Thomas

welle

Beiträge: 401


21.01.2009 08:13
RE: Tentipi Zeltofen Eidfell. Wer kennt den? antworten

moin,
nach langem Suchen und Testen habe ich mich für
den Helsport ofen entschieden (Größen vom 4/6-6/8,
8/10, 12/14er Tipi)Sehr gute Verarbeitung.
Ist vom Aufbauprinzip ähnlich, klappbare Edelstahl-
füße, Körper aus Stahl, nicht von Haus aus rostfrei!!
(einfach vorm ersten Brennen mit Rapsöl einreiben),
Gewicht auch zwischen 12,5 und 13,7 kg.
Um Wärmeleistung zu erhöhen, kleine Steine in den Brennraum
legen. Platte geht gut zum Kochen und der Zug des
Ofens ist gut gesteuert.
Diese Art von Öfen ist mehr für Standlager geeignet,
beim Herumziehen nehme ich eine EdelstahlFeuerbox.
Gruß aus der Nordheide
Albert

Raff

Beiträge: 80


21.01.2009 08:22
RE: Tentipi Zeltofen Eidfell. Wer kennt den? antworten

Guten Morgen,

ich kenne den Eldfell. Ab März haben wir die Variante Pro (Edelstahl)als Vorführgerät und in Camps im Einsatz.
Die Ausführung in Stahl liegt bei ca. 500 EUR Listenpreis. Bei entsprechender Behandlung (siehe Albert) aber durchaus eine Variante zum "Edel"fell

Schöne Grüße,
Raphael





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